Errichtung einer Integrierten Gesamtschule in Nordenham

Elterninformation zur Befragung


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Zur Ermittlung des Interesses einer Integrierten Gesamtschule (IGS) in Nordenham, die die ortsansässige Oberschule I in ihrer bestehenden Schulform zukünftig gerne mit angeboten hätte, wurde eine Elternbefragung in der Zeit vom 07.08. - 04.09.2017 durchgeführt.


Die Fragebogenaktion wurde vom Landkreis Wesermarsch als Schulträger der allgemein bildenden Schulen im Sekundarbereich I (Klasse 5 - 10), zu denen auch die Oberschulen (OBS), die Integrierte Gesamtschule (IGS), die Gymnasien und die Förderschulen gehören, durchgeführt.    

Befragt wurden alle Eltern bzw. Erziehungsberechtigten der Schüler_Innen der Klassen 1 - 4 im Einzugsbereich (Stadt Nordenham, Gemeinden Butjadingen und Stadland).

Für die Einrichtung einer IGS sind mindestens 96 Schüler_Innen pro Jahrgang nachzuweisen. Nur wenn die Elternbefragung ein entsprechendes Interesse ermittelt, wird das Verfahren fortgesetzt.

Im Falle eines ausreichenden Interesses und der Einrichtung der IGS würde im Ergebnis die bestehende OBS 1 in Nordenham jahrgangsweise auslaufen.



 

Fragen und Antworten zur IGS im Hinblick auf den Fragenbogen


Nachfolgend haben wir einige Fragen und Antworten zusammengestellt, die Sie interessieren könnten.

  ♦   Was ist eine Integrierte Gesamtschule?

In der IGS werden Schüler_Innen unterschiedlicher Leistungsniveaus in einer Klasse unterrichtet, d.h. sie nehmen zunächst in allen Fächern am gemeinsamen Unterricht und Schulleben teil. Dabei wird auf das unterschiedliche Leistungsvermögen mit angepasstem Unterrichtsmaterial und entsprechenden Aufgabenstellungen eingegangen.

Ab Klasse 7 finden dann in der Regel Differenzierungen statt. In den Fächern Mathematik und Englisch werden die Schüler_Innen ab der 7., in Deutsch ab der 8., und in den Naturwissenschaften spätestens ab der 9. Klasse dann in Fachleistungskursen (ähnlich G-, E-, Z- Kursen) leistungsdifferenziert unterrichtet.

Eine IGS in Nordenham würde als teilgebundene Ganztagsschule angeboten. Angestrebt wird ein Nachmittagswahlangebot von montags bis donnerstags, an dem die Schüler_Innen voraussichtlich an 2 Tagen verpflichtend teilnehmen.

  ♦    Welche Abschlüsse sind möglich?

An der IGS sind alle Abschlüsse möglich, die auch an der Hauptschule, der Realschule, der Oberschule oder dem Gymnasium (am Ende der 10. Klasse) erworben werden können.

Die Einrichtung einer Oberstufe (Sek.II) an der IGS ist nicht vorgesehen.

  ♦   Wann würde die IGS errichtet und mit welchen Jahrgängen würde
       sie beginnen?

Eine IGS könnte - vorausgesetzt alle nötigen Beschlüsse und Genehmigungen liegen vor - zum Schuljahr 2018/19 eingerichtet werden. Sie würde mit dem Jahrgang 5 aufsteigend beginnen.

  ♦  Was passiert mit den Schülerinnen und Schülern der jetzigen
       OBS 1?

Die OBS 1 würde jahrgangsweise auslaufen. Dabei ist sichergestellt, dass die jetzt in der Schule lernenden Schüler_Innen die jeweils angestrebten Abschlüsse erwerben können. Neue Klassenverbände würden nur noch in der IGS eingeschult werden.

Die Schüler_Innen, die keine IGS besuchen möchten, haben das Recht, die anderen zuständigen Schulformen zu besuchen.

  ♦  Was passiert, wenn weniger Plätze an der Integrierten Gesamt-
       schule vorhanden sind, als es Anmeldungen gibt?

In diesem Fall ist gesetzlich ein Losverfahren vorgeschrieben. Für die Schüler_Innen, die nicht aufgenommen werden können, bleibt der Besuch der zuständigen Schule einer anderen Schulform möglich.

  ♦   Ist diese Befragung eine verpflichtende Erklärung?

Nein! Es geht im Rahmen der Elternbefragung darum, das grundsätzliche Interesse an einer Integrierten Gesamtschule in Nordenham zu ermitteln.

  ♦   Wie geht es weiter?

Die Ergebnisse der Elternbefragung werden dem Kreistag des Landkreises Wesermarsch vorgestellt. Der Kreistag beschließt das weitere Vorgehen. Darüber hinaus wäre anschließend ein Genehmigungsverfahren bei der Landesschulbehörde durchzuführen.



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