Glossar (FAQ)


Was ist das ArL?

Das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) ist eine zum 1. Januar 2014 eingerichtete Regionalbehörde der Niedersächsischen Landesregierung, die sich mit Fragen der eigenständigen und nachhaltigen Entwicklung auf Regionsebene befasst. Dazu gehört eine regional zugeschnittene Förderpolitik, die zu den spezifischen Bedürfnissen der jeweiligen niedersächsischen Teilräume passt. Für die Wesermarsch zuständig ist das ArL Weser-Ems, das in Oldenburg ansässig ist.



Was ist die DVS?

Die Deutsche Vernetzungsstelle Ländliche Räume mit Sitz in Bonn unterstützt die Umsetzung der Politik in ländlichen Räumen. Die DVS versteht sich als Serviceeinrichtung und versorgt ländliche Regionen mit Informationen zu Förderprogrammen und Beispielen gelungener Projekte. Zudem bietet sie Seminare und Fortbildungen für interessierte Akteure an, unter anderem zu Projektmanagement oder Fachthemen aus den Bereichen demografischer Wandel, Dorfentwicklung, Landwirtschaft und Breitband



Was ist ELER?

Der ELER ist der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes. Er ist neben den Struktur-fonds EFRE (Europäischer Fonds für regionale Entwicklung) und ESF (Europäischer Sozialfonds) das dritte große Förderinstrument der EU.

Das Programm „Leader“ entstammt dem ELER. Daher sind das Niedersächsische Landwirtschaftsministerium und die Ämter für regionale Landesentwicklung für Programmplanung und Bewilligung von Leader-Projekten zuständig.



Was ist ein Regionalmanagement? 

Ein Regionalmanagement ist die Koordinationsstelle für regionale Entwicklung in einem abgegrenzten Gebiet. Bei Leader ist es zugleich Geschäftsstelle der Lokalen Aktionsgruppe, die das zentrale Steuerungs- und Entscheidungsgremium für den Leader-Prozess darstellt. Das Regionalmanagement organisiert alle formalen Abläufe der LAG-Arbeit, berät Projektträger zu Fördermöglichkeiten, übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit und vernetzt lokale und regionale Akteure. 



Was ist Leader?

Leader ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, bei dem es darum geht, die Lebensqualität im ländlichen Raum zu verbessern. Leader ist eine Abkürzung für französisch „Liason entre actions de développement de l‘économie rurale“, also für Verbindungen zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft“. Regionen können sich um eine Teilnahme bewerben. In Niedersachsen gibt es aktuell 41 Leader-Regionen, in Deutschland über 300. Alle 7 Jahre beginnt eine neue EU-Förderperiode.



 Was ist eine LAG?

Bei Leader bestimmt die Region, welche Themen ihr am wichtigsten sind und wofür die Fördergelder ausgegeben werden sollen – natürlich im Rahmen der gesetzlichen Vorgaben. Eine Lokale Aktionsgruppe (LAG) ist das Steuerungs- und Entscheidungsgremium hierzu.

Die LAG „Wesermarsch in Bewegung“ besteht seit 2001 und setzt sich aus 26 stimmberechtigten Mitgliedern zusammen, die Kommunen, Vereine, Verbände und Interessengemeinschaften vertreten.



Was ist eine Zuwendung?

Eine Zuwendung im Sinne des Haushaltsrechtes ist eine freiwillige Leistung der EU, des Bundes oder Landes. Hierbei werden öffentliche Gelder an Stellen außerhalb der Verwaltung gezahlt, um bestimmte Zwecke zu erfüllen. Bei Zuwendungen gilt immer das Gebot der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit. Ein Leader-Projektträger heißt im Sprachgebrauch des Zuwendungsrechtes „Zuwendungs-empfänger“, ein Bewilligungsbescheid über Fördergelder auch „Zuwendungsbescheid“.



Was ist ein Bewilligungsbescheid? 

Ein Bewilligungsbescheid ist ein sogenannter Verwaltungsakt, mit dem einem Antragsteller Zuwendungen (z.B. Leader-Fördermittel) unter bestimmten Bedingungen gewährt werden. Die Bedingungen des Bewilligungsbescheides – wie zum Beispiel Projektzeitraum und Nebenbestimmungen – müssen unbedingt eingehalten werden. Ansonsten besteht ein Widerrufs- bzw. Rückforderungsanspruch des Zuwendungsgebers, das heißt, dass der Zuwendungsempfänger Fördermittel zurückzahlen muss.



Was ist Monitoring?

Monitoring bezeichnet die laufende Beobachtung von Abläufen und Prozessen anhand bestimmter Kenngrößen (Indikatoren). Die hierzu erhobenen Daten dienen als Grundlage für die Evaluierung. Für die Regionalentwicklung werden beispielsweise die Anzahl von Veranstaltungsteilnehmern erhoben und ihre Zufriedenheit abgefragt, der zeitgerechte Abfluss der Fördermittel kontrolliert, die Anzahl erfolgreich umgesetzter Projekte und die Projektwirkungen ermittelt.



Was ist Evaluierung?

Eine Evaluierung (auch: Evaluation) ist die wissenschaftlich fundierte Bewertung von Indikatordaten aus dem Monitoring. Hierbei wird bewertet und interpretiert, ob und in welchem Maß die Regionalentwicklungsabläufe dazu beitragen, festgesteckte Ziele zu erreichen, die im Regionalen Entwicklungskonzept beschrieben sind.

Nur durch Monitoring und Evaluierung lassen sich frühzeitig Abweichungen zur Zielerreichung feststellen – und passende Maßnahmen zum Gegensteuern ergreifen.


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Regionalmanagement
"Wesermarsch in Bewegung"
Poggenburger Straße 7
26919 Brake
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Ansprechpartnerinnen:

Johanne Logemann

Tel.: 04401 927-602
Fax: 04401-927-99602
E-Mail: johanne.logemann@lkbra.de

Meike Lücke
Tel.:  04401 927-601
Fax:  04401 927-99601
E-Mail: meike.luecke@lkbra.de

Silvia Peters
Tel.:  04401 927-603
Fax:  04401-927-99603
E-Mail: silvia.peters@lkbra.de
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nach Vereinbarung

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