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Corona-ARCHIV: Infos der Kreisverwaltung / Appelle Landrat (2020)

06.11.2020: Wesermarsch übersteigt kritischen Inzidenzwert

Allgemeinverfügung regelt ab sofort Maskenpflicht in bestimmten Bereichen unter freiem Himmel - Corona-Fälle in Nordenhamer Arztpraxis und Braker Kindergarten

Die Gesamt-Zahl der Corona-Erkrankungen in der Wesermarsch ist um 11 auf jetzt 368 (gestern 357) gestiegen. Die Zahl der derzeit noch Erkrankten ist dabei um 7 auf 72 (gestern 65) gestiegen.

Den 7-Tage-Inzidenzwert gibt das Niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) auf seiner Internetseite heute mit 58,7 (gestern 45,2) an. Mit der Überschreitung des Wertes von 50 schaltet auch für die Wesermarsch die Corona-Ampel des Landes Niedersachsen auf rot. Somit liegen laut der Internetseite des NLGA von den insgesamt 45 Landkreisen und kreisfreien Städten in Niedersachsen nur noch 7 unter der kritischen 50er-Marke.

Für die Wesermarsch greifen nun die Verschärfungen der Allgemeinverfügung vom 2. November. Diese verwandelt eine Maskenempfehlung für bestimmte Bereiche unter freiem Himmel in eine Verpflichtung zum Tragen einer Maske. Die Bereiche für die dieses gilt, insbesondere Wochenmärkte und belebte städtische Areale, sind in der Allgemeinverfügung des Landkreises Wesermarsch konkret benannt. Die Allgemeinverfügung steht unter dem unten aufgeführten Download nochmals zur Verfügung.

Vor dem Hintergrund der stark steigenden Infektionszahlen im gesamten Bundesgebiet weist das Gesundheitsamt des Landkreises Wesermarsch nochmals darauf hin, wie wichtig das Tragen einer Alltagsmaske ist – mitunter selbst in Bereichen, in denen es gesetzlich nicht verpflichtend vorgeschrieben ist. Dazu Landrat Thomas Brückmann: „Das Tragen der Maske dient überall dort, wo Menschen verschiedener Hausstände sich auf engem bis engstem Raum begegnen und den Abstand gegebenenfalls nicht wahren können, dem Selbstschutz sowie dem Schutz seiner Mitmenschen. Durch das Tragen einer Maske kann das Infektionsrisiko maßgeblich gesenkt werden.“ Ebenso sieht es Volker Blohm, Leiter des Gesundheitsamtes: „Ich rate allen Wesermärschlern, sich dringend an die Vorgaben und Empfehlungen zu halten, um nicht die eigene Gesundheit oder die Gesundheit anderer zu gefährden.“ Als „verantwortungslos“ und „gefährlich“ sieht der Landkreis in diesem Zusammenhang den Inhalt eines anonymen Flyers, der in Teilen Nordenhams in Briefkästen eingeworfen wurde und zur Missachtung der Maskenpflicht aufruft. „Maskenverweigerern droht bei Verstößen gegen die Maskenpflicht nicht nur eine empfindliche Geldstrafe. Auch kann ein ignorantes Fehlverhalten im schlimmsten Fall Menschenleben kosten“, so Volker Blohm.

Corona-Geschehen in Nordenham:
In der Belegschaft einer Nordenhamer Frauenarztpraxis ist ein labordiagnostisch bestätigter Covid-19-Fall aufgetreten. Die Praxis wurde vom Gesundheitsamt des Landkreises Wesermarsch geschlossen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes starteten sofort mit der Kontaktnachverfolgung und verhängten Quarantänemaßnahmen.

Corona-Geschehen in Brake:
Auch im katholischen Kindergarten in Brake ist ein labordiagnostisch bestätigter Covid-19-Fall aufgetreten. Der Kindergarten wurde vom Gesundheitsamt des Landkreises Wesermarsch geschlossen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Gesundheitsamtes starteten sofort mit der Kontaktnachverfolgung und verhängten Quarantänemaßnahmen.

28.08.2020: Neue Regelungen für den Besuch des Kreishauses ab 01.09.2020

Die aktuell gültigen Maßnahmen und Regelungen für den Besuch des Kreishaus laufen zum 31.08.2020 aus.

Ab Dienstag, den 1. September gelten folgende Maßgaben, mit denen nach Auffassung der Kreisverwaltung der Kreishausbesuch wieder unter erleichterten Bedingungen möglich ist, natürlich unter Beachtung der gültigen Regeln der Corona-Verordnung und mit großem Augenmaß, um keinen weiteren Infektionen Vorschub zu leisten:

  • Alle für Besucher_innen vorgesehenen Eingänge werden geöffnet und nicht mehr durch einen Schließdienst kontrolliert. Die Besucher_innen werden vor Eintritt ins Gebäude über Hinweisschilder darauf Aufmerksam gemacht, dass das Betreten des Kreishauses nur unter Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen mit Tragen eine Mund-Nasen-Bedeckung gestattet ist. Besucher_innen, die sich nicht an diese Maßgabe halten, werden des Hauses verwiesen.
  • Der Besuch der publikumsintensiven Bereiche wie Zulassungsstelle, Führerscheinstelle (Fachdienst 36) und Ausländerbehörde (Fachdienst 32) wird bis 30.09.2020 weiterhin nur mit Terminen möglich sein.

In diesem Zusammenhang wird nochmals ausdrücklich auf die Einhaltung folgender grundsätzlicher Hygienebestimmungen hingewiesen:
  • Ein Mindestabstand von 1,50 m zu anderen Personen.
  • Verzichten auf Berührungen wie z. B. bei Begrüßungen durch Händeschütteln.
  • Niesen und Husten in die Armbeuge.
  • Gründliches Händewaschen mit Seife für mindestens 20 Sekunden; Besucher_innen sollen weiterhin beim Betreten des Kreishaus an allen Eingängen ihre Hände mittels der bereitgestellten Mittel desinfizieren.

27.08.2020: Landrat Thomas Brückmann von Covid-19 Erkrankung genesen

Das Kapitel Home-Office aufgrund einer Covid-19 Erkrankung ist nun auch für Landrat Thomas Brückmann überstanden! 

10 Tage nach dem Auftreten der ersten Symptome und nach 8 Tagen ohne jegliche Beschwerden, wurde Landrat Brückmann ein weiteres Mal getestet, um zu sehen, ob der Corona-Virus noch nachgewiesen werden kann. Diese Testung war positiv, ebenso eine weitere Testung. Erst der Test vom Montag ergab ein negatives Testergebnis, welches am Dienstagabend übermittelt worden ist.

Brückmann selbst zieht Resonanz: "Ich freue mich, dass ich wieder ein Stück Normalität zurückgewonnen habe. Die Zeit in der Quarantäne war doch sehr belastend, auch wenn ich mich gesundheitlich nicht eingeschränkt gefühlt habe. Dazu gehörte schließlich auch die räumliche Trennung von der Familie und die Einhaltung der Kontakt- und Hygienegebote."

Ein herzliches Dankeschön richtet Landrat Thomas Brückmann an das Personal des Gesundheitsamtes, für die kompetente Begleitung während der häuslichen Quarantäne, sowie an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter seines Büros, die die Arbeit im HomeOffice möglich gemacht haben.

10.08.2020: Landrat thomas Brückmann positiv auf Corona-Virus getestet

Das erste Testergebnis am Samstag war negativ. Am Sonntag zeigte Landrat Brückmann erste Symptome in Form hohen Fiebers. Das unverzüglich informierte Gesundheitsamt ordnete daraufhin die zweite Testung bereits für den gestrigen Dienstag an. Das Testergebnis liegt jetzt vor und lautet: Positiv. Herr Brückmann befindet sich weiter in häuslicher Quarantäne. Weitere Symptome sind nicht aufgetreten. Auch ist Herr Brückmann seit Mittwoch fieberfrei. Gesundheitliche Einschränkungen liegen nicht vor. Landrat Thomas Brückmann befindet sich im Home-Office und leitet die Amtsgeschäfte von zuhause aus.

