Termine & Ereignisse

15. August: Abschluss-Veranstaltung

Die Abschluss-Veranstaltung für das Modellvorhaben in der Wesermarsch fand am 15. August in Brake statt. Nähere Informationen zum Ablauf finden Sie in der Einladung mit Programm.

Rund 50 Personen verfolgten interessiert, wie Experten für Mobilität und Daseinsvorsorge die Ergebnisse des Modellvorhabens einschätzten. Nachdem Christoph Gipp vom Institut IGES in seiner Ergebnis-Präsentation die Kernpunkte aus der zweieinhalbjährigen Laufzeit des Modellvorhabens zusammengefasst hatte, fand ein Podiumsgespräch mit Christof Herr (Geschäftsführer ZVBN), Hans Kemmeries (Erster Kreisrat Landkreis Wesermarsch) und Dr. Bernd Rittmeier vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrasturktur statt.

Man war sich einig, dass das Modellvorhaben für die Wesermarsch gute und praktikable Ergebnisse hervorgebracht hat. Neben der hohen fachlichen Qualität wurde vor allem die rege Beteiligung der lokalen Akteure gelobt: Bei mehr als einem Dutzend Veranstaltungen hatten Bürgerinnen und Bürger, Vertreter von Kommunalpolitik und -verwaltung sowie lokal ansässige Fachleute ihre Belange eingebracht. Für die Umsetzung der mannigfaltigen Einzelmaßnahmen zur Verbesserung der Mobilität im Sinne der Daseinsvorsorge, die aus dem Modellvorhaben resultieren, werden umfangreiche Finanzmittel erforderlich sein. Neben Geldern aus der Kreisentwicklung und  Landesmittel für die Verbesserung des Nahverkehrs wäre eine weitere Unterstützung aus Fördermitteln von Land, Bund und EU wünschenswert.

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Christof Herr, Christoph Gipp, Dr. Bernd Rittmeier und Hans Kemmeries (v.l.n.r.) diskutierten den Mehrwert der Ergebnisse aus dem Modellvorhaben. Sie wagten auch einen Blick in die Zukunft der Daseinsvorsorge und der Mobilität in der Wesermarsch sowie anderen ländlichen Räumen (Foto: M. Lücke).

19. Juli: Bilanz-Workshop

Das Modellvorhaben „Versorgung & Mobilität“ nähert sich dem Ende. Um abschließend die Ergebnisse, die zweieinhalb Jahre lang erarbeitet worden sind, zu erörtern, fand ein Bilanz-Workshop am 19. Juli im Kreishaus statt. Rund 25 Bürgerinnen und Bürger, Kommunalpolitiker, Verwaltungsvertreter und Fachakteure aus den Bereichen Senioren, Barriefreiheit, Gesundheit, Tourismus und Mobilität waren der Einladung gefolgt.

Christoph Gipp vom Institut IGES fasste in seiner Ergebnispräsentation die wichtigsten Themeninhalte und Maßnahmenvorschläge zur Verbesserung der Erreichbarkeit von Daseinsvorsorgeeinrichtungen in der Wesermarsch anschaulich zusammen. Im Anschluss setzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bilanz-Workshops schlaglichtartig Prioritäten für die Maßnahmenvorschläge zur Verbesserung der Mobilität – sowohl inhaltlich, räumlich und zeitlich – und sammelten Themenwünsche für die Zukunft.

Auf der Abschlussveranstaltung des Modellvorhabens am 15. August (ab 18.30 Uhr im BBZ in Brake) werden die nun partizipativ bewerteten Fach-Ergebnisse der Öffentlichkeit präsentiert.

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An vier unterschiedlichen Arbeitsstationen bewerteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bilanz-Workshops die Maßnahmenvorschläge zur Verbesserung von Mobilität und Erreichbarkeiten (Foto: M. Lücke).

Mobilitäts-Coaches in der Wesermarsch

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Ab sofort fahren zwei Mobilitäts-Coaches mit ihrem VBN-InfoBus durch die Wesermarsch. Sie machen Halt an öffentlichen Plätzen und vor Supermärkten, um die Bürgerinnen und Bürger über Mobilitätsangebote in der Region zu informieren. Sie geben Fahrplanauskünfte und helfen bei der Wahl des richtigen Fahrscheins. Außerdem geben Sie Hilfestellungen zur Bedienung der FahrPaner-App.

Hier können Sie nachlesen, wann und wo die Mobilitäts-Coaches als nächstes beraten.

25. Juni: Info-Abend „Dörpsmobil & Gemeindebus“

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Werner Schweizer, René Kämpfer und Jürgen Kuls präsentieren das Dörpsmobil und den Gemeindebus (Foto: M. Lücke).

Weite Wege und kein Bus-Anschluss – in den ländlichen Gebieten der Wesermarsch geht es nicht ohne eigenes Auto. Oder doch?! Nach dem Motto „Teilen ist das neue Haben“ sind in den letzten Jahren viele Ideen zur gemeinschaftlichen Mobilität entstanden. Um aus guten Beispielen und den Erfahrungen anderer zu lernen, haben der Bürgermeister aus Klixbüll in Schleswig-Holstein, Werner Schweizer, sein Erfolgsmodell Dörpsmobil und Jürgen Kuls aus der Gemeinde Ovelgönne den dortigen Gemeindebus auf einem Info-Abend in Moorriem vorgestellt. René Kämpfer von IGES moderierte den Abend. Rund 40 Gäste aus der Wesermarsch und aus benachtbarten Landkreisen waren der Einladung gefolgt.

