Fördermittel

Für Leader-Projekte in der Leader-Region „Wesermarsch in Bewegung“ gibt es mehrere Quellen der finanziellen Unterstützung: Leader-Mittel der EU, die kommunale Kofinanzierung durch den WiB-Topf sowie„Drittmittel“. Egal, wie viele Fördermittel fließen: Für jedes Projekt ist eine finanzielle Eigenbeteiligung des Projektträgers in Höhe von mindestens 10 % der Gesamtkosten erforderlich!


Leader-Fördermittel

Die Basis der Projektförderung bildet die Leader-Förderung. Die Förderquoten für Projekte liegen in der Regel zwischen 50 % und 70 % der förderfähigen Gesamtkosten. Kommunale und private Projektantragsteller sind dabei gleichgestellt. Eine Förderquote von größer als 50 % kann z.B. erreicht werden durch besonderes Engagement, durch die Minderung von Projektkosten oder durch Projekte, die in der Hauptsache einen Beitrag gegen den Klimawandel leisten.


WiB-Topf

Die Leader-Region „Wesermarsch in Bewegung“ besitzt einen kommunalen Kofinanzierungsfonds, den sogenannten „WiB-Topf“. Dieser dient dazu, gemeindeübergreifende Kooperationen anzuregen und in begrenztem Umfang privaten Projektträgern die Beibringung öffentlicher nationaler Kofinanzierung zu ermöglichen, sofern diese nicht anderweitig eingeworben werden kann.

Mit „WiB-Mitteln“ wurden bislang u.a. Kooperationsprojekte wie die landkreisweite Radwegebeschilderung, Reisemobilstellplätze in 8 Kommunen, Fahrradrasthütten in 5 Kommunen sowie die Studie „Barrierefreie Wesermarsch“ gegenfinanziert.

Diese Art der kommunalen Kofinanzierung, die von allen neun kreisangehörigen Kommunen und dem Landkreis gemeinschaftlich getragen wird, ist ein wirksames Finanzierungsinstrument für Leader-Projekte. Es stellt die Belange der Region über einzelkommunale Interessen und sorgt für eine zügige und sichere Umsetzung guter Projektideen bzw. der reibungslosen Bindung von EU-Fördermitteln. Hierbei gilt das Motto „Einer für alle – alle für einen“.

Kommunale Kofinanzierungsfonds stellen – obwohl ihre Wirksamkeit bewiesen ist – immer noch eine Ausnahme in der Regionalentwicklung dar. Daher hat das sachsen-anhaltinische Ministerium für Landwirtschaft und Umwelt einen Leitfaden für Regionale Kofinanzierungspools erarbeiten lassen, in dem auch der WiB-Topf beschrieben ist.


„Drittmittel“

Auch Finanzmittel von Stiftungen und anderen Geldgebern können in die Projektförderung eingebracht werden. Für private Antragsteller ist es sogar zwingend notwendig, dass sie sogenannte "nationale öffentliche Kofinanzierung" vorweisen müssen, um einen Zugang zu EU-Fördermitteln – und damit auch Leader-Fördergeldern – zu bekommen. Die Quote liegt bei einem Viertel des benötigten Leader-Förderbetrages. 

Das Regionalmanagement berät Sie gerne über die Feinheiten der "Drittmittel" und der "nationalen öffentlichen Kofinanzierung".

 

 

 


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