Nunmehr am eigenen Leibe hat Landrat Thomas Brückmann erfahren, dass die Teststrategie des Robert-Koch-Institutes, welche von den Gesundheitsämtern in der gesamten Bundesrepublik angewandt wird, sich als absolut richtig herausgestellt hat. Eine vorsorgliche Testung ist nicht zielführend und wiegt die Betroffenen in falsche Sicherheit. Erst im Falle des Auftretens erster Symptome ist die Testung angezeigt und entsprechende Nachverfolgungen zu Kontaktpersonen anzustellen. Daraus folgert Landrat Thomas Brückmann, dass das Tragen der Mund-Nasen- Bedeckung und die Einhaltung der sozialen Mindestabstände bislang die probatesten Mittel sind, die Ausbreitung des Corona-Virus effektiv einzudämmen. Im Falle von Herrn Brückmann war eine Nachverfolgung von Kontaktpersonen nicht erforderlich, da er aufgrund der bereits angeordneten häuslichen Quarantäne keine Kontakte in dem relevanten Zeitraum hatte.

Abhängig von einer weiteren Testung in der kommenden Woche dauert die Quarantäneanordnung bis ca. Ende der nächsten Woche an.

07.08.2020: Landrat Thomas Brückmann in Quarantäne

Auf Anordnung des Gesundheitsamtes befindet sich Landrat Thomas Brückmann seit Donnerstagabend, 06.08.2020, in häuslicher Quarantäne. Hintergrund ist, dass Herr Brückmann als Kontakt einer positiv auf den Corona-Virus getesteten Person identifiziert worden ist. Herr Brückmann ist symptonfrei. Gesundheitliche Einschränkungen liegen nicht vor. Ein Test durch den Hausarzt ist unverzüglich erfolgt. Das Testergebnis liegt voraussichtlich am Samstag vor. Ob er selbst mit dem Virus infiziert wurde, kann daher noch nicht gesagt werden.

Unabhängig von dem Testergebnis dauert die Quarantäneanordnung bis auf Widerruf durch das Gesundheitsamt an. Landrat Thomas Brückmann befindet sich daher im Home-Office und leitet die Amtsgeschäfte von zuhause aus.

Landrat Thomas Brückmann weist angesichts steigender Fallzahlen der mit dem Corona-Virus infizierten Personen, auch in der Wesermarsch, auf die Einhaltung der Abstands- und Hygiene-Regeln hin. Besonders das Tragen einer Mund-Nasenbedeckung sei unerläßlich damit Andere geschützt werden. Dem zunehmend laxeren Umgang mit diesen Regeln ist die zunehmende Anzahl infizierter Personen zu verdanken.

09.07.2020: „Reisende sollten sich vor ihrer Hin- und Rückreise über bestehende Regelungen informieren“

Kreisverwaltung bietet umfassende Informationen per Homepage, Mail und Telefon

Das Gesundheitsamt des Landkreises Wesermarsch weist angesichts der bevorstehenden Sommerferien in Niedersachsen auf den Internetauftritt der Kreisverwaltung hin.

Auf www.landkreis-wesermarsch.de sind unter „Bürgerinformation des Landkreises Wesermarsch zum Coronavirus“ unter anderem Informationen für Reiserückkehrer eingestellt. Insbesondere sind hier neben der jeweils aktuellen Verordnung des Landes Niedersachsen auch wichtige Hinweise des Robert Koch-Instituts hinterlegt.

„Reisende sollten sich vor der Hin- und Rückreise über die jeweils bestehenden Regelungen (siehe § 27 der z. Z. geltenden Fassung ) informieren. Darüber hinaus ist es mitunter ratsam, sich zusätzlich beim Auswärtigen Amtes zu erkundigen“, so Martin Bolte, Pressesprecher des Landkreises Wesermarsch.

Bei Fragen können sich Reisende auch gerne an das Bürgertelefon des Landkreises Wesermarsch wenden. Dieses ist unter Telefon 04401/927-519 und -527 sowie per Mail an gesundheitsamt@lkbra.de zu erreichen.

22.05.2020: Zahl der Corona-Erkrankungen in der Wesermarsch gehen stark nach oben - APPELL des LANDRATES

In der gemeinsamen Pressemitteilung mit der Polizeiinspektion für die Regionen Delmenhorst, Oldenburg- Land und Wesermarsch vom 18.05. im Vorfeld des Christi Himmelfahrt-Feiertages konnte man für die Wesermarsch noch ziemlich beruhigt auf eine lange Zeit von über 3 Wochen ohne neue Corona-Erkrankungen in der Wesermarsch zurückblicken.

Diese Situation hat sich bereits seit Dienstag verändert und nimmt scheinbar an Dynamik zu. Stieg die Zahl der Erkrankten in der Wesermarsch von Dienstag über 3 Tage auf insgesamt 55 an, so sind aktuell auf einmal 5 weitere Erkrankungsfälle zu verzeichnen im Umfeld eines Erkrankungsfalles in Lemwerder. Es steht zu befürchten, dass noch weitere Erkrankungsfälle im Umfeld eines Erkrankungsfalles in Berne hinzukommen könnten.

Dies ist Anlass genug für Landrat Thomas Brückmann für eindeutige Worte der Warnung:

„Die jüngste Entwicklung zeigt leider, dass wir die Corona-Pandemie bei weitem noch nicht ad acta legen können. Die vermeintliche Sicherheit vor Neuerkrankungen in der Wesermarsch war trügerisch. Liebe Bürgerinnen und Bürger, bitte nehmen Sie diese Pandemie nicht auf die leichte Schulter.

Halten Sie sich auch weiterhin an die geltenden Vorgaben, nämlich Vermeidung von Kontakten zu mehr als einem zweiten Haushalt. Halten Sie bitte nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch bei allen anderen Gelegenheiten, die Abstandsvorgaben von minimal 1,5 m unbedingt ein. Das persönliche Umfeld bei Zusammenkünften, Feiern, Grillabenden, Radtouren etc. schützt nicht vor einer Ansteckung. Niemand möchte, dass die Neuerkrankungszahlen in der Wesermarsch eine Zahl erreichen, die nach den neuesten definierten Limits für Neuerkrankungen dazu führen könnten, dass sich die Beschränkungslage für die Bürgerinnen und Bürger in der Wesermarsch wieder verschärft. Seien Sie solidarisch und nicht leichtsinnig.

Ich kann die Versuchung zwar verstehen, möglichst schnell zum Altgewohnten zurückkehren zu wollen; und die Maßnahmen schränken die persönliche Freiheit ein, sind aber z.Zt. unverzichtbar und wiegen höher als das Einzelinteresse.

Das Pfingstwochenende ist der Härtetest, der den Weg der Restriktionen in der Wesermarsch in die eine oder andere Richtung lenken kann.“

Durch die neu vom Gesundheitsamt des Landkreises Wesermarsch labortechnisch bestätigten covid19-Fälle in der Wesermarsch stellt sich die Zahl der Corona-Erkrankten aktuell wie folgt dar:


Aufteilung labordiagnostisch bestätigte Corona-Fälle nach Kommunen:

  • 12  Fälle in Brake 
  •  8  Fälle in Elsfleth
  •  3  Fälle in Nordenham
  • 14  Fälle in Berne 
  •  3  Fälle in Butjadingen
  •  5  Fälle in Jade  
  •  8  Fälle in Lemwerder  (+ 5)
  •  3  Fälle in Ovelgönne 
  •  4  Fälle in Stadland

Erkrankungsfälle gesamt: 60


 Aufteilung Genesene nach Kommunen:

  • 12  Fälle in Brake   
  •   7  Fälle in Elsfleth 
  •   3  Fälle in Nordenham
  • 13  Fälle in Berne    
  •   3  Fälle in Butjadingen
  •   5  Fälle in Jade 
  •   2  Fälle in Lemwerder
  •   3  Fälle in Ovelgönne 
  •   4  Fälle in Stadland 

Genesen:  51  


  Todesfälle:  1

30.04.2020: Mund-Nasen-Bedeckung auch im Kreishaus tragen

Kreisverwaltung beendet Schichtbetrieb – Termine vorerst weiterhin nur nach Vereinbarung.

