Termine & Ereignisse

7. November: Fachveranstaltung Bad Salgau

Die Fachveranstaltung des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Bad Salgau stand unter dem Motto „Im ländlichen Raum innovativ mobil“. Vertreter der 18 Modellregionen konnten sich über innovative Mobilitätsangebote austauschen. Die Vorträge der Referenten beinhalteten u.a. interessante Informationen zu autonomen Fahrzeugen und der digitalen Vernetzung des öffentlichen Personenverkehrs.

23. &. 24. August: Fachwerkstätten Bus-Mobilität

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Rund 40 Teilnehmer-/innen äußerten in Fachwerkstatt Brake ihre Wünsche zur Verbesserung der Bus-Mobilität. Christoph Gipp von IGES fasste die erarbeiteten Ergebnisse zusammen.

Für Menschen, die versuchen, Wege mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu organisieren – privat oder für Dritte – hat der Landkreis Wesermarsch zwei sogenannte „Fachwerkstätten Bus-Mobilität“ durchgeführt. Dabei wurden am Beispiel zweier Buslinien Defizite und Lösungsmöglichkeiten mit Fachleuten, Bürgerinnen und Bürgern erarbeitet. Anhand der Linienbeispiele ergaben sich auch Erkenntnisse, die auf andere Strecken (z.B. „Deichläufer") übertragbar sind.

Insgesamt rund 80 Personen folgten der Einladung des Landrates. Das Planungsbüro IGES aus Berlin präsentierte neben ersten Analysen zu Defiziten auch bereits gut umgesetzte Haltestellen-Lösungen in der Wesermarsch. Als Verkehrsexperten brachten zudem Stefan Bendrien vom ZVBN Zweckverband Verkehrsverbund Bremen Niedersachsen und Andreas Jung von den Verkehrsbetrieben Wesermarsch VBW ihr Wissen zum Linienverkehr ein.

Die Präsentationen der Referenten sind zum Nachlesen oder Herunterladen unter folgenden Links verfügbar:

Fachwerkstatt „Strandläufer“ (Linie 408) am 23. August

Fachwerkstatt „Wesersprinter“ (Linie 440) am 24. August

Die Ergebnisse aus der Werkstattphase, in denen die Teilnehmer ihre Wünsche und ihre Kritik geäußert haben, können Sie unter den folgenden Links herunterladen:

Ergebnisse Fachwerkstatt „Strandläufer"

Ergebnisse Fachwerkstatt „Wesersprinter"

Ergänzungen zu den Dokumentationen können Sie bis zum 10.Oktober 2017 an johanne.logemann@lkbra.de senden.

ab August 2017: Fachwerkstätten

Nach Auswertung aller bisherigen Erkenntnisse und Ergebnisse werden mehrere sog. Fachwerkstätten durchgeführt. Schwerpunkte bilden die Themen „ÖPNV-Mobilität“, „Azubi-Mobilität“ und „Privates Mitnehmen“. Die Fachwerkstätten bauen teilweise aufeinander auf, so dass die Termine dafür nach und nach bekannt gegeben werden. Wenn Sie bereits jetzt Interesse an einer oder mehreren Fachwerkstätten bekunden möchten, können Sie eine Mail schreiben an: meike.luecke@lkbra.de

11. Juli: Online-Befragung zum Mobilitätsverhalten beendet

Hochschulen aus Oldenburg, Lüneburg und Braunschweig erforschen innerhalb des Projektes „NEMo – Nachhaltige Erfüllung von Mobilitätsbedürfnissen im ländlichen Raum“, was die Menschen in der Wesermarsch von Fahrgemeinschaften halten, die über Internetplattformen oder Aushänge vermittelt werden und unter welchen Bedingungen sie ein solches Mobilitätsangebot nutzen würden. An der Online-Umfrage, die zum 11. Juli endete, nahmen über 300 Personen teil. Wir sagen DANKE für die Beteiligung! Die Ergebnisse fließen in die sogenannten Mobilitäts-Werkstätten ein, die ab Spätsommer in der Wesermarsch durchgeführt werden sollen.

