Breitbandausbau in der Wesermarsch


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Der Landkreis Wesermarsch baut mit Fördermitteln des Bundes und das Landes (EU-Mittel) sowie mit einem Eigenanteil aller Kommunen in der Wesermarsch und mit Eigenmitteln das schnelle Internet aus = Breitbandausbau.

Ausgebaut werden dürfen mit Fördermitteln nur sogenannte unterversorgte Gebiete (= Gebiete mit einer Internetgeschwindigkeit von < 30 MBit/s). Außerdem darf auch dort nicht mit Fördermitteln durch den Landkreis ausgebaut werden, wo die Telekommunikationsunternehmen (TKN) selber einen eigenwirtschaftlichen Ausbau vornehmen oder innerhalb der nächsten drei Jahre planen.

Unterversorgte Gebiete, sogenannte "weiße Flecken", wurden im Rahmen der Markterkundung festgestellt. Mit Förder- und Eigenmitteln werden rd. 1.300 Adressen mit rd. 1.900 Haushalten hauptsächlichen im ländlichen Raum breitbandig erschlossen. Beauftragt damit wurde nach einem Ausschreibungsverfahren die EWE.

Nach dem ersten Spatenstich am 21.12.2017 fanden bislang Tiefbaumaßnahmen in vielen Projektgebieten statt. Bis Ende 2018 sind die baulichen Umsetzungen zu mehr als 50 % abgeschlossen. Die Betriebsfreigaben schließen sich in den Folgemonaten an. Bis zum 30.06.2018 sind alle Maßnahmen einschl. der Betriebsfreigaben abgeschlossen.

Im Frühjahr 2019 werden alle Haushalte von der EWE angeschrieben, die vom Breitbandausbau profitieren und entsprechende Verträge abschließen können.

 

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Der Landkreis Wesermarsch hat sich mit seinem Projekt zum Thema Breitbandausbau in der Wesermarsch auf eine Förderung durch das Bundesförderprogramm Breitband des Bundeseministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur beworben und einen Zuwendungsbescheid erhalten.

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Foto: bmvi (v.l.n.r.: Minister Dobrindt, LR Brückmann, MdB Grotelüschen, MdB Mittag, MdL Logemann)

    
Mit dem Erhalt dieses Zuwendungsbescheides ist der Landkreis aufgefordert, Informations- und Kommunikationspflichten einzuhalten.

In diesem Zusammenhang wurde der Pressespiegel "Breitbandausbau Wesermarsch" erstellt, der laufend  - vom Zeitpunkt des Erhaltes des Förderbescheides an - über den aktuellen Stand berichtet.



Profitieren Sie vom Breitbandausbau mit einer Geschwindigkeit von mind. 50 MBit/s (100 MBit/s)?

Das ist der Fall, wenn sich Ihre Adresse in einem der 82 Projektgebiete befindet, die im Rahmen des geförderten Ausbaus, erschlossen werden. Eine kartenmäßige Darstellung finden Sie hier:

>> "Ausbaugebiete Breitband in der Wesermarsch"

 

> (Kartenauswahl anzeigen)

>  Themenbereich: Bauen und Planen

     und danach

>  Breitband-Einzellose Ihrer Gemeinde.

 

Auch viele Adressen, die knapp außerhalb der Projektgebietes liegen und die von dem gleichen Kabelverzweiger tatsächlich versorgt werden, profitieren noch vom Ausbau. Wieviel Geschwindigkeit noch bei Ihnen ankommt, hängt von der Leitungsentfernung des Kupferkabels zum Kabelverzweiger des Projektgebietes ab. Nach rd. 1,2 km Entfernung wird im Regelfall keine signifikante Geschwindigkeitserhöhung mehr feststellbar sein. Dieser "positive Ausstrahlungseffekt" funktioniert zudem nur bei einem FTTC-Ausbaugebiet (Kupferkabelerschließung). 

Bei einem FTTH/B-Ausbaugebiet werden nur die exkaten Adresse mit einem Glasfaserdirektanschluss versorgt. Dort sind jedoch symetrische Geschwindigkeiten von bis zu 1 Gigabit/s möglich.

Zur Erläuterung:

FTTC (fibre to the curb) = Glasfaseranschluss bis zum Kabelverzweiger. Ab dort bis zu den Hausadressen per Kupferkabel. Vorteil: Ausstrahlungseffekt auf angrenzende Adressen möglich, s.o. Nachteil: max. 100  Mbit/s Geschwindigkeit möglich (nach Vectoringausbau), sonst 50 Mbit/s.

FTTH/B (fibre to the home/building): Glasfaserdirektanschluss bis in die Wohnung / in das Haus. Vorteil: symetrische Geschwindigkeiten (up- und download identisch) mit bis zu 1 Gigabit/s. Nachteil: kostenintensiv und kein positiver Ausstrahlungseffekt auf angrenzende Adressen.

 

Der Breitbandausbau (exkl. Schulen) wird bis zum 30.06.2019 abgeschlossen sein.

 



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AUSBLICK

Auch nach dem jetzigen geförderten Ausbau werden noch etliche Adressen in der Wesermarsch über keine schnelle Internetverbindung verfügen.

Geplant ist daher ein weiterer Ausbau mit Förder- und Eigenmitteln. Bund und Land stellen dafür bis 2025 umfangreiche Fördermittel zur Verfügung. Für den Landkreis und die Kommunen in der Wesermarsch wird jedoch immer ein erheblicher Eigenanteil in mehrfacher Millionenhöhe zu stemmen sein bis zur Erreichung des Ziels, dass nahezu jede Adresse in der Wesermarsch über einen schnellen Internetanschluss verfügt.

Alle Haushalte, die vom geförderten Ausbau zukünftig profitieren, dürfen sich darauf freuen, einen Glasfaserdirektanschluss zu bekommen.

 

 

Landkreis Wesermarsch
FD 91 - Büro des Landrats
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Poggenburger Straße 15
26919 Brake

Ansprechpartner:
Matthias Sturm

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