Deutschlandweit werden momentan vonseiten der Behörden kleinere, vorsichtige Schritte unternommen, um das öffentliche Leben mit Augenmaß langsam wieder hochzufahren. „Von Normalbetrieb kann aber für längere Zeit keine Rede sein, denn das Virus wird uns solange begleiten, bis es einen Impfstoff gibt“, stellt Landrat Thomas Brückmann klar, um Missverständnissen vorzubeugen.

Die Einschränkungen der sozialen Kontakte sind nach wie vor unerlässlich und Hygienemaßnahmen sowie Abstandsregelungen oberstes Gebot. Vielmehr gehe es jetzt darum, „Wege zu beschreiten, die eine Lockerung der Einschränkungen ermöglichen, zugleich aber auch die Ausbreitung des Virus verhindern“, so der Landrat.

Geschäftsöffnungen in begrenztem Rahmen sowie der schrittweise Schulstart haben den Anfang gemacht. Nun hat der Landkreis Wesermarsch für den Betrieb der Kreisverwaltung vorsichtige Lockerungen bekanntgegeben, die ab Montag, 4. Mai, gelten werden. Folgende Regelungen wurden getroffen:

  • Der Schichtbetrieb wird eingestellt. Es gelten somit wieder die ursprünglichen Öffnungszeiten. Die Öffnungszeiten des Kreishauses für Bürgerinnen und Bürger sind somit wieder wie gewohnt: 8.30 Uhr bis 12.00 Uhr (Montag bis Freitag) und 14.00 Uhr bis 15.30 Uhr (Montag bis Donnerstag). Für die Bereiche mit festgelegten Sonderzeiten (zum Beispiel Zulassungsstelle) gelten wieder die ursprünglichen Servicezeiten. Die Zulassungsstelle in Brake ist somit wieder zu folgenden Zeiten erreichbar (vorherige Terminvereinbarung erforderlich per Mail an Zulassung@lkbra.de oder telefonisch unter 04401/927-224):

    Servicezeiten: Mo. - Mi. 07:30 - 15:30 Uhr Do.: 07:30 - 16:30 Uhr Fr.: 07:30 - 12:00 Uhr 

  • Bürgerinnen und Bürger können weiterhin (zunächst geltend für die kommenden zwei Wochen, danach wird erneut entschieden) Termine im Kreishaus nur nach vorheriger Terminabsprache wahrnehmen. Die Telefon- sowie Mail-Kontaktadressen der einzelnen Fachdienste sind online auf der Homepage des Landkreises Wesermarsch unter www.landkreis-wesermarsch.de eingestellt. Der Schließdienst an den Türen des Kreishauses wird – solange die Regelung der Terminabsprache weiter besteht – aufrechterhalten. 

  • Interne Sitzungen und Besprechungen können bei Einhaltung der „Gesundheits“-Abstände stattfinden. 

  • Der Landkreis Wesermarsch weist außerdem darauf hin, dass bei der Wahrnehmung eines Termins im Kreishaus (dieses gilt auch für die weiteren Gebäude der Kreisverwaltung) eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen ist. Die Bürgerinnen und Bürger werden diesbezüglich gebeten, ihre eigenen Masken, die seit Montag jeder unter anderem für den Einkauf oder die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel benötigt, mitzubringen. 


Landrat Thomas Brückmann: „Wir haben uns gut überlegt, welche Lockerungsmaßnahmen zum gegenwärtigen Zeitpunkt unternommen werden können. Die Tatsache, dass wir in der Wesermarsch seit Tagen keine neuen Erkrankungsfälle vorliegen haben, hat uns dazu bewogen, jetzt diese benannten vorsichtigen Lockerungen auf den Weg zu bringen. Aber: Sollte sich die Situation in Deutschland und der Wesermarsch plötzlich wieder im Zuge der Lockerungsmaßnahmen verschärfen, ist nicht ausgeschlossen, dass bestehende Lockerungen auch wieder zurückgenommen werden.“

24.04.2020: Stellungnahme des Landrates zur Maskenpflicht

Stellungnahme von Landrat Thomas Brückmann zur aktuellen Corona-Situation in der Wesermarsch und zur Maskenpflicht in Niedersachsen:

„Es ist eine gute Nachricht, dass aktuell keine nachgewiesenen Corona-Erkrankungsfälle für die Wesermarsch mehr vorliegen. Gleichzeitig warne ich aber vor verfrühter Euphorie und Vernachlässigung der Schutzmaßnahmen. Denn: Die Tatsache, dass wir seit Tagen keine Neuinfektionen haben, ist zum einen ein Verdienst der Einschränkungs- und Schutzmaßnahmen vonseiten der Behörden und zum anderen dem umsichtigen Verhalten der Bürgerinnen und Bürger zu verdanken. In dem Moment, wo wir unsere Vorsicht vernachlässigen, laufen wir Gefahr, dass die Infektionszahlen wieder steigen, denn das Virus ist schließlich noch längst nicht aus der Welt und es gibt bekanntlich eine Dunkelziffer bei den Infektionszahlen.

Vor diesem Hintergrund macht auch die von allen Bundesländern beschlossene so genannte „Maskenpflicht“ Sinn. Aber: Richtige Schutzmasken sind weltweit nach wie vor Mangelware und sollten somit ausschließlich dort eingesetzt werden, wo sie am dringendsten benötigt werden: In der medizinischen Versorgung der Patienten sowie in der Pflege. Was von den Ländern verabschiedet wurde, ist eine Verpflichtung zum Tragen einer Mund- und Nasenbedeckung. Dieses kann ebenso mit einem Schal geschehen oder besser noch mit einer selbst genähten Maske.

Experten weisen immer wieder darauf hin, dass Masken weniger dem Selbstschutz als vielmehr dem Schutz der Mitmenschen dienen. In dem Moment, wo wir aber alle in der Öffentlichkeit einen entsprechenden Mund-Nasen-Schutz tragen, sind wir alle besser geschützt als ohne entsprechende „Maske“. Ich finde, dieses ist eine sinnvolle und notwendige Maßnahme, damit der Spagat zwischen „Lockerung der Einschränkungen“ auf der einen und „Verhinderung der Ausbreitung des Virus“ auf der anderen Seite gelingen kann. Denn eines ist klar: Letztlich werden wir mit dem Virus so lange leben müssen, bis ein Impfstoff gefunden und für die weltweite Bevölkerung verfügbar ist. Und noch eines ist sicher: Der effektivste Schutz vor dem Virus ist und bleibt das Einhalten von Abstand. Dieses sollte weiterhin oberstes Gebot sein. Die Schutzmaske ist somit vielmehr als Sicherheitsnetz zu verstehen, das immer dann zum Tragen kommt, wenn das Einhalten von Abstand schwierig wird.

Zusammengefasste, wichtige Inhalte der Verordnung des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung:
Die Verordnung zur Änderung der Niedersächsischen Verordnung zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus sieht – geltend ab Montag, 27. April 2020 – eine 

Mund-Nase-Bedeckung beim Besuch von Einrichtungen des Gesundheitswesens ebenso wie bei Einzelhandelsgeschäften und den übrigen geöffneten Läden sowie bei Fahrgästen in Verkehrsmitteln des Personenverkehrs und den entsprechenden Einrichtungen vor. Ausgenommen sind Kinder bis zur Vollendung des sechsten Lebensjahres sowie Personen, denen das Tragen einer entsprechenden Mund-Nasen-Bedeckung wegen des Gesundheitszustandes nicht zuzumuten ist.