Die Referenten Werner Schweizer und Jürgen Kuls gaben interessante Einblicke in die jeweiligen Entstehungsgeschichten, Buchungsoptionen und Vorteile ihrer jeweiligen Mobilitätsmodelle. Für alle, die am Info-Abend nicht dabei sein konnten, sind die Veranstaltungsinhalte in der ausführlichen Veranstaltungsdokumentation hinterlegt. Zusatzinfos enthalten die Präsentationen der Referenten:

Zum Dörpsmobil gibt es weiterhin einen Leitfaden Dörpsmobil S-H, der die Varianten der unterschiedlichen Betreiber und Geschäftsmodelle beschreibt. Er wird von der Akademie der ländlichen Räume in Schleswig-Holstein herausgegeben und steht im Internet als kostenlose direkter Download bereit. 

Viele Nachfragen gab es aus dem Publikum zu den versicherungstechnischen Vorgaben. Aus der Modellregion Ostprignitz-Ruppin wurde uns dankenswerterweise hierzu eine Präsentation zum Thema zur Verfügung gestellt:

13. Juni: Bürgerbus Stadland

Gleich im Anschluss des Info-Abends „Bürgerbus(se) in der Wesermarsch“ am 14. Mai hat die Gemeinde Stadland tatkräftig die nächsten Schritte für die Umsetzung eines Bürgerbusses geplant. Anhand einer Haushaltsbefragung wird ermittelt, wie viele Personen einen Bürgerbus nutzen würden und welche Strecken und Zeiten bevorzugt werden. Die Ergebnisse werden am Mittwoch, den 13. Juni 2018 in der Landgaststätte Seefelder-Schaart vorgestellt. In der Einladung finden Sie weitere Informationen zur Veranstaltung.

1. Juni: Verstärkung im Projektteam

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Zwischen Juni und August absolviert Felix Schmidt sein Hochschulpraktikum bei der Kreisverwaltung Wesermarsch. Bis zum 8. Juli unterstützt er das Modellvorhaben-Team. Als Student  der Sozialwissenschaften an der Universität Oldenburg verfügt er über Wissen aus Politikwissenschaft und Soziologie, das er in die praktischen Anforderungen einsetzen kann. Mit seinem Semesterticket nutzt Felix Schmidt den WeserSprinter aus Oldenburg, und beweist damit täglich, wie man bequem und umweltschonend zur Arbeit kommen kann.

 


28.-30. Mai: Verstetigung der Projekt-Ergebnisse

Das Modellvorhaben „Versorgung und Mobilität“ neigt sich dem Ende. Doch wie geht es mit den gewonnenen Erkenntnissen weiter? Was sind Handlungsempfehlungen für die Zukunft – für die Modellregionen selbst, für die Bundesebene und für andere ländliche Regionen? Wie werden die Ergebnisse der breiten Öffentlichkeit zugänglich und bekannt gemacht? Was ist die Bilanz der Modellregionen? Diese und weitere Fragen zur Verstetigung diskutierten die 18 Modellregionen mit Vertretern des Bundes auf einem Workshop im Münsterland. Die Ergebnisse werden durch die Forschungsassistenz ausgewertet, zusammengefasst und protokolliert und den Modellregionen in Kürze zur Verfügung gestellt. Die fotografischen Impressionen lassen erahnen, wie spannend und vielfältig die Diskussionen waren. Als bedeutenden Nebeneffekt empfinden viele Regionen den Erfahrungsaustausch mit anderen Landkreisen, von denen der eine oder andere Kontakt sicherlich nach Ende des Modellvorhabens zu gegenseitigen Unterstützung dienen werden wird. 

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14. Mai: Bürgerbus(se) Wesermarsch: Info-Abend

Der Bürgerbus Butjadingen gilt als Erfolgsbeispiel, wie durch Ehrenamt die Mobilität in ländlichen Gegenden verbessert werden kann. Auch in anderen Gemeinden können sich einige Bürgerinnen und Bürger einen Bürgerbus vorstellen. Dem Wunsch nach mehr Informationen dazu, der auch beim Bürger-Schnack „Mitfahren & Mitnehmen“ im Februar deutlich geäußert wurde, kam das Modellvorhaben-Projektteam mit einem Info-Abend nach: Experten des Zweckverbands Verkehrsverbund Bremen-Niedersachsen und des Bürgerbusvereins Butjadingen e.V. informierten am 14. Mai ganz genau über Hintergründe, Voraussetzungen, Chancen und Risiken zum Mobilitätsmodell „Bürgerbus“. In der Einladung zum Info-Abend „Bürgerbus(se) in der Wesermarsch“ finden Sie genaue Angabe zu Ort, Zeit und Referenten.

Die Präsentationen der Referenten und die Dokumentation zur Veranstaltung können Sie hier herunterladen:

Mehrere Teilnehmer des Info-Abends haben sich auf eine Liste eingetragen, um weiterhin an einer Umsetzung eines Bürgerbusses in Stadland mitzuarbeiten. Interessierte, die sich ebenfalls für das Projekt engagieren möchten, können sich gerne an Johanne Logemann (E-Mail: johanne.logemann@lkbra.de oder Tel. 04404 / 927602) wenden.

