Aus der Presse:


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Corona: Schutzimpfung / Impfzentrum Brake

26.11.2021: Landräte und Oberbürgermeister in Weser-Ems wünschen sich Impfpflich

Landrat Stephan Siefken: „Alle Optionen prüfen, um die Bürgerinnen und Bürger zu schützen“

Im Kampf gegen das Corona-Virus fordern Landräte und Landrätinnen sowie Oberbürgermeister und Oberbürgermeisterinnen aus Weser-Ems, über eine allgemeine Impfpflicht nachzudenken.

In einer gemeinsamen Presseerklärung der Landrätinnen und Landräte, der sich auch mehrere Oberbürgermeisterinnen und Oberbürgermeister angeschlossen haben, heißt es: „Die Lage spitzt sich gerade dramatisch zu, die vierte Welle trifft uns mit voller Wucht. Um uns vor weiteren Wellen zu schützen, wäre eine allgemeine Impfpflicht für ganz Deutschland sinnvoll. Es ist das letzte Mittel, aber wir dürfen dieses Mittel nicht mehr ausschließen.“ Dieser Position schließt sich auch Wesermarsch-Landrat Stephan Siefken uneingeschränkt an. Siefken: „Oberstes Ziel muss es sein, die Bürgerinnen und Bürger zu schützen sowie das Gesundheitssystem zu entlasten. Alle Optionen, mit denen dieses Ziel erreicht werden kann, gilt es zu diskutieren, zu prüfen und gegebenenfalls umzusetzen.“

Auf Freiwilligkeit zu setzen, helfe an diesem Punkt kaum noch weiter. Es sei erkennbar, dass sich noch zu viele Menschen nicht impfen lassen wollen, solange dazu keine Verpflichtung bestehe. Deshalb sei es an der Zeit, über die Einführung einer allgemeinen Impfpflicht ernsthaft nachzudenken. „Denn in unseren Krankenhäusern und auch in unseren Gesundheitsämtern ist die Belastungsgrenze erreicht, die Lage ist ernst“, sagt der Leeraner Landrat Matthias Groote, der auch Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Weser-Ems ist. Ebenso sieht es Wesermarsch-Landrat Stephan Siefken.

Eine große Mehrheit der Bevölkerung sei zwar inzwischen geimpft – ihre Zahl reiche aber offensichtlich immer noch nicht aus, um das Gesundheitssystem vor einer Überlastung zu schützen. Darüber hinaus befürchten die Verwaltungschefs der Landkreise und kreisfreien Städte in Weser-Ems schwerwiegende Folgen für die Wirtschaft. Sogar ein weiterer Lockdown sei nicht auszuschließen, wenn die Lage sich weiter verschlechtere. Siefken appelliert daher nochmals an die Bürgerinnen und Bürger, die sich bisher noch nicht haben impfen lassen, ohne dass ein medizinischer Grund gegen eine Impfung spricht: „Lassen Sie sich impfen und tragen Sie damit dazu bei, dass wir als Gesellschaft schnellstmöglich wieder zurück in Richtung Normalität schreiten können. Tun Sie dieses für sich selbst, für Ihre Mitmenschen und für diejenigen, die am meisten unter der Corona-Situation zu leiden haben: Unsere Kinder.“

25.11.2021: Landrat plädiert für Schutzimpfung

Corona: Stephan Siefken führt die Amtsgeschicke derzeit von zu Hause aus

„Mir geht es gut“, meldet sich Stephan Siefken aus dem HomeOffice. Der an Corona erkrankte Landrat der Wesermarsch führt die Amtsgeschicke notgedrungen seit nunmehr einer Woche von zu Hause aus. Darüber hinaus wird er in der Kreisverwaltung vom Ersten Kreisrat Hans Kemmeries vertreten. „Sobald ich nicht mehr positiv bin, werde ich meine Arbeit wieder vom Schreibtisch des Kreishauses aus verrichten“, sagt Siefken, der hofft, in der kommenden Woche wieder vollständig genesen zu sein.

Mit Blick auf seinen milden Krankheitsverlauf ist der Landrat froh, doppelt geimpft zu sein. „Die Impfung schützt nachweislich vor schweren Verläufen. Ich rate daher nochmals allen Bürgerinnen und Bürgern, sich zum Selbstschutz wie aber auch zum Schutz der Mitmenschen, impfen und boostern zu lassen.“ Angesichts der im Bundesgebiet und auch in der Wesermarsch zu beobachtenden dynamischen Entwicklung des Infektionsgeschehens sei es nahezu fahrlässig, ein Impfangebot auszuschlagen, wenn keine medizinischen Gründe dagegen sprechen. „Für dieses Verhalten fehlt mir jegliches Verständnis“, findet Siefken klare Worte. Für ihn steht fest: Ein Weg aus der Pandemie führt letztlich nur über die Impfung. Siefken weiter: „Die vierte Welle k

12.11.2021: Offene Impfaktion in Brake

Das Gesundheitsamt des LK Wesermarsch gibt bezüglich des Mobilen Impfteams Folgendes bekannt:

„Das Mobile Impfteam des Landkreises Wesermarsch führt vom 24.11. bis 27.11.21 eine offene Impfaktion in Brake durch.