24. Mai: Infoabend Kooperationsräume & Mobilitäts-Ideen

Nach einem dreiviertel Jahr intensiver Grundlagenarbeit war es soweit: Die Zwischenergebnisse zur Versorgungslage, zu möglichen Kooperationsräumen und zu Mobilitätsoptionen in der Wesermarsch wurden an einem Infoabend am 24. Mai in der Markthalle Rodenkirchen vorgestellt. Dem  Einladungsschreiben des Landrates folgten rund 80 Personen, die sich mit Interesse am 3-stündigen Programm beteiligten.

Das Planungsbüro IGES aus Berlin zeigte in seiner ausführlichen Präsentation, welche Zwischenergebnisse und welche Lösungsansätze erarbeitet worden sind – und stellte diese zur Diskussion. Anschließend kamen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Veranstaltung ins Gespräch mit dem Projektteam. Hierbei erfuhren Ines Mannagottera und Meike Lücke von der Kreisverwaltung sowie  Christoph Gipp und René Kämpfer von IGES viele interessante Aspekte aus dem Alltagsleben der Bürgerinnen und Bürger.

In der Veranstaltungsdokumentation sind die Details des Infoabends zusammengefasst. Auch mehrere Presseberichte geben Aufschluss über die Inhalte und Schwerpunkte der Veranstaltung. 

17. Mai: Bereisung durch Bundes-Delegation

Um sich ein genaues Bild der Verhältnisse in ihren ausgewählten Modellregionen zur Sicherung von Versorgung und Mobilität zu machen, bereiste eine 5-köpfige Bundesdelegation am 17. Mai die Wesermarsch. Nach einer Begrüßung durch Landrat Thomas Brückmann informierte man sich zum Thema „Versorgung“ am Beispiel des Neustädter Hofes in Ovelgönne und zum Thema „Mobilität“ über den Bürgerbus Butjadingen sowie über die Ansätze zur Elektromobilität in der tourismusstarken Gemeinde Butjadingen.

Ziel der Bereisung war auch, die handelnden und entscheidenden Akteure vor Ort kennenzulernen. Die Delegation um den Leiter der Projektgruppe Demografischer Wandel im Bundesverkehrsministerium, Dr. Bernd Rittmeier, wurde daher durch das Projektteam der Kreisverwaltung und der Wirtschaftsförderung, Verkehrsexperten des ÖPNV und des Planungsbüros IGES begleitet. In der Gemeinde Ovelgönne berichteten Vertreter der Genossenschaft Neustädter Hof und Bürgermeister Christoph Hartz von dem hohen Engagement, das notwendig war und ist, den Landgasthof wieder als Dorftreffpunkt zu gestalten und eine Nahversorgungsmöglichkeit aufrecht zu erhalten.

In Butjadingen traf die Delegation Mitglieder des Vereins Bürgerbus Butjadingen. Nach einem Vortrag über die Entwicklung, die Leistungen und die Herausforderungen der Bürgerbusorganisation konnten sich die Bereisungsgäste des Bundes selbst einen Eindruck verschaffen – mit einer Tour im Bürgerbus zum Melkhus Seeverns. Dort informierten Bürgermeisterin Ina Korter und Robert Kowitz als Geschäftsführer des Tourismus-Service die Delegation über Aktivitäten zur Förderung der Elektromobilität in Butjadingen.

Die Bereisung zeigte der Bundes-Delegation neben der eigentlichen inhaltlichen Thematik zur Daseinsvorsorge innerhalb des Modellvorhabens „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“ vor allem, wie engagiert und eigenverantwortlich sich die Wesermärschler einsetzen, um gute Lebensverhältnisse in dünn besiedelten Regionen aufrecht zu erhalten. Eine Aufgabe, die angesichts des demografischen Wandels zunehmend schwieriger wird.

Der besondere Dank der Kreisverwaltung gilt allen, die dazu beigetragen haben, die Bereisung für Dr. Bernd Rittmeier und Christian Schlump vom BMVI und Bernd Buthe vom BBSR sowie der Forschungsassistenz Johann Kaether und Daniela Sachwitz mitzugestalten und für Diskussionen zur Verfügung zu stehen: Stefan Bendrien, Helmut Diers, Christoph Hartz, Andreas Jung, Hedda Kohlwes, Ina Korter, Robert Kowitz, Ingrid Marten, Harald Meyer, Jürgen Sprickerhof und Heino Wiggermann.