Eine Mund-Nasen-Bedeckung ist laut Landesverordnung „jede textile Barriere, die aufgrund ihrer Beschaffenheit geeignet ist, eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen und Aussprache zu verringern, unabhängig von einer Kennzeichnung oder zertifizierten Schutzkategorie; geeignet sind auch Schals,Tücher, Buffs, aus Baumwolle oder anderem geeignetem Material selbst hergestellte Masken oder Ähnliches“.

Zu tragen ist die Maske gemäß der Nds Verordnung in Verkaufsstellen des Lebensmittelhandels, in Verkaufsstellen und Geschäften mit nicht mehr als 800 Quadratmetern tatsächlich genutzter Verkaufsfläche sowie in den weiteren in der Verordnung aufgeführten Geschäften wie beispielsweise Baumärkten, Tankstellen, Kraftfahrzeug- oder Fahrrad-Werkstätten sowie Waschsalons.

Ausdrücklich ausgenommen sind von dieser Regelung Banken, Sparkassen und Geldautomaten.

Diese Verordnung des Landes Niedersachsen wird übrigens auch auf der Homepage des Landkreises Wesermarsch (siehe Allgemeinverfügungen und Verordnungen) veröffentlicht. 

Frisöre:
Frisörinnen und Frisöre können ab dem 4. Mai wieder öffnen. In Artikel 2 der neuen Verordnung ist geregelt, dass sie Dienstleistungen unter Beachtung von Hygieneregeln erbringen dürfen, wenn ein Abstand zwischen den Kundinnen und Kunden von mindestens 1,5 Metern gewährleistet ist, die Frisörin oder der Frisör bei der Arbeit eine Mund-Nasen-Bedeckung trägt und nach jeder Kundin und jedem Kunden eine Händedesinfektion durchführt. Auch hat eine lückenlose Dokumentation der Kundentermine zwingend zu erfolgen.

21.04.20: ÖPNV - Taktung nimmt mit Schulöffnung wieder zu

Schutzvorbereitungen getroffen – Mundschutz empfohlen!

Am 27. April wird der reguläre Fahrplan für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) wieder hochgefahren. Seit dem 16. März war der Fahrbetrieb auf den sogenannten Ferienfahrplan reduziert worden. Das niedersächsische Kultusministerium hat die schrittweise Wiederaufnahme des Präsenzunterrichtes in den Schulen auf den 27. April terminiert.


Ab diesem Datum beginnen die Prüfungsvorbereitungen für die Schülerinnen und Schüler der neunten, zehnten und dreizehnten Jahrgänge. Am 4. Mai soll der Präsenzunterricht auch für die Grundschülerinnen und Grundschüler des vierten Jahrgangs beginnen. In einem wöchentlichen Rhythmus sollen die weiteren Jahrgänge folgen.

Diese schrittweise Wiederaufnahme des Präsenzunterrichtes hat zur Folge, dass die Busse am 27. April bezüglich der Fahrgastzahlen nur sehr dünn besetzt sein werden. Nach dem Plan des Kultusministeriums soll der Präsenzunterricht Anfang Juni wieder alle Jahrgänge umfassen. Jedoch auch dann besteht keine Sorge, dass die Busse überfüllt sein werden. Das Kultusministerium hat nämlich ebenfalls festgelegt, dass alle Klassen in zwei Lerngruppen aufgeteilt werden müssen. Für die Schülerbeförderung bedeutet dies, dass die Busse auch dann nur noch halb so viele Schülerinnen und Schüler wie üblich befördern werden.

Die Schülerinnen und Schüler werden gebeten, die klassischen Schulbuslinien zu nutzen und auf Fahrten mit der Buslinie 440, dem Wesersprinter, zu verzichten, damit diese stark genutzte Linie nicht überbeansprucht wird. Wenn alle Fahrgäste einen eigenen Mundschutz nutzen, kann das Ausbreitungsrisiko minimiert werden. Aus diesem Grund wird empfohlen, einen Mundschutz innerhalb der Fahrzeuge zu nutzen.

Zum Schutz der Busfahrerinnen und Busfahrer wird der Einstieg in den Bus weiterhin nur über die hintere Tür möglich sein und die erste Reihe abgesperrt sein. Die Fahrkarten müssen daher über Ticketautomaten, Apps oder andere Verkaufsstellen erworben werden. Auch wurde die regelmäßige Reinigung der Busse verstärkt.

07.04.20:Landrat appelliert an die Einhaltung der Verfügungen während des Osterfestes

Der Landkreis Wesermarsch hat am Montag eine Allgemeinverfügung zu Betretungsverboten in der Gemeinde Butjadingen veröffentlicht. Die Verfügung untersagt das Betreten und Befahren von touristisch besonders frequentierten öffentlichen Plätzen in der Gemeinde Butjadingen.

Dadurch sollen insbesondere touristische Ausflüge oder Reisen zu privaten Zwecken vermieden werden.


Auch für die Stadt Elsfleth sind entsprechende Betretungsverbote in Vorbereitung, die voraussichtlich am morgigen Dienstag in Form einer Erweiterung der Allgemeinverfügung veröffentlicht werden.

Landrat Thomas Brückmann appelliert im Vorfeld des Osterfestes an alle Bürgerinnen und Bürger in der Wesermarsch, auch während der Osterfeiertage auf Ausflüge – nicht nur an die Küste – zu verzichten: „Trotz des Osterfestes mit womöglich bestem Frühlingswetter, rufe ich alle Einwohnerinnen und Einwohner der Wesermarsch dazu auf, an Ostern zu Hause zu bleiben.“ Brückmann weiter: „Mir ist bewusst, wie schwer diese Einschränkungen allen Mitbürgerinnen und Mitbürgern fallen. Und wenn es nicht zwingend notwendig wäre, würden Bund, Land und Kommunen auch nicht diese Zurückhaltung jedes Einzelnen einfordern. Doch das Virus macht vor Feiertagen keinen Halt und alle bisher getroffenen Maßnahmen und daraus resultierenden Erfolge, die wir gemeinschaftlich erzielt haben, wären womöglich vergebens, wenn an Ostern durch Touristen und Tagestouristen an der Küste die Infektionszahlen wieder nach oben schnellen würden.“ Brückmann weiter: „Ich mag mir gar nicht vorstellen, welche negativen Auswirkungen Nachlässigkeiten der Bevölkerung an den Feiertagen auf die Gesundheit älterer und vorerkrankter Menschen und somit auch auf die Belastbarkeit unseres Gesundheitssystems haben könnten.“

In diesem Zusammenhang sei das in der Allgemeinverfügung des Landkreises Wesermarsch geregelte Betretungsverbot für bestimmte Zielorte in der Gemeinde Butjadingen alternativlos. Brückmann: „Die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung hat ihre sozialen Kontakte auf das Notwendigste reduziert und hält sich sehr diszipliniert an die übergeordneten Verordnungen des Landes Niedersachsen sowie die ergänzenden Allgemeinverfügungen des Landkreises.“ Allerdings gebe es in der Bevölkerung auch immer noch eine Minderheit, die die bestehenden Regelungen missachtet. Brückmann: „Mit der neuerlichen Allgemeinverfügung besteht ein rechtlicher Rahmen, auf dessen Basis Polizei und Ordnungsamt gemeinschaftlich die Einhaltung der Regelungen vor Ort überwachen werden.“ Je nach Verstoß, ist mit Bußgeldern und Strafen zu rechnen.