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Die nette Begrüßung im Bürgerbus ist nicht im Fahrpreis enthalten, sondern unbezahlbar – genauso wie das Engagement der Fahrerinnen und Fahrer! (Foto: M. Lücke)

7. Mai: Unternehmenssicht Mitarbeiter-Mobilität

Vertreter der Wirtschaftsförderung Wesermarsch GmbH und des Büros IGES sprachen am 7. Mai mit ausgewählten Unternehmen aus der südlichen Wesermarsch über Problemlagen und mögliche Lösungsansätze zur Verbesserung der Mitarbeiter-Mobilität, speziell auch in Hinblick auf die Gewinnung von Auszubildenden. Die Gesprächsrunde in Lemwerder wurde durch die dortige Bürgermeisterin Regina Neuke und die Kreisverwaltung begleitet. Vorangegangen waren im Dezember 2017 zwei Fachwerkstätten „Azubi-Mobilität“  mit rund 160 Schülerinnen und Schülern in Berne und Elsfleth, deren Erkenntnisse Anlass für den Dialog mit Ausbildungsbetrieben gaben.

In seiner Eingangspräsentation zeigte IGES Beispiele aus anderen Regionen Deutschlands, mit welchen Instrumenten Unternehmen versuchen, ihre Erreichbarkeit speziell auch für Auszubildende sicherzustellen. In der Gesprächsrunde berichteten die hiesigen Unternehmen von ihren Erfahrungen zu den vorgestellten und ähnlichen Lösungsansätzen. Insgesamt wurde deutlich, dass Bus und Bahn derzeit nur eine begrenzte Rolle bei der Mobilität aller Beschäftigten spielen, unabhängig von deren Ausbildungsstatus. Eine verstärkte Vermarktung des VBN-JobTickets könnte zur Verbesserung der ÖPNV-Nutzung beitragen.

In der ausführlichen Protokoll-Dokumentation zur Veranstaltung sind die Details zum Fachgespräch nachzulesen.

Frühjahr: Unternehmensbefragung Azubi-Mobilität

Durch eine Abfrage der Unternehmen in der Wesermarsch soll ermittelt werden, welche Ausbildungsberufe in welchen Betrieben angeboten werden.

Zusätzlich werden die Pendlerbewegungen der Auszubildenden erfasst. Außerdem dient die Abfrage dazu herauszufinden, welche Verkehrsmittel die Auszubildenden nutzen, um zum Arbeitsort zu gelangen.

Nachfolgend können die Unternehmen aus der Wesermarsch sich den Fragebogen auch herunterladen und per E-Mail an ines.mannagottera@lkbra.de senden.

>> Anschreiben zur Azubi-Mobilität

>> Fragebogen zur Azubi-Mobilität


Vielen Dank für Ihre Mithilfe.


28. Februar: Fachveranstaltung in Zittau

Das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) und Vertreter/innen aus 18 Modellregionen trafen sich am 28. Februar zu einer zweitägigen Fachveranstaltung in der Modellregion Bautzen-Görlitz, um sich über den aktuellen Stand des Modellvorhabens auszutauschen. Außerdem diskutierten sie darüber, wie das Thema „Mobilität & Versorgung“ auch nach dem Ende des Förderzeitraums in den Regionen verstetigt werden kann. Hierbei sprachen die Teilnehmer/innen über Ideen, wie Umsetzungsmaßnahmen mit und ohne weiteren Fördermitteln realisiert werden können.

21. Februar 2018: Mobilität durch Mitfahren & Mitnehmen

Zur Frage wie man die Mobilität durch Mitfahren oder durch Mitnehmen (von anderen Personen oder Gegenständen) verbessern kann, wurde bei einem „Bürger-Schnack“ am 21. Februar in Schwei in lockerer Runde diskutiert (Einzelheiten dazu in der Einladung sowie im Programm zur Veranstaltung). Die drei Thementische zu verschiedenen Mobilitätsformen wie Bürgerbus, Dorfauto oder „Ride Sharing“ wurden von Mobilitätsexperten moderiert – darunter auch Prof. Benjamin Wagner vom Berg von der COSMO GbR aus Butteldorf (Elsfleth).

Zudem waren Vertreter der Universität Oldenburg anwesend, die über ihre Mitfahr-App aus dem Forschungs-Projekt NEMo informierten. Sie wollten beim Bürger-Schnack in Erfahrung bringen, welche Bedürfnisse zum Thema Mitfahren und für Fahrgemeinschaften im ländlichen Raum bestehen, die „digital verabredet“ werden können. Einige Teilnehmende erklärten sich bereit, die Mitfahr-App, die sich noch in der Entwicklung befindet, auf Anwendbarkeit und Handhabung zu testen, bevor sie in der Pilotregion Wesermarsch zum Einsatz kommt.

Die Themen-Präsentation des Abends und die Veranstaltungs-Dokumentation können Sie zum Nachlesen herunterladen:

Der Veranstaltungsort wurde passend zum Veranstaltungsthema gewählt, denn in Schwei gibt es bereits eine Mitfahrbank. Näheres dazu zeigt der Film des Bürgervereins Schwei, in dem die Initiatorin ab Minute 1:35 die Mitfahrbank vorstellt. Damit auch Menschen, die nicht ohne eigenes Auto mobil sind, zum nicht an den ÖPNV angeschlossenen Gasthof kommen konnten, wurde der Bürger-Schnack als Veranstaltung auf die Mitfahrplattform „flinc“ eingestellt. Die Mobilitätsabfrage am Veranstaltungsabend ergab, dass 24 der 47 Anwesenden Fahrgemeinschaften gebildet hatten, davon sechs Teilnehmende über flinc. Unter anderem war die Bürgermeisterin der Gemeinde Lemwerder mit gutem Beispiel voran gegangen und hatte selbst eine Mitfahrgelegenheit angeboten. Über die Mitfahrbank war dagegen niemand zum Bürger-Schnack nach Schwei gekommen.