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Bereisungsdelegation und Projektteam starten zu einer Fahrt mit dem Bürgerbus Butadingen. V.l.n.r.: Tobias Schäfer (IGES), Christian Schlump (BMVI), Stefan Bendrien (ZVBN), Ingrid Marten (Wirtschaftsförderung Wesermarsch), Daniela Sachwitz (InnoZ), Ines Mannagottera (Landkreis Wesermarsch), Andreas Jung (VBW), Heino Wiggermann (Bürgerbus Butjadingen), René Kämpfer (IGES), Bernd Buthe (BBSR), Dr. Bernd Rittmeier (BMVI).

Mai: Facharbeiten „Versorgung ländliche Wesermarsch“

Zum Thema „Entwicklung der Versorgung im ländlichen Raum der Wesermarsch“ fertigte die Abschlussklasse des Beruflichen Gymnasiums „Gesundheit und Soziales“ mit Schwerpunkt Ökotrophologie in Brake Facharbeiten an, in denen die Versorgungssituation in Butjadingen, Elsfleth, Jade, Ovelgönne und Stadland untersucht wurde. Für das BMVI-Modellvorhaben finden sich darin interessante Erkenntnisse zur Versorgungssituation, die die Schülerinnen und Schüler des 12. Jahrgangs herausgefunden haben.

Bei näherem Interesse an den Ergebnissen, kann die Facharbeitslehrerin Ariane Gehl den Kontakt zu den Projektgruppen herstellen:

E-Mail: agehl@bbswm.ni.lo-net2.de

März: Bahnhofsumfeldanalyse des ZVBN

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Das Bahnhofsumfeld: wichtig für Übersichtlichkeit und Zusteigekomfort. (c) Michael Gaida, pixabay

Bevor konkrete Maßnahmen zur Verbesserung der Mobilität innerhalb des BMVI-Modellvorhabens angedacht werden, ist eine genaue Feststellung des Ist-Zustandes erforderlich. Dazu gehört auch die nähere Betrachtung der Umfelder der Bahnhöfe bzw. Bahnhaltepunkte: Wie attraktiv sind sie? Wie ist es um Abstellmöglichkeiten für Fahrrad und Auto bestellt? In welchem Zustand befinden sich die Bushaltestellen an den Bahnhöfen? Sind sie barrierefrei ausgebaut? Wie sind Ausschilderung und Wegeführung? Was könnte man verbessern – und wie?

Der Zweckverband Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (ZVBN) unterstützt das BMVI-Modellvorhaben des Landkreises Wesermarsch und lässt daher eine Umfeldanalyse für die hiesigen Bahnhöfe bzw. Bahnhaltepunkte erarbeiten. Diese wird ab Mitte März von der Agentur Bahnstadt, Berlin, durchgeführt. Die Ergebnisse gehen in die Strategieentwicklung für das BMVI-Modellvorhaben ein.

13./14. Februar: Fachveranstaltung Bad Kissingen

Vertreter der 18 Modellregionen und die interessierte Fachöffentlichkeit trafen sich zu einer zweitägigen Konferenz in Bad Kissingen, bei der Fragen der Erreichbarkeit von Daseinsvorsorgeeinrichtungen und der Bildung von Kooperationsräumen thematisiert wurden. Für das wesermärscher Modellvorhaben informierten sich die Projektbeauftragten des Landkreises Ines Mannagottera und Meike Lücke darüber, wie man pragmatische und aussagekräftige Erreichbarkeitsanalysen erstellt und welche Chancen Kooperationen in ländlichen Räumen bieten. Die Vorträge diverser Referenten enthielten interessante Beispiele aus anderen Modellregionen zu Telemedizin, Dorfzentren und innovativen Mobilitätsansätzen, die Anregungen für das eigene Modellvorhaben in der Wesermarsch liefern.

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Vor gut 120 Zuhörern in Bad Kissingen erläutert Staatssekretärin Dorothee Bär aus Sicht des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) die hohe  Bedeutung von Infrastruktur und Mobilität in ländlichen Räumen.