Der Landrat rät abschließend allen Bürgerinnen und Bürgern, sich im Zweifelsfall vorab bei den Behörden über aktuelle Regelungen zu informieren und sein Wissen nicht ungeprüft über Facebook, Twitter und Co zu beziehen. Brückmann dazu: „Der Landkreis hat heute einzelne Allgemeinverfügungen aufgehoben, da das Land Niedersachsen in diesen Bereichen inzwischen eine niedersachsenweit geltende, noch weitreichendere Verordnung erlassen hat. Dadurch sind bestimmte Allgemeinverfügungen der Landkreise hinfällig geworden und entsprechend aufzuheben. Veranstaltungen beispielsweise sind jetzt durch die Verordnung des Landes untersagt. Auf Facebook war aber gleich zu lesen, Großveranstaltung seien wieder erlaubt, was natürlich keinerlei Wahrheitsgehalt hat. Also: Bitte lesen Sie im Zweifelsfall die einzelnen Verfügungen und Verordnungen, die auch allesamt auf der Homepage des Landkreises Wesermarsch eingestellt sind. Hier finden Sie zudem die Bürgertelefone des Landes sowie des Landkreises, die ebenfalls gerne für Auskünfte zur Verfügung stehen.“

Der Landrat abschließend: „Ich wünsche allen Bürgerinnen und Bürgern ein frohes Osterfest auch unter den erschwerten Bedingungen.“

03.04.20: Statement der Landräte zur Wiedereröffnung von Baumärkten

Mit Skepsis kommentieren die Landräte Sven Ambrosy (Friesland), Thomas Brückmann (Wesermarsch) und Holger Heymann (Wittmund) sowie Oberbürgermeister Carsten Feist aus Wilhelmshaven die Entscheidung der niedersächsischen Landesregierung, Bau- und Gartenmärkte zum jetzigen Zeitpunkt wieder für Privatkunden zu öffnen.

In der Begründung dieser Entscheidung verweist das Land darauf, dass es zu verstärkten Kundenströmen aus Niedersachsen nach Hamburg und Bremen gekommen sei, wo entsprechende Märkte noch für Privatkunden zugänglich seien.

Diese Begründung sei in Zeiten weiter steigender Infektionszahlen und einer bundesweit bis zum 19. April verlängerten Kontaktreduzierung nicht nachzuvollziehen. Der Gesundheitsschutz lasse sich nur mit konsequenter Kontaktvermeidung realisieren. Da sei die Öffnung der Bau- und Gartenmärkte mit jahreszeitlicher hoher Publikumsattraktivität ein falsches Signal. Die Behördenchefs betonen unisono: „Die Menschen haben sich doch in den letzten Tagen zunehmend mit der Situation arrangiert, sich verantwortungsvoll verhalten und Abstand gehalten.“ Man setze daher weiter auf die Einsichtsfähigkeit der Menschen in der Jade-Bay-Region. „Die Menschen wollen sich und ihre Mitmenschen schützen und insofern appellieren wir eindringlich: Bitte bleiben Sie zu Hause und bestellen Ihre wirklich dringend benötigten Waren online mit Lieferservice - am besten lokal oder regional“.

01.04.20: Einrichtung eines Behelfskrankenhauses in Brake

Ein wichtiges Kriterium zur Bewältigung der Corona-Krise wird die Bereitstellung ausreichender Kapazitäten zur stationären Versorgung von Patienten in den Kliniken sein.

Der Landkreis Wesermarsch hat sich darum schon sehr früh mit den in der Wesermarsch ansässigen Kliniken abgestimmt, nachdem von Seiten des Landes die Vorgabe an die Krankenhäuser erfolgt ist, keine nicht unbedingt notwendigen Operationen mehr durchzuführen, um freie Kapazitäten zu schaffen. Hierbei wurde auch die Einrichtung eines sogenannten Not- oder Behelfskrankenhauses intensiv erörtert. Da sich in Brake in unmittelbarer Nähe des vorhandenen St. Bernhard-Hospital durch das vorhandene ehemalige Schulgebäude eine sehr gute Möglichkeit bietet, wurde festgelegt, hier eine solche Versorgungseinrichtung für den Notfall zu schaffen. Das Gebäude, welches ehemals als Außenstelle des Braker Gymnasium gedient hatte, wurde bereits im Rahmen der Flüchtlingswelle in den Jahren 2015/2016 als Notunterkunft betrieben und hat sich in diesem Zusammenhang aufgrund seiner baulichen Struktur für die Abwicklung von Notmaßnahmen bewährt. Die Räumlichkeiten wurden temporär auch schon als Ausweichstandort im Zusammenhang mit der kurzfristig notwendigen Verlegung des kirchlichen Kindergartens Nord genutzt. 

Am vergangenen Samstag wurde in Abstimmung zwischen der Leitung des St. Bernhard-Hospital und dem Landkreis durch Einsatz von Kräften des THW, des DRK und Personal des Krankenhauses mit den ersten Arbeiten für die Einrichtung und den Betrieb eines Behelfskrankenhauses begonnen. Hierbei wurden zunächst 30 Krankenhausbetten im Erdgeschoss des alten Gymnasiums aufgestellt. Weitere einfache Krankenhausbetten des DRK befinden sich vor Ort und können bei Bedarf hinzugestellt werden. In dieser Woche nimmt das Krankenhaus weitere Maßnahmen vor, um die Technik des Gebäudes auf den möglichen Einsatz des Gebäudes vorzubereiten.

Auch startete der Landkreis am Freitag letzter Woche eine Abfrage bei Pflegeheimen, ob von dort aus noch weitere Betten für das Behelfskrankenhaus zur Verfügung gestellt werden können. Einige dieser Einrichtungen haben sich bereits gemeldet und geeignete Betten angeboten, die abholbereit sind. Somit könnte das Gebäude in den bisher leerstehenden Geschossen weiter als Behelfskrankenhaus ausgebaut werden.

Landrat Thomas Brückmann: „Das St. Bernhard-Hospital war sofort bereit, hier eine Kapazitätserweiterung durchzuführen, um auf mögliche Engpässe reagieren zu können. Mir ist bewusst, dass es sich nur um ein Behelfskrankenhaus handelt und hier keine zusätzlichen Beatmungsplätze geschaffen werden. Es ergibt sich aber die Möglichkeit, etwa Patienten mit weniger schweren Krankheitssymptomen unterzubringen oder in Zusammenarbeit mit anderen Kliniken der Region Bedarfe besser abbilden zu können.“

Fest steht aber, dass zusätzliches medizinisches und pflegerisches Personal benötigt wird, um das Behelfskrankenhaus betreiben zu können. Dies umso mehr, wenn das Krankenhauspersonal selbst von der Krankheit betroffen wäre und sich die Ausfallquote erhöhe. Der Landkreis setzt hier auf den ebenfalls im Vorfeld mit den Kliniken abgestimmten Personalaufruf für freiwillige Helfer. Diese Maßnahme ist bisher sehr gut angelaufen und es haben sich schon viele Personen in das Verzeichnis aufnehmen lassen, die im Bedarfsfall eingesetzt werden können. Auch das DRK, welches die Datenbank erstellt und die Personen darin aufnimmt, bestätigt dem Landkreis in einem täglichen Abgleich, dass die eingerichtete Datenbank bereits eine große Einsatzbereitschaft an fachlich geeigneten freiwilligen Helfern erkennen lässt.

 

01.04.20: Aufruf für Fachkräfte und Schutzkleidung

Dem Aufruf des Landrates vom vergangenen Donnerstag folgend, haben sich innerhalb kürzester Zeit bereits 77 freiwillige Helfer beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) gemeldet, um die in der Wesermarsch niedergelassenen Ärzte, Notärzte, Hilfsorganisationen und Kliniken mit ihren Kenntnissen in den Bereichen medizinische Versorgung und Pflege zu unterstützen.

Freiwillige Helfer mit entsprechenden Vorkenntnissen gelangen neben www.drk-wesermarsch.de auch über eine Verlinkung der Startseite des Landkreises unter www.landkreis-wesermarsch.de auf das Registrierungsformular des DRK.