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Auf dem Mitfahrportal flinc war der Bürger-Schnack als Veranstaltung eingestellt. Personen, die dort hinfahren wollten (als Fahrer oder Mitfahrer), konnten sich dort registrieren und zueinander finden (Bildquelle: https://flinc.org)

14. Dezember 2017: Mobilität Azubis & Nachhaltigkeit

Gleich zwei Veranstaltungen zur Mobilität fanden am 14. Dezember statt. Mit der Frage, wie Ausbildungsplätze in der Wesermarsch erreichbar sind, ob und welche Einflüsse deren Erreichbarkeit für die Wahl des Ausbildungsplatzes haben, befassten sich die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen in Berne und Elsfleth. Das Planungsbüro IGES Institut GmbH und die Wirtschaftsförderung Wesermarsch GmbH führten dazu mehrere World-Cafés durch. Die aufschlussreichen Ergebnisse dazu finden sich in der Veranstaltungsdokumention „Azubi-Mobilität“ wieder, die auch einen Ausblick auf die weiteren Schritte im Modellvorhaben gibt.

In Oldenburg fand im Rahmen des NEMo-Projektes ein Expertenworkshop statt, bei dem rund 60 Teilnehmer aus Deutschland, den Niederlanden und Belgien Lösungsansätze für nachhaltige Mobilität in ländlichen Räumen diskutierten. Die Veranstaltungsdokumentation NEMo in Text und Bild gibt Aufschluss über die Vorträge und Ergebnisse.

16. November: Konferenz „Mobilitätsmanagement“

Die Deutsche Verkehrswissenschaftliche Gesellschaft Niedersachsen-Bremen e.V. (DVWG) veranstaltete am 16.November eine Konferenz zum Thema „Mobilitätsmanagement im ländlichen Raum – Die Perspektive der Bürger“ in Hannover. Hierbei wurden Vertreter von Landkreisen und Kommunen durch Fachvorträge über flexible Mobilitätsformen informiert. Berichtet wurde u.a. über das Mobilitätssystem Moobil+ aus Vechta, Bedarfsverkehrsangebote der HaCon Ingenieurgesellschaft mbH und das Forschungsprojekt „NEMo“.

7. November: Fachveranstaltung Bad Salgau

Die Fachveranstaltung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Bad Salgau stand unter dem Motto „Im ländlichen Raum innovativ mobil“. Vertreter der 18 Modellregionen konnten sich über innovative Mobilitätsangebote austauschen. Die Vorträge der Referenten beinhalteten u.a. interessante Informationen zu autonomen Fahrzeugen und der digitalen Vernetzung des öffentlichen Personenverkehrs.

23. &. 24. August: Fachwerkstätten Bus-Mobilität

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Rund 40 Teilnehmer-/innen äußerten in Fachwerkstatt Brake ihre Wünsche zur Verbesserung der Bus-Mobilität. Christoph Gipp von IGES fasste die erarbeiteten Ergebnisse zusammen.

Für Menschen, die versuchen, Wege mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu organisieren – privat oder für Dritte – hat der Landkreis Wesermarsch zwei sogenannte „Fachwerkstätten Bus-Mobilität“ durchgeführt. Dabei wurden am Beispiel zweier Buslinien Defizite und Lösungsmöglichkeiten mit Fachleuten, Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet. Anhand der Linienbeispiele ergaben sich auch Erkenntnisse, die auf andere Strecken (z.B. „Deichläufer") übertragbar sind.

Insgesamt rund 80 Personen folgten der Einladung des Landrates. Das Planungsbüro IGES aus Berlin präsentierte neben ersten Analysen zu Defiziten auch bereits gut umgesetzte Haltestellen-Lösungen in der Wesermarsch. Als Verkehrsexperten brachten zudem Stefan Bendrien vom ZVBN Zweckverband Verkehrsverbund Bremen Niedersachsen und Andreas Jung von den Verkehrsbetrieben Wesermarsch VBW ihr Wissen zum Linienverkehr ein.

Die Präsentationen der Referenten sind zum Nachlesen oder Herunterladen unter folgenden Links verfügbar:

Fachwerkstatt „Strandläufer“ (Linie 408) am 23. August

Fachwerkstatt „Wesersprinter“ (Linie 440) am 24. August

Die Ergebnisse aus der Werkstattphase, in denen die Teilnehmer ihre Wünsche und ihre Kritik geäußert haben, können Sie unter den folgenden Links herunterladen:

Ergebnisse Fachwerkstatt „Strandläufer"

Ergebnisse Fachwerkstatt „Wesersprinter"

Ergänzungen zu den Dokumentationen können Sie bis zum 10.Oktober 2017 an johanne.logemann@lkbra.de senden.

ab August 2017: Fachwerkstätten

Nach Auswertung aller bisherigen Erkenntnisse und Ergebnisse werden mehrere sog. Fachwerkstätten durchgeführt. Schwerpunkte bilden die Themen „ÖPNV-Mobilität“, „Azubi-Mobilität“ und „Privates Mitnehmen“. Die Fachwerkstätten bauen teilweise aufeinander auf, so dass die Termine dafür nach und nach bekannt gegeben werden. Wenn Sie bereits jetzt Interesse an einer oder mehreren Fachwerkstätten bekunden möchten, können Sie eine Mail schreiben an: meike.luecke@lkbra.de