Januar: Datenerhebung Versorgung & Bevölkerung

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Anzahl und räumliche Verteilung von Versorgungseinrichtungen und die Bevölkerungsentwicklung bis 2030 sind wichtige Basisdaten für die Daseinsvorsorge.
Daher erarbeitet das IGES-Institut (Berlin) zur Zeit an Kartendarstellungen für Versorgungseinrichtungen wie Einkaufsmöglichkeiten, Banken, Apotheken oder Schulen im Landkreis Wesermarsch.
Gleichzeitig ermittelt die regio GmbH (Oldenburg) die kleinräumige Bevölkerungsprognose (Untereinheiten der Stadt- bzw. Gemeinde-Gliederungen), wofür die Meldeämter der Kommunen die Grunddaten liefern.

Diese Strukturdaten stellen zusammen mit den Erkenntnissen aus den Auftaktwerkstätten zur Alltagsmobilität der Wesermärschler/-innen und zu ihren Aktionsräumen eine wichtige Grundlage für Fragen der Daseinsvorsorge dar.

24., 26., 31. Oktober 2016: Auftaktwerkstätten Wesermarsch

„Wie komme ich zur Arbeit, zum Einkaufen, zur Schule, zum Sport?“ Diese und ähnliche Fragen bestimmen die Mobilität und damit auch die Versorgungssituation im Lebensalltag. Zusammen mit Bürgerinnen und Bürgern, mit Vertretern aus Daseinsvorsorgebereichen, Politik und Verwaltung wurde der Klärung dieser Fragen und möglichen Lösungsansätzen nachgegangen – und zwar in drei Auftaktwerkstätten im Norden, in der Mitte und im Süden der Wesermarsch.

In der Einladung sowie der Terminübersicht sind Details zu den drei Veranstaltungen enthalten. Das Projektteam freute sich auf die Teilnahme vieler Menschen aus der Wesermarsch jeglichen Alters. Insgesamt nahmen 104 Personen die Gelegenheit wahr, sich mit ihrem Wissen und ihren Belangen in die Auftaktwerkstätten einzubringen. Der fotografische Bilderbogen zu den drei Auftaktwerkstätten zeigt, wie aktiv und intensiv miteinander gearbeitet wurde. In der Presseberichterstattung sind Eindrücke und erste Ergebnisse nachzulesen.

Die Präsentation zum Modellvorhaben gibt einen Überblick zu den Projektzielen, dem geplanten Projektverlauf und guten Beispielen anderswo.

Die Veranstaltungsdokumentation fasst die Auswertung der Aktionsräume, Wegebeziehungen, Problempunkte und Lösungsideen zusammen, die von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Auftaktwerkstätten eingebracht worden sind. Weiterhin beschreibt sie das Beteiligungskonzept und Kooperationen für das BMVI-Modellvorhaben in der Wesermarsch.

Die gruppierte Kartenabfrage zeigt die im einzelnen genannten Versorgungslücken, gute Beispiele und Lösungsideen.

Im Anschluss an die Auftaktwerkstätten gaben die die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Schulnoten und Kommentare für die Veranstaltungen und ihre eigene Zufriedenheit ab. Diese Bewertung gibt den Veranstaltungsorganisatoren wertvolle Hinweise für zukünftige Bbeteiligungsverfahren.

28.-29. September 2016: BMVI-Workshop Merzig-Wadern

Um ihr Wissen innerhalb eines fachlichen Workshops zu mehren und um Erfahrungen in der Projektumsetzung auszutauschen, trafen sich rund 60 Vertreter aller Modellregionen in einer der westlichsten Modellregionen. Im Kreis Merzig-Wadern im Saarland wurde über gute Beispiele von Jugend-, Familien- und Seniorenprojekten berichtet sowie intensiv über zielgruppenorientierte Beteiligungsprozesse diskutiert. Jede Region hat ihre Besonderheiten und Spezifika, so dass die Erfordernisse regional sehr unterschiedlich sind. Allen Regionen gemein ist das Interesse, die Thematik der langfristigen Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen proaktiv anzugehen, d.h. durch Vorausplanung, Experten- und Bürgerbeteiligung sowie zielgerichtetes Handeln zu verbessern. Das Wesermarsch-Projektteam aus Meike Lücke, Ines Mannagottera und Susanne Tönjes nahm wertvolle Anregungen für die regionalen Auftaktwerkstätten in der Wesermarsch mit, die Ende Oktober durchgeführt werden sollen.