Weiterhin appelliert der Landkreis an alle Unternehmen innerhalb der Wesermarsch ungenutzte Lagerbestände, die medizinischen Einrichtungen in der Wesermarsch zur Verfügung gestellt werden können, per Mail an med-schutzbedarf@lkbra.de zu melden. Zahlreiche Gewerbe- und Industriebetriebe haben bereits angeboten, ihre derzeit nicht benötigte medizinische Schutzausrüstung den Einrichtungen zur Verfügung zu stellen. Gebraucht werden vor allem FFP2- und FFP3-Masken, Schutzbrillen, Schutzanzüge, Schutzkittel, Einmalhandschuhe, Schuhüberzieher, Hand- und Flächendesinfektion.

Landrat Thomas Brückmann bedankt sich bei allen freiwilligen Helfern und Spendern für ihr uneigennütziges Hilfsangebot zum Wohle der Gemeinschaft: „Gemeinsam sind wir stark. Die Solidarität und Hilfsbereitschaft in der aktuellen Situation zeigt wieder einmal, wie einzigartig die Wesermarsch, ihre Menschen und ihre Betriebe sind“, so Brückmann.

Der Landkreis koordiniert den Einsatz der Helfer und Helferinnen mit dem DRK und übernimmt die Verteilung der medizinischen Schutzausrüstung zentral. Mit einer ersten Auslieferung an Alten- und Pflegeheime hat der Landkreis am Dienstag begonnen. Hierbei handelt es sich um auf dem freien Markt erworbenes Material. Entsprechend war auch verfahren worden, als die Feuerwehren der Städte und Gemeinden in der Wesermarsch mit entsprechender Schutzausrüstung ausgestattet wurden.

Weiterhin sollen die Einrichtungen, die aktuell dringend auf Schutzausrüstung angewiesen sind, über eine mögliche Lieferung durch das Land ausgestattet werden. Hierfür bereitet der Landkreis aktuell ein Amtshilfeersuchen vor. Der Landkreis weist noch einmal deutlich darauf hin, dass für das vorgesehene Amtshilfeersuchen beim Land Niedersachsen präzise Bedarfsangaben vonseiten der Pflege- und medizinischen Einrichtungen erforderlich sind, da nur Notbedarfe vom Land erfüllt werden. Dieses ist nach Aussagen des Landkreises bisher in einigen Fällen nicht hinreichend genug geschehen. 

 

31.03.20: Anzeigen auf Kurzarbeit drastisch gestiegen

Das Thema Kurzarbeit wird zur Zeit groß geschrieben, denn immer mehr Unternehmen wie auch Arbeitnehmer_innen müssen sich jetzt damit auseinandersetzen.

Aus dem Grund möchte der Landkreis Wesermarsch auf zwei Presseberichte der Bundesagentur für Arbeit aufmerksam machen, die thematisch nicht nur über den Anzeigenanstieg der Kurzarbeit, sondern auch mit Beispielberechnungen über Kurzarbeitergeld informieren. Die Pressemitteilungen stehen unter den o. a. Downloads zur Verfügung.

Für weitere Hintergründe und Service informiert die Bundesagentur auf ihren Webseiten.

30.03.20: Zentrale Hotline der Nds. Landesregierung

Seit dem 26. März stellt die Niedersächsische Landesregierung eine zentrale Hotline für Fragen zum Coronavirus der Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung.

Die Hotline ist unter der Tel.-Nr.  0511 / 120 6000
(montags bis freitags von 8 bis 22 Uhr) erreichbar.

Darüber hinaus hat das Land weitere spezifische Hotlines zu den Folgen des Coronavirus geschaltet:

  • Gesundheit:
    Telefon: 0511 / 450 5555
    (montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr)
  • Land- und Ernährungswirtschaft:
    Telefon: 0511 / 120 2000
    (montags bis freitags von 9 bis 17 Uhr)
  • Wirtschaft und Arbeit:
    Telefon: 0511 / 120 5757
    (montags bis freitags von 8 bis 20 Uhr)

Weitergehende Informationen zum Coronavirus:

27.03.20: Kreisverwaltung geht in Schichtarbeit

Telefonische Erreichbarkeit für Bürgerinnen und Bürger wird ausgedehnt

Um der weiteren Verbreitung des Coronavirus entgegen zu wirken, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung zu schützen und zugleich auch die Arbeitsfähigkeit der Kreisverwaltung für die Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten, tritt ab Montag, 30. März 2020, ein Zwei-Schicht-Arbeitszeit-Modell für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Landkreises in Kraft. „Nur durch dieses Modell und dem damit verbundenen absoluten Ausschluss eines Kontakts der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Schicht A mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Schicht B ist sichergestellt, dass im Falle einer Infektion einer Mitarbeiterin/ eines Mitarbeiters der Dienstbetrieb der Kreisverwaltung weiter aufrechterhalten werden kann“, betont Hans Kemmeries, Erster Kreisrat und zuständiger Personaldezernent. Dieses Arbeitszeitmodell ist zum jetzigen Zeitpunkt bis zum 17. April 2020 befristet, wobei die Option der Verlängerung besteht, so Kemmeries.

Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dieses Schichtmodell keine Einschränkung, sondern – ganz im Gegenteil – eine Angebotserweiterung: „Mit Einführung der Schichtarbeit setzen wir die telefonische Erreichbarkeit sowie die Möglichkeit der Terminvereinbarung in den Bereichen mit Publikumsverkehr bedeutsam herauf. So sind insbesondere die Fachdienste mit engem Kundenkontakt, von der Zulassungsstelle bis hin zu den Bereichen Jugend und Soziales, in der Zeit von 7.30 bis 12.30 Uhr sowie von 14.00 bis 18.30 Uhr erreichbar“, erläutert Ines Mannagottera, zuständige Personalfachdienstleiterin.

Landrat Thomas Brückmann zu den Regelungen: „Ich bin überzeugt, dass wir mit den getroffenen Maßnahmen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bestmöglich schützen und zugleich den Betrieb der Kreisverwaltung möglichst uneingeschränkt fortführen können. Und gerade dieses Maß an Stabilität und Sicherheit ist es, was für die Bevölkerung in schwierigen Zeiten wie diesen wichtiger denn je ist.“

27.03.20: Notbedarfe an Material im Rahmen der Corona-Krise zentral über den Landkreis

Weltweit breitet sich derzeit das Corona-Virus rasant aus. Dieses kann dazu führen, dass selbst das deutsche Gesundheitssystem, welches zu den besten der Welt zählt, in den nächsten Wochen und Monaten möglicherweise an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit gerät.

Der Landkreis hat sich seit Beginn der Corona-Krise intensiv mit verschiedenen Stellen im Gesundheitswesen, insbesondere den niedergelassenen Ärzten, Notärzten, Hilfsorganisationen und den Kliniken über Maßnahmen ausgetauscht, um mögliche Lösungen für steigende Anforderungen abzustimmen. Hierbei wurde deutlich, dass bei anwachsenden Krankheitszahlen neben den Fachkräften zur Betreuung und Versorgung der Menschen (siehe Pressemitteilung des Landkreises Wesermarsch vom 26.03.2020) vor allem der zusätzliche Bedarf an immer knapper werdender Schutzausrüstung in medizinischen Einrichtungen zum Problem werden kann. Daher organisiert der Landkreis Wesermarsch nunmehr federführend auf unterschiedlichen Ebenen für die betroffenen Stellen eine entsprechende Materialbeschaffung und -verteilung.

Zunächst hat der Landkreis beim Logistik Zentrum Niedersachen (LZN) Material für den Krisenstab bestellt, welches insbesondere für die Einsatzkräfte in den Kommunen vorgesehen war. Aufgrund der aktuellen Materialverknappung konnte diese Bestellung nicht erfüllt werden, sodass die Schutzausrüstung auf dem freien Markt gekauft und an die Städte und Gemeinden verteilt wurde.

