Wohnberechtigungsschein


Informationen zur Erteilung einer Wohnungsberechtigungbescheinigung

- Allgemeine Hinweise
- Benötigte Unterlagen
- Anfallende Gebühren
- Unterschriftspflicht
- Rechtliche Grundlagen



Allgemeine Hinweise

Mit öffentlichen Mitteln geförderte Wohnungen dürfen nur in Übereinstimmung mit den Förderzielen genutzt werden und unterliegen deshalb über einen bestimmten Zeitraum einer Zweckbindung.

Die der Zweckbindung unterliegenden Wohnungen dürfen nur an Personen vermietet werden, die im Besitz eines Wohnberechtigungsscheines sind.

Der Wohnberechtigungsschein kann nur bei Einhaltung bestimmter Einkommensgrenzen (abhängig von der Haushaltsgröße bzw. der Zahl der Kinder) erteilt werden.

Die Wohnberechtigung wird unter Angabe von Name und Anschrift, Wohnungsgröße und Haushaltsangehörigen bescheinigt. Der Wohnberechtigungsschein gilt für die Dauer eines Jahres. Der Wohnungssuchende ist berechtigt, innerhalb dieser Frist eine geförderte Wohnung zu beziehen.'



Benötigte Unterlagen

Der Wohnberechtigungsschein ist in einem formellen Verfahren zu beantragen. Antragsvordrucke sowie Beratung erhalten Sie bei der Wohnungsbauförderungsstelle des Landkreises Wesermarsch. Sie können jedoch auch den interaktiven Antragsvordruck benutzen. Beachten Sie bitte, dass die Originalunterschrift dabei unbedingt erforderlich ist.

Download:   Antrag - Wohnberechtigungsschein [PDF]



Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen:

  • Einkommensnachweise der letzten zwölf Monate oder eine vom Arbeitgeber ausgefüllte Verdienstbescheinigung
  • Anlage 1 - Eine vom Antragsteller ausgefüllte Einkomenserklärung
  • Anlage 2 - Eine von jedem Haushaltsangehörigen mit eigenem Einkommen ausgefüllte Einkommenserklärung
  • Anlage 3 - Erläuterungen (Anmerkungen für das Ausfüllen der Einkomenserklärung)



Anfallende Gebühren:

Die Höhe der Gebühren richtet sich je nach Höhe des Haushaltseinkommens zwischen 18,00 und 35,00 EUR. 
Die Bescheide für Empfänger von Sozialleistungen werden kostenfrei erteilt.



Unterschriftspflicht

Ist der Antragsteller minderjährig, so ist dem Antrag eine Einverständniserklärung der Erziehungsberechtigten beizufügen, dass die Wohnung bezogen werden darf.



Rechtliche Grundlagen

- Wohnungsbindungsgesetz
- Wohnraumförderungsgesetz