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Dr. Melanie Herget (BMVI-Forschungsassistenz) präsentiert am Ende des Workshops die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen.



23. September 2016: Kick-off Daseinsvorsorge

Mit den Leitern der daseinsvorsorgerelevanten Fachdienste des Landkreises Wesermarsch sowie Vertretern aus Wirtschaftsförderung, Raumplanung und GIS-Anwendung fand am 23. September eine zweistündige Informations- und Diskussionsveranstaltung zum Modellvorhaben statt. Neben Basisinformationen zum Projekt führte das vorhabenbegleitende Planungsbüro IGES die Hintergründe des Förderprojektes und Möglichkeiten für den zu erwartenden Erkenntnisgewinn aus. Weiterhin wurden Hinweise aus teilfachlicher Sicht aufgenommen und die weiteren Schritte zur Datengewinnung und -verarbeitung diskutiert. Für die mittelfristige Daseinsvorsorgeplanung ist es erforderlich, aktuelle, vollständige und georeferenzierte Versorgungspunkte für alle Einrichtungen der Nahversorgung, Bildung, Gesundheit u.ä. vorliegen zu haben.

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Christoph Gipp (links) vom IGES Institut aus Berlin stellte Vertretern aus Verwaltung und Wirtschaftsförderung die Inhalte des BMVI-Modellvorhabens und die Anforderungen an Fachdaten für Daseinsvorsorgeeinrichtungen vor.




15. September 2016: Auftakt Nachbar-Modellregion Cuxhaven

dsc_0081_kooperationsgruppe-1.jpgGrundlage für überregionale Kooperationen ist der Wissens- und Erfahrungsaustausch in den Modellregionen (v.l.n.r. Elke Reimann (Staatskanzlei Niedersachsen), Gabi Kasten, Jan Rommert,  Meike Lücke,Sebastian Bothe).

In Modellvorhaben spielt das Voneinander-Lernen eine große Rolle. Daher streben die nebeneinander liegenden Modellregionen Cuxhaven und Wesermarsch einen engen Wissens- und Erkenntnisaustausch an. Ein erster Schritt dazu ist die gegenseitige Teilnahme der Projektteams bei den Auftaktveranstaltungen. Nachdem im Juni Gabi Kasten und Sebastian Bothe vom Landkreis Cuxhaven beim Kick-off in der Wesermarsch dabei waren, folgten Meike Lücke und Jan Rommert am 15. September der Gegeneinladung der Cuxhavener.

Neben Informationen zu Inhalt und Ablauf des dortigen Modellvorhabens boten auch der Austausch mit den regionalen Akteuren sowie Gespräche mit Vertretern des Bundes und des Landes Niedersachsen den beiden Wesermärschlern wertvolle Impulse für die Arbeit im eigenen Modellprojekt.


1. September 2016: Erweiterung des Projektteams

rommert_3_dsc_2937.jpg Das Modellvorhaben-Team der Landkreisverwaltung hat Zuwachs bekommen: Seit 1. September absolviert Jan Rommert ein 13-wöchiges Studien-Praxisprojekt beim Landkreis Wesermarsch. Als Student des Studiengangs „Wirtschaftsingenieurwesen Geoinformation“ an der Jade-Hochschule verfügt er über Grundlagen im Umgang mit Geografischen Informationssystemen, Sach- und Geodaten, die er im Rahmen des BMVI-Modellvorhabens „Versorgung und Mobilität“ in die Praxis umsetzen kann.

 


8. Juni 2016: Modellvorhaben Auftaktveranstaltung

Grundversorgung und Mobilität spielen im Bereich der Daseinsvorsorge eine große Rolle für die Lebensqualität in der Wesermarsch. Im Rahmen des Bundes-Modellvorhabens „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“ möchten sich Kreisverwaltung und Wirtschaftsförderung Wesermarsch GmbH mit weiteren Partnern in den nächsten zwei Jahren aktiv für eine zukunftsweisende Strategie einsetzen.

In einer ersten Informationsveranstaltung zum Projektstart gaben der Landkreis Wesermarsch, das Bundesverkehrsministerium und Mobilitätsexperten einen Überblick über die Möglichkeiten und Ziele des Modellvorhabens, zu Verbesserungsansätzen im Bereich des ÖPNV und alternativer Mobilitätformen sowie zum aktuellen Akteursnetzwerk, das für das Modellvorhaben erweitert werden soll.