Weiterhin hat der Landkreis heute bei allen betroffenen Stellen, insbesondere den Kassenärzten, Kliniken und sonstigen medizinischen und sozialen Einrichtungen den Bedarf an benannter Ausrüstung abgefragt. Hintergrund ist die Möglichkeit, besonders begründete Notbedarfe dieser Einrichtungen über den Landkreis als Katastrophenschutzbehörde gebündelt in Form eines Amtshilfeersuchens an das Land Niedersachsen zu geben. Nach Eingang der dringend benötigten Materialanfragen wird diese an das Land geleitet. Sollte der Landkreis Material erhalten, würde dieses wiederum zentral an die Stellen abgegeben werden, die es dann am dringendsten benötigen. Voraussichtlich kann nicht der volle Umfang der Bedarfsabfrage geliefert werden. Sollte eine medizinische oder soziale Einrichtung nicht kontaktiert worden sein, besteht die Möglichkeit, über die unten genannte Mailadresse, ebenfalls noch Bedarfe anzumelden. Eine Garantie dafür, dass der Landkreis tatsächlich das angeforderte Material erhält und entsprechend weitergeben kann, besteht nicht.

Um bis zu einer möglichen Lieferung auf Grundlage des beabsichtigten Amtshilfeersuchens bereits Material in kleineren Mengen abgeben zu können, bestellt der Landkreis weiteres Material auf dem freien Markt.

In diesem Zusammenhang appelliert der Landkreis an alle Unternehmen innerhalb der Wesermarsch ungenutzte Lagerbestände, die medizinischen Einrichtungen in der Wesermarsch zur Verfügung gestellt werden können, per Mail an med-schutzbedarf@lkbra.de zu melden. Zu medizinischer Schutzkleidung gehören insbesondere FFP2-Masken, FFP3-Masken, Schutzbrillen, Schutzanzüge, Schutzkittel, Einmalhandschuhe, Schuhüberzieher, Handdesinfektion und Flächendesinfektion.

„Wir brauchen Sie, bitte unterstützen Sie uns dabei, die Corona-Krise zu bewältigen“, ruft Landrat Thomas Brückmann alle Handwerks- und Industriebetriebe sowie sonstigen Unternehmen aus der Wesermarsch auf, ihre Bestände zu prüfen und vorhandene (derzeit nicht benötigte) medizinische Schutzkleidung den medizinischen Einrichtungen zur Verfügung zu stellen. Der Landkreis wird die Verteilung der unter der oben genannten Adresse gemeldeten Schutzausrüstung innerhalb des Kreisgebietes zentral organisieren. 

26.03.20: Landrat bittet freiwillige Helfer um Registrierung

Landkreis und Deutsches Rotes Kreuz richten gemeinsame Datenbank ein.

 „Liebe Bürgerinnen und Bürger, wir haben es mit einer ernstzunehmenden Situation zu tun, die wir alle in dieser Form bisher noch nicht erlebt haben.

In dieser schwierigen Zeit ist es wichtiger denn je, auf seine Mitmenschen Rücksicht zu nehmen“, richtet sich Landrat Thomas Brückmann an die Einwohnerinnen und Einwohner der Wesermarsch. Diese Rücksichtnahme kann auf verschiedene Weise erfolgen. In erster Linie sind soziale Kontakte einzuschränken, Hygiene-Richtlinien im täglichen Leben einzuhalten und die räumliche Distanz zu den Mitmenschen zu wahren, um die rasante Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen. Darüber hinaus – und dieser Appell spricht alle freiwilligen Helferinnen und Helfer mit Kenntnissen aus den Bereichen medizinische Versorgung und Pflege an – richtet der Landkreis für einen möglichen Einsatz in stationären und ambulanten Einrichtungen eine zentrale Meldestelle für Pflegefachpersonen und Hilfskräfte in der Wesermarsch ein.

Die Idee dahinter: Sollte das Gesundheitssystem in den nächsten Wochen und Monaten möglicherweise an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit kommen, wird jede Hilfe gebraucht. Deshalb soll schon jetzt ein Verzeichnis von Personen aufgestellt werden, die in der Pflege aushelfen oder wichtige Hilfstätigkeiten übernehmen könnten. Thomas Brückmann bringt es auf den Punkt: „Sollte sich die Lage dramatisch zuspitzen, können auf diesem Wege zusätzliche Helferinnen und Helfer zeitnah kontaktiert werden. Wichtig hierbei ist es, für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein und nicht erst zu reagieren, wenn der Fall bereits eingetreten ist.“

Der Landkreis hat sich seit Beginn der Corona-Krise intensiv mit verschiedenen Stellen im Gesundheitswesen, insbesondere den niedergelassenen Ärzten, Notärzten, Hilfsorganisationen und den Kliniken über Maßnahmen ausgetauscht, um mögliche Lösungen für steigende Anforderungen abzustimmen. Hierbei wurde deutlich, dass neben dem zusätzlichen Bedarf an immer knapper werdenden Materialen zum Gesundheitsschutz bei steigenden Krankheitszahlen die Fachkräfte zur Betreuung und Versorgung der Menschen die wichtigste Komponente sein werden.

„Wir brauchen Sie, bitte unterstützen Sie uns dabei, die Corona-Krise zu bewältigen“, ruft der Landrat die Bürgerinnen und Bürger aus der Wesermarsch mit entsprechenden Kenntnissen und Qualifikationen auf, sich registrieren zu lassen. Dieses können beispielsweise Mitmenschen sein, die in der Vergangenheit bereits im medizinischen Sektor oder in der stationären wie ambulanten Pflege gearbeitet haben. Auch Medizinstudenten sind angesprochen. Die Sorgen des Landrates sind derweil nicht unbegründet, geht doch das Land Niedersachsen selbst davon aus, dass die Anzahl der coronabedingten schweren Krankheitsverläufe in den nächsten Wochen beträchtlich ansteigen wird.

Erfasst und gesammelt werden die freiwilligen Helfer über das Deutsche Rote Kreuz (DRK).

Die Online-Erfassung ist auf der Startseite der Homepage des DRK zu finden. Außerdem finden Sie auch auf unserer Homepage das Symbol, das direkt zur Registrierungsseite des Deutschen Roten Kreuzes verlinkt.

Für eine telefonische Registrierung (in Ausnahmefällen) steht die Geschäftsstelle des DRK Kreisverband Wesermarsch e.V. montags bis donnerstags von 8:00 Uhr bis 16:30 Uhr und freitags von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr unter der Rufnummer 04731/ 26919-0 zur Verfügung.

Wesentliche Kriterien sind dabei unter anderem die vorhandenen pflegefachlichen Qualifikationen, berufliche Vorerfahrung, das regionale Einsatzgebiet, Mobilität und das Alter. Das Freiwilligenregister dient ausschließlich dazu, bei Bedarf zusätzliche personelle Ressourcen verfügbar zu haben. Es besteht keine Verpflichtung, aber auch keine Garantie für einen späteren Einsatz. Die Daten werden nach der Krise umgehend gelöscht.

25.03.20: Informationen des Jobcenters sowie der Agentur für Arbeit

Das Jobcenter Wesermarsch teilt mit, dass sie gerade auch in dieser schweren Zeit nicht nur ihren Kundinnen und Kunden, sondern auch Selbstständigen und Arbeitnehmer*innen mit Kurzarbeit stets so einfach und umfassend wie möglich auf ihrer Website www.jobcenter-wesermarsch.de die aktuellsten Informationen zum Thema Arbeitslosengeld (ALG II) zur Verfügung stellen.

