Entschädigungen wegen Quarantäne und Kinderbetreuung nach dem Infektionsschutzgesetz (IfSG)


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    Entschädigungen nach § 56 Abs. 1 IfSG


Wer als Einzelperson aufgrund des Infektionsschutzgesetzes (IfSG) einem Tätigkeitsverbot (§§ 31 und 42 IfSG) oder einer Quarantäne (§ 30 IfSG) unterliegt oder unterworfen wird bzw. wurde, kann Entschädigung nach §§ 56 ff. IfSG auf Antrag erhalten.

Die Auszahlung der Verdienstausfallentschädigung übernimmt bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern der Arbeitgeber (längstens für 6 Wochen). Ab der 7. Wochen müssen die Arbeitnehmer einen Antrag auf Entschädigung stellen.

>> Hier gelangen Sie zum Antragsvordruck für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.


Selbständige können einen eigenen Antrag für Selbstständige stellen. 

>> Hier gelangen Sie zum Antragsvordruck für Selbständige.

 



Eine solche Quarantäne liegt vor, wenn sich

    • eine bestimmte Person,
    • eine bestimmte Zeit,
    • an einem bestimmten Ort (z. B. eigene Wohnung) aufhalten muss und
    • sich in der Zeit nicht frei bewegen darf
    • und diese Anordnung vom Gesundheitsamt ausgesprochen wurde.

Ein Beispiel:

Eine Person, die in Kontakt mit einem mit COVID-19 infizierten Menschen stand, wird durch das Gesundheitsamt des Landkreises Wesermarsch unter Quarantäne gestellt, bis klar ist, ob sie selber auch infiziert ist.



Ein Tätigkeitsverbot im Sinne des Infektionsschutzgesetzes liegt vor, wenn einer bestimmten Person, durch behördliche Anordnung untersagt ist, ihre Tätigkeit für einen bestimmten Zeitraum auszuüben.

Ein Beispiel:

Ein Mitarbeiter eines Unternehmens, bei dem eine Infektion mit COVID-19 festgestellt wurde. Hier wird die zuständige Behörde ein Tätigkeitsverbot für die Dauer der Infektion aussprechen.


Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie unter https://ifsg-online.de/index.html!

 

     Entschädigungen nach § 56 Abs. 1a IfSG


Die neue Vorschrift des § 56 Abs.1a Infektionsschutzgesetz gewährt erwerbstätigen Sorgeberechtigten, die ihre Kinder infolge der behördlichen Schließung oder eines Betretungsverbots von Kinderbetreuungseinrichtungen, wie Kita oder Schule, selbst betreuen müssen und deshalb einen Verdienstausfall erleiden, unter bestimmten Voraussetzungen einen Entschädigungsanspruch.

Die Auszahlung der Entschädigung übernimmt bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern der Arbeitgeber. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag gemäß § 56 Absatz 5 IfSG erstattet. 

>> Hier gelangen Sie zum Antragsvordruck für  Arbeitgeber/Arbeitnehmer.

Auch Selbständige können einen Antrag stellen. 

>> Hier gelangen Sie zum Antragsvordruck für Selbständige.


Sie haben die Möglichkeit, den Antrag online zu stellen. In diesem Fall ist eine Unterschrift nicht erforderlich.

Sie können den Antrag auch als PDF herunterladen und anschließend ausfüllen. In diesem Fall ist der unterschriebene Antrag mit den dazugehörigen Nachweisen per Mail einzureichen an

corona-entschaedigung@lkbra.de

oder auf dem Postweg an

Landkreis Wesermarsch
FD 91, Corona-Entschädigung
Poggenburger Straße 15
in 26919 Brake

 

Weitere Informationen zum Thema erhalten Sie unter https://ifsg-online.de/index.html!

 

Bitte beachten Sie in diesem Zusammenhang auch die entsprechenden Datenschutzhinweise



Das Betreten des Kreishauses ist zur Zeit nur unter Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen und mit Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gestattet.

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Poggenburger Straße 15
26919 Brake


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