Stadt Elsfleth

Zwischen Weser und Hunte, zwei bedeutende Flüsse in der Weser-Ems-Region, die heute vielbefahrene Binnen- und Seefahrtsstraßen sind, liegt die Stadt Elsfleth mit über 9.000 Einwohnern. Die beiden Wasserstraßen trugen wesentlich zur Entwicklung Elsfleths bei, brachten aber auch durch häufige Sturmfluten, Überschwemmungen und Vernichtung von besiedeltem Land immer wieder Rückschläge.

Die Entwicklung eines Gemeinwesens wurde durch den Bau eines durchgehenden Deiches um 1100 im Bereich der Huntemündung ermöglicht. Die exponierte Lage an der schon damals bedeutenden Seeschifffahrtsstraße Weser veranlasste den Oldenburger Grafen Anton Günther, einen Weserzoll für alle Richtung Bremen fahrenden Schiffe durchzusetzen. Eine Entscheidung, die einen immensen wirtschaftlichen Aufstieg nach sich zog.

Treibende Kräfte waren die Seeschifffahrt und der Schiffsbau, die die Elsflether Entwicklung bestimmten. Die wirtschaftliche Blütezeit erlebte Elsfleth in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts, die durch die Zunahme des Überseehandels und den Bau einer Eisenbahn ins Unterweser-Gebiet begründet war. Auf mehreren Werften wurden berühmte Schnellsegler gebaut. Elsfleth war um 1870 einer der drei größten Reedereiplätze an der deutschen Nord- und Ostseeküste. Die seemännische Ausbildung entwickelte sich in Elsfleth parallel dazu. Ausgangspunkt war die 1832 gegründete Navigationsschule der späteren Seefahrtsschule Elsfleth, die heute als Fachbereich Seefahrt ein Teil der Fachhochschule Oldenburg ist. Mit der Inbetriebnahme eines Schiffssimulators entwickelte sich der Standort Elsfleth zu einem Zentrum der seemännischen Ausbildung in Deutschland.

 

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