Leihoma / Leihopa


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Bei dem Projekt „Leihoma/Leihopa“ handelt es sich um ein Projekt im Bereich der Frühe Hilfen. Das Projekt wird vom Landkreis Wesermarsch und den ortsansässigen Trägern der Kreisarbeitsgemeinschaft der Wohlfahrtsverbände durchgeführt. Gefördert wird das Projekt durch das Niedersächsische Landesamt für Soziales, Jugend und Familie.

  

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Familiäre Strukturen ändern sich - in der Stadt und auf dem Land. War es in der Vergangenheit häufig so, dass Eltern, Geschwister, Großeltern und weitere Verwandte in unmittelbarer Nähe zueinander gelebt haben, ist dies heute nicht mehr so. Viele Familien wohnen weiter voneinander entfernt oder andere Gründe lassen es nicht zu, dass Kinder Kontakte zu weiteren Familienmitgliedern außer den Eltern haben.

Auch die Großeltern spielen dabei eine wichtige Rolle! Durch einen regelmäßigen Umgang und Kontakt zu älteren Personen lernen die Kinder ein respektvolles Miteinander. Ein respektvoller Umgang, damit Jung und Alt voneinander lernen können, ist unumgänglich für unsere Gesellschaft.

Insbesondere unter dem Aspekt der demographischen Entwicklung werden generationenübergreifende Angebote für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft immer wichtiger.

Was ist aber, wenn es keine Großeltern mehr gibt? An dieser Stelle, soll das Konzept „Leihoma & Leihopa“ greifen. Familien mit jungen Kindern, die nicht die Möglichkeit haben, die Unterstützung der leiblichen Großeltern in Anspruch zu nehmen, sollen vermittelt werden an Senioren und Seniorinnen, die Interesse haben, sich ehrenamtlich für die Gesellschaft zu engagieren.

Die praktischen Erfahrungen haben gezeigt, dass junge Eltern oder alleinerziehende Elternteile, die sich in prekären Lebenssituationen befinden sei es durch mangelnde Bildung, schlechter beruflicher Perspektiven, innerfamiliärer Streitigkeiten, Abgeschiedenheit aufgrund der Wohnsituation auf dem Lande oder aber auch durch Isolation in der Stadt an ihre Grenzen stoßen können. Insbesondere diesen benachteiligten Zielgruppen soll durch die ehrenamtliche Unterstützung Perspektiven gegeben werden. Die Eltern profitieren von der Entlastung und den Gesprächen mit Älteren „im Leben erfahreneren Personen“ und die Kinder lernen andere familiäre Strukturen kennen, die für die Entwicklung wichtig sind. Eltern und Kinder treten gemeinsam in einen Lernprozess der für beide Seiten eine Entlastung im Erziehungsalltag darstellt. „Leihomas & Leihopas“ können einen Beitrag leisten, Familien mit frühzeitiger Unterstützung zu erreichen.

 

 Koordinierung des Projektes


Das Projekt „Leihoma/ Leihopa“ ist ein Projekt der Frühen Hilfen und der Kreisarbeitsgemeinschaft der freien Wohlfahrtspflege im Landkreis Wesermarsch. Hierbei übernimmt der Caritasverband im Kreis Wesermarsch e. V. die Aufgabe der Koordinierungsstelle im Rahmen des Projektes.

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Ansprechpartnerin:

Verena Rocker
Ulmenstraße 1
26919 Brake (Unterweser)

Tel.: 0176 476 978 33
Fax: 04401 - 9766-18
E-Mail: leihoma@caritas-wesermarsch.de
Internet: www.caritas-wesermarsch.de

 

 Zielgruppen
  • Familien, die aufgrund individueller Umstände keine zur Verfügung stehenden Großeltern haben.
  • Benachteiligte Familien aufgrund mangelnder Bildung.
  • Benachteiligte Familien aufgrund ihres Statuts z. B. als Alleinerziehende oder junge Eltern.
  • Benachteiligte Familien, die keine familiären Strukturen haben.
  • Großeltern/Senioren, die aufgrund ihrer eigenen familiären Begebenheiten die Motivation haben, sich ehrenamtlich zu engagieren.

 

Das Ziel dieses Angebotes ist es, generationenübergreifendes Lernen zu ermöglichen.

 


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Landkreis Wesermarsch
Fachdienst Jugend
Poggenburger Straße 15
26919 Brake

Ansprechpartnerin:
Birgit Möhlmann

Zimmer 129
Tel.: 04401 927-618
Fax: 04401 92799-618

E-Mail: birgit.moehlmann@lkbra.de

Öffnungszeiten:
Mo. - Fr.    08:30 - 12:00 Uhr
Mo. - Do.  14:00 - 15:30 Uhr
und nach Vereinbarung

> ... der Zulassungsstelle