Darüber hinaus informiert auch die Agentur für Arbeit mit nachfolgend aufgeführten Pressemitteilungen (siehe vorgenannte Downloads) sowie aktuell auf ihren Internetseiten zum Thema Grundsicherung. Dort sind auch die erforderlichen Anträge abrufbar. In den kommenden Tagen wird außerdem für alle Fragen zur Grundsicherung eine Sonder-Hotline für Selbstständige, Freiberufler und andere Betroffene geschaltet. Die Nummer wird ebenfalls auf dieser Internetseite zu finden sein.

20.03.20: „Rücksicht nehmen und soziale Kontakte vermeiden“
20.03.20: Wirtschaftsförderung Wesermarsch informiert über Unterstützungsangebote

Die Wirtschaftsförderung Wesermarsch GmbH bietet in Absprache mit dem Landkreis Wesermarsch umfassende Informationen über Unterstützungsangebote für durch Corona betroffene Betriebe an.

Der Landkreis Wesermarsch weist auf seiner Homepage unter der Seite der Bürgerinformationen zum Coronavirus auf den Service der Wirtschaftsförderung Wesermarsch hin.

Weitere Informationen sind zudem auf der Homepage der Wirtschaftsförderung Wesermarsch unter dem Link >> Corona-Unterstützung für Unternehmen eingestellt.

Betriebe können sich darüber hinaus auch gerne telefonisch oder per Mail mit der Wirtschaftsförderung Wesermarsch in Verbindung setzen.

Ansprechpartner für Betriebe ist:

  • Wilhelm Kalmund
    Tel.: 04401 996915
    E-Mail: kalmund@wesermarsch.de

Ansprechpartnerin für touristische Betriebe
(z. B. Hotels, Gastronomie) ist:

  • Tina Tönjes
    Tel.: 04401 856110
    E-Mail: toenjes@wesermarsch.de

19.03.20: Kreishaus: Eingangstüren werden verschlossen

Einlass mit Termin für Bürgerinnen und Bürger ist weiterhin möglich.

Die Kreisverwaltung des Landkreises Wesermarsch schränkt im Zuge der weltweiten, rasant fortschreitenden Ausbreitung des Coronavirus den Zugang zum Kreishaus für Bürgerinnen und Bürger ab Montag, 23. März 2020, ein.

Um sowohl die Bürgerinnen und Bürger als auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu schützen, werden alle Eingangstüren verschlossen. Der Betrieb läuft aber weiter.

Die Regelungen für den Publikumsverkehr gestalten sich wie folgt:

  • Grundsätzlich bleibt es für die Bürgerinnen und Bürger weiterhin möglich, Termine, die zwingend notwendig sind – also nicht per Mail, Post oder Telefon abgewickelt werden können – zu vereinbaren.
  • Sachbearbeiter_innen, die einen Termin vereinbart haben, nehmen zur vereinbarten Zeit am Haupteingang den jeweiligen Bürger bzw. die jeweilige Bürgerin persönlich in Empfang und begleiten diesen/diese nach Ende des Termins wieder persönlich zum Ausgang.
  • Die Sachbearbeiter_innen der Zulassungs- und Führerscheinstelle gewähren den Kundinnen und Kunden Ein- und Auslass über den Nebeneingang dort. Die Nutzung dieses Eingangs bleibt ausschließlich dem Publikumsverkehr der Zulassungs- und Führerscheinstelle gestattet.
  • Die Regelungen gelten auch für alle Außenstellen der Kreisverwaltung (z. B. EWE-Gebäude, Gesundheitsamt, Hebammenpraxis, Jugendamt Nordenham, Fachdienst Schulen, Kultur und Sport)

16.03.20: Einschränkungen in der Kreisverwaltung

Besonderer Hinweis aus dem Kreishaus!


Um der Ausbreitung des Coronavirus entgegenzuwirken, schränkt der Landkreis Wesermarsch seinen Publikumsverkehr zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger sowie der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung stark ein. Das Betreten des Kreishauses ist zur Zeit nur mit Terminvereinbarung möglich.

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten ihr Anliegen, wenn möglich, telefonisch zu klären und von einem Besuch im Kreishaus abzusehen.In den Fällen, in denen eine Angelegenheit nicht telefonisch geklärt werden kann, ist ein Termin weiterhin möglich, bedarf jedoch zwingend der vorherigen Vereinbarung per Mail oder Telefon. Auf diese Weise soll vermieden werden, dass sich insbesondere in den Wartebereichen zu viele Personen zur selben Zeit aufhalten. Diese Maßnahme gilt insbesondere für die stark frequentierten Bereiche der Zulassungsstelle, der Führerscheinstelle und der Ausländerbehörde.

  • Terminvereinbarungen in der Zulassungsstelle sind per Mail oder Telefon möglich unter:
    Zulassung@lkbra.de oder unter 04401/ 927-224.
    Die Zulassungsstelle in Nordenham ist darüber hinaus ab Dienstag, 17. März, geschlossen. Termine werden bis auf Weiteres in Brake bearbeitet.
  • Terminvereinbarungen in der Führerscheinstelle sind per Mail oder Telefon möglich unter:
    Führerscheinstelle@lkbra.de oder unter 04401/927-214 oder 04401/927-306.“

  • Terminvereinbarungen in der Ausländerbehörde sind per Mail oder Telefon möglich unter:
    Auslaenderbehoerde@lkbra.de sowie telefonisch unter 04401/ 927-425, 04401/ 927-427 oder 04401/ 927-474.


Zu allen weiteren Terminvereinbarungen gibt die Zentrale des Landkreises Wesermarsch per Mail an landkreis-wesermarsch@lkbra.de oder telefonisch unter 04401/927-0 gerne Auskunft.

Weitere Zuständigkeiten und Erreichbarkeiten der Fachdienste finden Sie auf unseren entsprechenden Seiten oder suchen Sie unter der Rubrik Bürgerservice.  

Die Kreisverwaltung bedankt sich für Ihr Verständnis.   





13.03.20: Auswirkungen des Corana-Virus auf Bus und Bahn sowie der Schülerbeförderung

Ab Montag, den 16.03.2020 gelten im Verkehrsverbund Bremen/Niedersachsen (VBN) neue Regelungen für den Bus- und Bahnverkehr. Der VBN informiert stetig über die aktuellen Änderungen und verweist auf die elektronische Fahrplanauskunft, in der alle geänderten Fahrpläne eingearbeitet werden.

Für die Schülerbeförderung gilt ab Montag der Ferienbetrieb sowohl für den ÖPNV als auch für den Freistellungsverkehr. Auch alle Taxifahrten zu den Schulen innerhalb und außerhalb der Wesermarsch sind ab Montag ebenfalls eingestellt. 

28.02.20: Basisinformationen für Kindertageseinrichtungen und Schulen

Das Niedersächsische Kultusministerium (MK) hat in Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (MS) Basisinformationen für Kindertageseinrichtungen und Schulen zu Covid-19 (Coronavirus) erstellt.

Diese Informationen können unter den vorgenannten Downloads (Anlagen 1-4) eingesehen werden. 


 

In der Zeit des Schichtbetriebes stehen die Mitarbeiter*innen der Kreisverwaltung telefonisch von Mo.-Fr. 07:30-12:30 Uhr (Frühschicht) Uhr bzw. von 14:00 -19:00 Uhr (Spätschicht) zur Verfügung.

Das Betreten des Kreishauses ist zur Zeit nur unter Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen und mit Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gestattet. Um eine vorherige Terminvereinbarung wird gebeten!

Landkreis Wesermarsch
Fachdienst Gesundheit
Rönnelstraße 10
26919 Brake


Fachdienstleiter:
Volker Blohm

Telefon:  04401 927-511
Telefax:  04401 4285
E-Mail:    volker.blohm@lkbra.de


Telefonische Sprechzeiten

Mo. - Fr.    08.30 Uhr - 12.00 Uhr
Mo. - Do.  14.00  Uhr - 15.30 Uhr
und nach Vereinbarung