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Wolfgang Manninga für langjährige Tätigkeit geehrt!

Der Ortsverband Abbehausen des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge verabschiedet seinen Ortsvorsitzenden, Herrn Wolfgang Manninga. Nach 32 Jahren als engagierter Ortsvorsitzender legt er nun sein Amt nieder. Der Ortsverband Abbehausen ist der letzte Ortsverband des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge in der Wesermarsch. Alle übrigen Ortsvorsitzenden sind im Laufe der letzten 10 bis 15 Jahre altersbedingt ausgeschieden. Nachfolger finden sich keine mehr.


Der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. wurde 1919 angesichts von Millionen gefallener Soldaten des Ersten Weltkrieges aus der Gesellschaft heraus gegründet und begeht 2019 sein 100-jähriges Jubiläum.

Die Kriegsgräberfürsorge umfasst die Sorge um die Gräber aller Toten von Krieg- und Gewaltherrschaft, unabhängig davon ob Soldaten oder Zivilisten. Kriegstote haben aufgrund völkerrechtlicher Bestimmungen ein dauerndes Ruherecht. Neben der Fürsorge um die Kriegsgräber hat sich der Volksbund auch das öffentliche Erinnern, Gedenken und Mahnen für den Frieden sowie die auf Friedensfähigkeit und Verständigungsbereitschaft zielende Jugend-, Schul- und Bildungsarbeit zur Aufgabe gemacht und ist vielerorts aktiv. So errichtet, erhält und pflegt er deutsche Kriegsgräberstätten im Ausland, unterstützt aber auch die Träger der Kriegsgräberstätten im Inland. Nach wie vor sucht der Volksbund noch nach nicht geborgenen Kriegstoten.

Kriegsgräberstätten werden im In- und Ausland heutzutage zum Teil als Orte öffentlichen Gedenkens, der Erinnerung, der Begegnung und des Lernens weiterentwickelt. Um auch generationsübergreifend Bewusstsein und Aufmerksamkeit zu schaffen, betreibt der Volksbund eine sehr aktive Jugendarbeit. In seinen Workcamps, Begegnungs- und Bildungsstätten sowie in vielfältigen Projekten wird die Auseinandersetzung mit historischen und aktuellen Ereignissen angeregt. So beheimatet der ev.-luth. Friedhof in Nordenham-Abbehausen eine kleine Kriegsgräberstätte. Hier sind fünf polnische Zwangsarbeiter bestattet sind, die in den Jahren 1941-43 umgekommen sind.
Große Sorge bereitet Wolfgang Manninga, wie es nach seinem Abschied mit der Gestaltung des Volktrauertages weitergeht, um den er sich bisher immer sehr bemüht hat. Ein Nachfolger hierfür hat sich leider noch nicht gefunden.

Wolfgang Manninga scheidet auf eigenen Wunsch aus seinem Amt als Ortsvorsitzender aus, da er zusammen mit seiner Frau im Juli familienbedingt nach Kiel zieht. Zu Ehren seines großen Engagements überreichte Frau Evelyn Kremer-Taudien, Bezirksgeschäftsführerin des Volksbundes, Wolfgang Manninga im Beisein seiner Ehefrau Angelika, des Landrates Thomas Brückmann, der Leiterin des Fachdienstes 32 – Sicherheit und Ordnung, Frau Susanne Ripken, und Herrn Stefan Tönjes, ebenfalls im Volksbund aktiv, die „Weißgoldene Ehrennadel“, die höchste Auszeichnung des Volksbundes.

 

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Landrat Thomas Brückmann als Kreisvorsitzender des Volksbundes Deutscher Kriegsgräberfürsorge würdigte die Verdienste von Wolfgang Manninga.

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