Die Inhalte aus dem  Programm der Auftaktveranstaltung sind in den Präsentationen der Referenten aufgeführt:

1. Modellprojekt aus Sicht des Bundes, Dr. Bernd Rittmeier, BMVI

2. Modellprojekt: Umsetzung in der Wesermarsch, Meike Lücke, Landkreis Wesermarsch

3. Mobilitätsebene 1 & 2: Übersicht ÖPNV-Angebote, Andreas Jung, VBW

4. Mobilitätsebene 3: Private Mitnahme- und Mitbringverkehre, Christof Herr, ZVBN

5. NEMo-Projekt,  Prof. Dr. Jorge Marx Gómez, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

Aufschluss über die Gesamtinhalte, Teilnehmer und weitere Referenten der Auftaktveranstaltung gibt die Veranstaltungsdokumentation . Hier finden Sie auch einen Ausblick auf den weiteren Ablauf für die Umsetzung des Modellvorhabens. 


12. Mai 2016: Premiere autonom fahrender E-Bus

Zur Deutschlandpremiere des ersten autonom fahrenden Elektro-Busses in Dangast warb der niedersächsische Wirtschaftsminister Olaf Lies für neue Formen der Mobilität. Im Rahmen des BMVI-Modellvorhabens spielen auch innovative Mobilitätsansätze eine Rolle. Daher verschafften sich die Projektbeteiligten Andreas Jung von den Verkehrsbetrieben Wesermarsch, Elke Reimann von der Niedersächsischen Staatskanzlei und Meike Lücke vom Landkreis Wesermarsch einen Eindruck des Busses, den der französische Hersteller Navya präsentierte.

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Andreas Jung, Prokurist und Betriebsleiter der VBW, könnte sich für die Zukunft auch Anwendungsmöglichkeiten für den Navya-Bus in der Wesermarsch vorstellen.


4. Mai 2016: NEMo-Auftaktveranstaltung

Auf der Auftaktveranstaltung des Projekts NEMo (Nachhaltige Erfüllung von Mobilitätsbedürfnissen im ländlichen Raum) in der Universität Oldenburg interessierten sich zahlreiche Akteure für Ziele und Inhalte des Forschungsprojektes sowie die Vorerkenntnisse zum Mobilitätsverhalten. Die Wesermarsch ist Erprobungsregion für die wissenschaftlichen Untersuchungen aus den Bereichen Informatik, Logistik und Sozialtheorie. Daher erläuterte Jens Wrede als Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Wesermarsch GmbH die räumlich-strukturellen Charakteristika des Landkreises Wesermarsch und Meike Lücke stellte als Projektleiterin die Kernpunkte des BMVI-Modellvorhabens „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“ dar. Ziel ist es, durch eine enge Abstimmung zwischen den beiden Projekten Synergieeffekte zu schaffen, von denen beide Projekte profitieren können.

Auf der NEMo-Projektinternetseite finden sich umfassende Informationen zur Auftaktveranstaltung, zum Projekt und zu den Ansprechpartnern.

1. Dezember 2015: Auswahlurkunde & Antragstellung

Bereits am 1. Dezember 2015 konnten Vertreter des Landkreises Wesermarsch die Teilnahmeurkunde für das Modellvorhaben im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) in Berlin in Empfang nehmen. Alle  18 Modellregionen wurden von Staatssekretär Reiner Bomba beglückwünscht. Anschließend gab es Informationen zur formalen Beantragung der Fördermittel, die bis Januar 2016 zu erfolgen hatte. Der Zuwendungsbescheid wurde im April 2016 zugestellt.

Landkreis Wesermarsch
Fachdienst 91 - Büro des Landrats
Poggenburger Straße 15
26919 Brake

Ansprechpartnerinnen:

Meike Lücke
Tel.:  04401 927-601
Fax:  04401 927-99601
E-Mail: meike.luecke@lkbra.de

Johanne Logemann
Tel.:  04401 927-602
Fax:  04401 927-99602
E-Mail: johanne.logemann@lkbra.de

Ines Mannagottera
Fachdienstleiterin
Tel:  04401  927-326
Fax: 04401  927-339
E-Mail: ines.mannagottera@lkbra.de