Wappenbeschreibung

Das Wappen des Landkreises Wesermarsch ist im Jahre 1950 im Rahmen eines öffentlichen Wettbewerbes entworfen worden. Der Nds. Innenminister hat dem Landkreis Wesermarsch am 02.02.1953 das Recht zur Führung dieses Wappens (einschl. entsprechendem Dienstsiegel) verliehen.

Wappen

Das gespaltene Schild zeigt in der linken Hälfte die vor 1475 gebrauchten oldenburgischen "fiv Stucken", d. h. die beiden roten "ammerschen Balken" auf Gold (gelb) als Sinnbild für die Verbundenheit des Kreises mit dem alten Lande Oldenburg und für die politische Zugehörigkeit zu diesem.

Die geteilte Hälfte rechts trägt im oberen silbernen (weißen) Felde eine nach rechts fahrende grüne Dreimastkogge, wie sie im 14. und 15. Jahrhundert als Kriegs- und Handelsschiff bei der Hanse auf der Weser üblich war, als Sinnbild für Handel und Gewerbe und die mit beiden seit alters eng verbundene, für den Kreis besonders bedeutungsvolle Seefahrt.

Das untere grüne Feld zeigt den historischen "Rüstringer Friesen" nach links schreitend , mit kurzem breitem Schwert, mit der als Sprungstock ausgebildeten Lanze, mit dem sogenannten "braunen", dem mit vier Kreisen versehenen kleinen Rundschild und der "fresche huwe" , so wie ihn auch das sogenannte 4. Rüstringer Landessiegel vom Jahre 1341 wiedergibt. Der in Silber (weiß) dargestellte "Rüstringer Friese" weist auf die Stammeszugehörigkeit der Bevölkerung und deren traditionsbewußtes Eintreten für Freiheit und Recht hin. Das Grün versinnbildlicht die Landwirtschaft und deutet im Verein mit Silber (weiß) als naturgegebene Farben des Kreises dessen besondere landschaftliche Eigenart an.

Der Entwurf stammt von dem Architekten Dipl. Ing. G. Raths aus Brake.

Landkreis Wesermarsch
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