11. Juli: Online-Befragung zum Mobilitätsverhalten beendet

Hochschulen aus Oldenburg, Lüneburg und Braunschweig erforschen innerhalb des Projektes „NEMo – Nachhaltige Erfüllung von Mobilitätsbedürfnissen im ländlichen Raum“, was die Menschen in der Wesermarsch von Fahrgemeinschaften halten, die über Internetplattformen oder Aushänge vermittelt werden und unter welchen Bedingungen sie ein solches Mobilitätsangebot nutzen würden. An der Online-Umfrage, die zum 11. Juli endete, nahmen über 300 Personen teil. Wir sagen DANKE für die Beteiligung! Die Ergebnisse fließen in die sogenannten Mobilitäts-Werkstätten ein, die ab Spätsommer in der Wesermarsch durchgeführt werden sollen.

24. Mai: Infoabend Kooperationsräume & Mobilitäts-Ideen

Nach einem dreiviertel Jahr intensiver Grundlagenarbeit war es soweit: Die Zwischenergebnisse zur Versorgungslage, zu möglichen Kooperationsräumen und zu Mobilitätsoptionen in der Wesermarsch wurden an einem Infoabend am 24. Mai in der Markthalle Rodenkirchen vorgestellt. Dem  Einladungsschreiben des Landrates folgten rund 80 Personen, die sich mit Interesse am 3-stündigen Programm beteiligten.

Das Planungsbüro IGES aus Berlin zeigte in seiner ausführlichen Präsentation, welche Zwischenergebnisse und welche Lösungsansätze erarbeitet worden sind – und stellte diese zur Diskussion. Anschließend kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung ins Gespräch mit dem Projektteam. Hierbei erfuhren Ines Mannagottera und Meike Lücke von der Kreisverwaltung sowie  Christoph Gipp und René Kämpfer von IGES viele interessante Aspekte aus dem Alltagsleben der Bürgerinnen und Bürger.

In der Veranstaltungsdokumentation sind die Details des Infoabends zusammengefasst. Auch mehrere Presseberichte geben Aufschluss über die Inhalte und Schwerpunkte der Veranstaltung. 

17. Mai: Bereisung durch Bundes-Delegation

Um sich ein genaues Bild der Verhältnisse in ihren ausgewählten Modellregionen zur Sicherung von Versorgung und Mobilität zu machen, bereiste eine 5-köpfige Bundesdelegation am 17. Mai die Wesermarsch. Nach einer Begrüßung durch Landrat Thomas Brückmann informierte man sich zum Thema „Versorgung“ am Beispiel des Neustädter Hofes in Ovelgönne und zum Thema „Mobilität“ über den Bürgerbus Butjadingen sowie über die Ansätze zur Elektromobilität in der tourismusstarken Gemeinde Butjadingen.

Ziel der Bereisung war auch, die handelnden und entscheidenden Akteure vor Ort kennenzulernen. Die Delegation um den Leiter der Projektgruppe Demografischer Wandel im Bundesverkehrsministerium, Dr. Bernd Rittmeier, wurde daher durch das Projektteam der Kreisverwaltung und der Wirtschaftsförderung, Verkehrsexperten des ÖPNV und des Planungsbüros IGES begleitet. In der Gemeinde Ovelgönne berichteten Vertreter der Genossenschaft Neustädter Hof und Bürgermeister Christoph Hartz von dem hohen Engagement, das notwendig war und ist, den Landgasthof wieder als Dorftreffpunkt zu gestalten und eine Nahversorgungsmöglichkeit aufrecht zu erhalten.

In Butjadingen traf die Delegation Mitglieder des Vereins Bürgerbus Butjadingen. Nach einem Vortrag über die Entwicklung, die Leistungen und die Herausforderungen der Bürgerbusorganisation konnten sich die Bereisungsgäste des Bundes selbst einen Eindruck verschaffen – mit einer Tour im Bürgerbus zum Melkhus Seeverns. Dort informierten Bürgermeisterin Ina Korter und Robert Kowitz als Geschäftsführer des Tourismus-Service die Delegation über Aktivitäten zur Förderung der Elektromobilität in Butjadingen.

Die Bereisung zeigte der Bundes-Delegation neben der eigentlichen inhaltlichen Thematik zur Daseinsvorsorge innerhalb des Modellvorhabens „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“ vor allem, wie engagiert und eigenverantwortlich sich die Wesermärschler einsetzen, um gute Lebensverhältnisse in dünn besiedelten Regionen aufrecht zu erhalten. Eine Aufgabe, die angesichts des demografischen Wandels zunehmend schwieriger wird.

Der besondere Dank der Kreisverwaltung gilt allen, die dazu beigetragen haben, die Bereisung für Dr. Bernd Rittmeier und Christian Schlump vom BMVI und Bernd Buthe vom BBSR sowie der Forschungsassistenz Johann Kaether und Daniela Sachwitz mitzugestalten und für Diskussionen zur Verfügung zu stehen: Stefan Bendrien, Helmut Diers, Christoph Hartz, Andreas Jung, Hedda Kohlwes, Ina Korter, Robert Kowitz, Ingrid Marten, Harald Meyer, Jürgen Sprickerhof und Heino Wiggermann.

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Bereisungsdelegation und Projektteam starten zu einer Fahrt mit dem Bürgerbus Butadingen. V.l.n.r.: Tobias Schäfer (IGES), Christian Schlump (BMVI), Stefan Bendrien (ZVBN), Ingrid Marten (Wirtschaftsförderung Wesermarsch), Daniela Sachwitz (InnoZ), Ines Mannagottera (Landkreis Wesermarsch), Andreas Jung (VBW), Heino Wiggermann (Bürgerbus Butjadingen), René Kämpfer (IGES), Bernd Buthe (BBSR), Dr. Bernd Rittmeier (BMVI).

Mai: Facharbeiten „Versorgung ländliche Wesermarsch“

Zum Thema „Entwicklung der Versorgung im ländlichen Raum der Wesermarsch“ fertigte die Abschlussklasse des Beruflichen Gymnasiums „Gesundheit und Soziales“ mit Schwerpunkt Ökotrophologie in Brake Facharbeiten an, in denen die Versorgungssituation in Butjadingen, Elsfleth, Jade, Ovelgönne und Stadland untersucht wurde. Für das BMVI-Modellvorhaben finden sich darin interessante Erkenntnisse zur Versorgungssituation, die die Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs herausgefunden haben.

Bei näherem Interesse an den Ergebnissen, kann die Facharbeitslehrerin Ariane Gehl den Kontakt zu den Projektgruppen herstellen:

E-Mail: agehl@bbswm.ni.lo-net2.de

März: Bahnhofsumfeldanalyse des ZVBN

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Das Bahnhofsumfeld: wichtig für Übersichtlichkeit und Zusteigekomfort. (c) Michael Gaida, pixabay

Bevor konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilität innerhalb des BMVI-Modellvorhabens angedacht werden, ist eine genaue Feststellung des Ist-Zustandes erforderlich. Dazu gehört auch die nähere Betrachtung der Umfelder der Bahnhöfe bzw. Bahnhaltepunkte: Wie attraktiv sind sie? Wie ist es um Abstellmöglichkeiten für Fahrrad und Auto bestellt? In welchem Zustand befinden sich die Bushaltestellen an den Bahnhöfen? Sind sie barrierefrei ausgebaut? Wie sind Ausschilderung und Wegeführung? Was könnte man verbessern – und wie?

Der Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN) unterstützt das BMVI-Modellvorhaben des Landkreises Wesermarsch und lässt daher eine Umfeldanalyse für die hiesigen Bahnhöfe bzw. Bahnhaltepunkte erarbeiten. Diese wird ab Mitte März von der Agentur Bahnstadt, Berlin, durchgeführt. Die Ergebnisse gehen in die Strategieentwicklung für das BMVI-Modellvorhaben ein.

13./14. Februar: Fachveranstaltung Bad Kissingen

Vertreter der 18 Modellregionen und die interessierte Fachöffentlichkeit trafen sich zu einer zweitägigen Konferenz in Bad Kissingen, bei der Fragen der Erreichbarkeit von Daseinsvorsorgeeinrichtungen und der Bildung von Kooperationsräumen thematisiert wurden. Für das wesermärscher Modellvorhaben informierten sich die Projektbeauftragten des Landkreises Ines Mannagottera und Meike Lücke darüber, wie man pragmatische und aussagekräftige Erreichbarkeitsanalysen erstellt und welche Chancen Kooperationen in ländlichen Räumen bieten. Die Vorträge diverser Referenten enthielten interessante Beispiele aus anderen Modellregionen zu Telemedizin, Dorfzentren und innovativen Mobilitätsansätzen, die Anregungen für das eigene Modellvorhaben in der Wesermarsch liefern.

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Vor gut 120 Zuhörern in Bad Kissingen erläutert Staatssekretärin Dorothee Bär aus Sicht des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die hohe  Bedeutung von Infrastruktur und Mobilität in ländlichen Räumen.

Januar: Datenerhebung Versorgung & Bevölkerung

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Anzahl und räumliche Verteilung von Versorgungseinrichtungen und die Bevölkerungsentwicklung bis 2030 sind wichtige Basisdaten für die Daseinsvorsorge.
Daher erarbeitet das IGES-Institut (Berlin) zur Zeit an Kartendarstellungen für Versorgungseinrichtungen wie Einkaufsmöglichkeiten, Banken, Apotheken oder Schulen im Landkreis Wesermarsch.
Gleichzeitig ermittelt die regio GmbH (Oldenburg) die kleinräumige Bevölkerungsprognose (Untereinheiten der Stadt- bzw. Gemeinde-Gliederungen), wofür die Meldeämter der Kommunen die Grunddaten liefern.

Diese Strukturdaten stellen zusammen mit den Erkenntnissen aus den Auftaktwerkstätten zur Alltagsmobilität der Wesermärschler/-innen und zu ihren Aktionsräumen eine wichtige Grundlage für Fragen der Daseinsvorsorge dar.

24., 26., 31. Oktober 2016: Auftaktwerkstätten Wesermarsch

„Wie komme ich zur Arbeit, zum Einkaufen, zur Schule, zum Sport?“ Diese und ähnliche Fragen bestimmen die Mobilität und damit auch die Versorgungssituation im Lebensalltag. Zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern, mit Vertretern aus Daseinsvorsorgebereichen, Politik und Verwaltung wurde der Klärung dieser Fragen und möglichen Lösungsansätzen nachgegangen – und zwar in drei Auftaktwerkstätten im Norden, in der Mitte und im Süden der Wesermarsch.

In der Einladung sowie der Terminübersicht sind Details zu den drei Veranstaltungen enthalten. Das Projektteam freute sich auf die Teilnahme vieler Menschen aus der Wesermarsch jeglichen Alters. Insgesamt nahmen 104 Personen die Gelegenheit wahr, sich mit ihrem Wissen und ihren Belangen in die Auftaktwerkstätten einzubringen. Der fotografische Bilderbogen zu den drei Auftaktwerkstätten zeigt, wie aktiv und intensiv miteinander gearbeitet wurde. In der Presseberichterstattung sind Eindrücke und erste Ergebnisse nachzulesen.

Die Präsentation zum Modellvorhaben gibt einen Überblick zu den Projektzielen, dem geplanten Projektverlauf und guten Beispielen anderswo.

Die Veranstaltungsdokumentation fasst die Auswertung der Aktionsräume, Wegebeziehungen, Problempunkte und Lösungsideen zusammen, die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Auftaktwerkstätten eingebracht worden sind. Weiterhin beschreibt sie das Beteiligungskonzept und Kooperationen für das BMVI-Modellvorhaben in der Wesermarsch.

Die gruppierte Kartenabfrage zeigt die im einzelnen genannten Versorgungslücken, gute Beispiele und Lösungsideen.

Im Anschluss an die Auftaktwerkstätten gaben die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Schulnoten und Kommentare für die Veranstaltungen und ihre eigene Zufriedenheit ab. Diese Bewertung gibt den Veranstaltungsorganisatoren wertvolle Hinweise für zukünftige Bbeteiligungsverfahren.

28.-29. September 2016: BMVI-Workshop Merzig-Wadern

Um ihr Wissen innerhalb eines fachlichen Workshops zu mehren und um Erfahrungen in der Projektumsetzung auszutauschen, trafen sich rund 60 Vertreter aller Modellregionen in einer der westlichsten Modellregionen. Im Kreis Merzig-Wadern im Saarland wurde über gute Beispiele von Jugend-, Familien- und Seniorenprojekten berichtet sowie intensiv über zielgruppenorientierte Beteiligungsprozesse diskutiert. Jede Region hat ihre Besonderheiten und Spezifika, so dass die Erfordernisse regional sehr unterschiedlich sind. Allen Regionen gemein ist das Interesse, die Thematik der langfristigen Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen proaktiv anzugehen, d.h. durch Vorausplanung, Experten- und Bürgerbeteiligung sowie zielgerichtetes Handeln zu verbessern. Das Wesermarsch-Projektteam aus Meike Lücke, Ines Mannagottera und Susanne Tönjes nahm wertvolle Anregungen für die regionalen Auftaktwerkstätten in der Wesermarsch mit, die Ende Oktober durchgeführt werden sollen.

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Dr. Melanie Herget (BMVI-Forschungsassistenz) präsentiert am Ende des Workshops die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen.



23. September 2016: Kick-off Daseinsvorsorge

Mit den Leitern der daseinsvorsorgerelevanten Fachdienste des Landkreises Wesermarsch sowie Vertretern aus Wirtschaftsförderung, Raumplanung und GIS-Anwendung fand am 23. September eine zweistündige Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Modellvorhaben statt. Neben Basisinformationen zum Projekt führte das vorhabenbegleitende Planungsbüro IGES die Hintergründe des Förderprojektes und Möglichkeiten für den zu erwartenden Erkenntnisgewinn aus. Weiterhin wurden Hinweise aus teilfachlicher Sicht aufgenommen und die weiteren Schritte zur Datengewinnung und -verarbeitung diskutiert. Für die mittelfristige Daseinsvorsorgeplanung ist es erforderlich, aktuelle, vollständige und georeferenzierte Versorgungspunkte für alle Einrichtungen der Nahversorgung, Bildung, Gesundheit u.ä. vorliegen zu haben.

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Christoph Gipp (links) vom IGES Institut aus Berlin stellte Vertretern aus Verwaltung und Wirtschaftsförderung die Inhalte des BMVI-Modellvorhabens und die Anforderungen an Fachdaten für Daseinsvorsorgeeinrichtungen vor.




15. September 2016: Auftakt Nachbar-Modellregion Cuxhaven

dsc_0081_kooperationsgruppe-1.jpgGrundlage für überregionale Kooperationen ist der Wissens- und Erfahrungsaustausch in den Modellregionen (v.l.n.r. Elke Reimann (Staatskanzlei Niedersachsen), Gabi Kasten, Jan Rommert,  Meike Lücke,Sebastian Bothe).

In Modellvorhaben spielt das Voneinander-Lernen eine große Rolle. Daher streben die nebeneinander liegenden Modellregionen Cuxhaven und Wesermarsch einen engen Wissens- und Erkenntnisaustausch an. Ein erster Schritt dazu ist die gegenseitige Teilnahme der Projektteams bei den Auftaktveranstaltungen. Nachdem im Juni Gabi Kasten und Sebastian Bothe vom Landkreis Cuxhaven beim Kick-off in der Wesermarsch dabei waren, folgten Meike Lücke und Jan Rommert am 15. September der Gegeneinladung der Cuxhavener.

Neben Informationen zu Inhalt und Ablauf des dortigen Modellvorhabens boten auch der Austausch mit den regionalen Akteuren sowie Gespräche mit Vertretern des Bundes und des Landes Niedersachsen den beiden Wesermärschlern wertvolle Impulse für die Arbeit im eigenen Modellprojekt.


1. September 2016: Erweiterung des Projektteams

rommert_3_dsc_2937.jpg Das Modellvorhaben-Team der Landkreisverwaltung hat Zuwachs bekommen: Seit 1. September absolviert Jan Rommert ein 13-wöchiges Studien-Praxisprojekt beim Landkreis Wesermarsch. Als Student des Studiengangs „Wirtschaftsingenieurwesen Geoinformation“ an der Jade-Hochschule verfügt er über Grundlagen im Umgang mit Geografischen Informationssystemen, Sach- und Geodaten, die er im Rahmen des BMVI-Modellvorhabens „Versorgung und Mobilität“ in die Praxis umsetzen kann.

 


8. Juni 2016: Modellvorhaben Auftaktveranstaltung

Grundversorgung und Mobilität spielen im Bereich der Daseinsvorsorge eine große Rolle für die Lebensqualität in der Wesermarsch. Im Rahmen des Bundes-Modellvorhabens „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“ möchten sich Kreisverwaltung und Wirtschaftsförderung Wesermarsch GmbH mit weiteren Partnern in den nächsten zwei Jahren aktiv für eine zukunftsweisende Strategie einsetzen.

In einer ersten Informationsveranstaltung zum Projektstart gaben der Landkreis Wesermarsch, das Bundesverkehrsministerium und Mobilitätsexperten einen Überblick über die Möglichkeiten und Ziele des Modellvorhabens, zu Verbesserungsansätzen im Bereich des ÖPNV und alternativer Mobilitätformen sowie zum aktuellen Akteursnetzwerk, das für das Modellvorhaben erweitert werden soll.

Die Inhalte aus dem  Programm der Auftaktveranstaltung sind in den Präsentationen der Referenten aufgeführt:

1. Modellprojekt aus Sicht des Bundes, Dr. Bernd Rittmeier, BMVI

2. Modellprojekt: Umsetzung in der Wesermarsch, Meike Lücke, Landkreis Wesermarsch

3. Mobilitätsebene 1 & 2: Übersicht ÖPNV-Angebote, Andreas Jung, VBW

4. Mobilitätsebene 3: Private Mitnahme- und Mitbringverkehre, Christof Herr, ZVBN

5. NEMo-Projekt,  Prof. Dr. Jorge Marx Gómez, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Aufschluss über die Gesamtinhalte, Teilnehmer und weitere Referenten der Auftaktveranstaltung gibt die Veranstaltungsdokumentation . Hier finden Sie auch einen Ausblick auf den weiteren Ablauf für die Umsetzung des Modellvorhabens. 


12. Mai 2016: Premiere autonom fahrender E-Bus

Zur Deutschlandpremiere des ersten autonom fahrenden Elektro-Busses in Dangast warb der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies für neue Formen der Mobilität. Im Rahmen des BMVI-Modellvorhabens spielen auch innovative Mobilitätsansätze eine Rolle. Daher verschafften sich die Projektbeteiligten Andreas Jung von den Verkehrsbetrieben Wesermarsch, Elke Reimann von der Niedersächsischen Staatskanzlei und Meike Lücke vom Landkreis Wesermarsch einen Eindruck des Busses, den der französische Hersteller Navya präsentierte.

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Andreas Jung, Prokurist und Betriebsleiter der VBW, könnte sich für die Zukunft auch Anwendungsmöglichkeiten für den Navya-Bus in der Wesermarsch vorstellen.


4. Mai 2016: NEMo-Auftaktveranstaltung

Auf der Auftaktveranstaltung des Projekts NEMo (Nachhaltige Erfüllung von Mobilitätsbedürfnissen im ländlichen Raum) in der Universität Oldenburg interessierten sich zahlreiche Akteure für Ziele und Inhalte des Forschungsprojektes sowie die Vorerkenntnisse zum Mobilitätsverhalten. Die Wesermarsch ist Erprobungsregion für die wissenschaftlichen Untersuchungen aus den Bereichen Informatik, Logistik und Sozialtheorie. Daher erläuterte Jens Wrede als Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Wesermarsch GmbH die räumlich-strukturellen Charakteristika des Landkreises Wesermarsch und Meike Lücke stellte als Projektleiterin die Kernpunkte des BMVI-Modellvorhabens „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“ dar. Ziel ist es, durch eine enge Abstimmung zwischen den beiden Projekten Synergieeffekte zu schaffen, von denen beide Projekte profitieren können.

Auf der NEMo-Projektinternetseite finden sich umfassende Informationen zur Auftaktveranstaltung, zum Projekt und zu den Ansprechpartnern.

1. Dezember 2015: Auswahlurkunde & Antragstellung

Bereits am 1. Dezember 2015 konnten Vertreter des Landkreises Wesermarsch die Teilnahmeurkunde für das Modellvorhaben im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Berlin in Empfang nehmen. Alle  18 Modellregionen wurden von Staatssekretär Reiner Bomba beglückwünscht. Anschließend gab es Informationen zur formalen Beantragung der Fördermittel, die bis Januar 2016 zu erfolgen hatte. Der Zuwendungsbescheid wurde im April 2016 zugestellt.

Landkreis Wesermarsch
Fachdienst 91 - Büro des Landrats
Poggenburger Straße 15
26919 Brake

Ansprechpartnerinnen:

Meike Lücke
Tel.:  04401 927-601
Fax:  04401 927-99601
E-Mail: meike.luecke@lkbra.de

Johanne Logemann
Tel.:  04401 927-602
Fax:  04401 927-99602
E-Mail: johanne.logemann@lkbra.de

Ines Mannagottera
Fachdienstleiterin
Tel:  04401  927-326
Fax: 04401  927-339
E-Mail: ines.mannagottera@lkbra.de