Die Aktion findet vom 24.11. bis 27.11.21 von jeweils 9.30 bis 16.30 Uhr (letzte Impfung) in der Großsporthalle in Brake statt.

Die Zweitimpftermine sind für den 15.12. bis 18.12.21 geplant, ebenfalls in der Großsporthalle. Die Impfaktion richtet sich sowohl an die Schüler_innen des Braker Gymnasiums und der IGS als auch an Bürger_innen. Es handelt sich also um ein offenes Impfangebot.

Es können bis zu 120 Impfdosen täglich verimpft werden. Die Impfdosen, die nicht an die Schüler_innen des Braker Gymnasiums und der IGS gehen, stehen für die offene Impfaktion zur Verfügung. Für die offene Impfaktion können keine Termine vergeben werden. Es wird solange geimpft, bis die zur Verfügung stehende Tagesdosis aufgebraucht ist. Es sollte somit Wartezeit eingeplant werden. Sollte die Resonanz größer als das Angebot sein, werden weitere Aktionen geplant.

Geimpft werden können Menschen, die ihre erste oder zweite Impfung benötigen. Es werden auch Booster-Impfungen angeboten. Voraussetzung für die Booster-Impfung ist, dass 6 Monate zwischen der zweiten und dritten Impfung liegen. Eine Priorisierung findet nicht statt. Es kann jeder, der die Voraussetzungen erfüllt, vorbeikommen. Selbstverständlich ist ein Arzt für Aufklärungsgespräche und weitere Fragen vor Ort.

Ein Einlass findet nur mit FFP2- bzw. einer medizinischen Maske statt. Dringend empfohlen wird vor dem Hintergrund rasant steigender Fallzahlen das Tragen einer FFP2-Maske. Bürger_innen mit Erkältungssymptomen und/oder Fieber können nicht geimpft werden. Vor dem Einlass findet daher eine Temperaturkontrolle statt.

Mitzubringen sind unbedingt Impfausweis, Ausweisdokument und, wenn möglich, die vorab ausgefüllten aktuellen Aufklärungs- und Anamnesebögen für den MRNA-Impfstoff. Diese Bögen können über die Homepage des RKI heruntergeladen werden. Es wird ausschließlich der Impfstoff von Biontech verimpft.

30.09.2021: Mobiles Impfteam (MIT)

Nach Schließung des Impfzentrums in Brake wird ab dem 01.10.2021 im Landkreis Wesermarsch ein Mobiles Impfteam (MIT) eingesetzt, um die Impfquote weiter zu steigern. Aufgabe der MIT ist die aufsuchende Impfung, wenn der Impfbedarf zur Bewältigung der epidemischen Lage entweder in dem erforderlichen Umfang oder in der Kürze der Zeit nicht allein von den niedergelassenen Ärztinnen / Ärzten und den Betriebsärztinnen /-ärzten sichergestellt werden kann. Die MIT wurden organisatorisch den Gesundheitsämtern der Landkreise und der kreisfreien Städte zugeordnet.

Mit Aufbau und Einsatz der MIT wurde im Landkreis Wesermarsch die Johanniter Unfallhilfe e.V. beauftragt, die bereits für den Betrieb des Impfzentrums verantwortlich war.

Die MIT sollen zunächst Auffrischungsimpfungen in Alten- und Pflegeheimen vornehmen. Hinzu kommen aufsuchende Impfangebote an Allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen, an Universitäten und Hochschulen sowie aufsuchende Impfangebote in ausgewählten Wohn- und Lebensquartieren.

Das MIT der Johanniter Unfallhilfe ist per Mail unter MIT.Wesermarsch@johanniter.de oder telefonisch unter 04401/9859921 zu erreichen. Fragen zu Impfaktionen im Landkreis Wesermarsch können dort beantwortet werden. Sie können sich aber auch gerne an den Fachdienst Gesundheit, Frau Trüper, unter der Telefonnummer 04401/927-302 wenden.

11.09.2021: Letzte Impftermine im Impfzentrum Wesermarsch am 13.09.2021!

Erfolgreiche Bilanz des Impfzentrums Wesermarsch in Brake!

Der letzte Impftag war am Montag, 13. September, dann haben sich die Türen des Impfzentrums Wesermarsch an der Kirchenstraße in Brake nach rund 9 Monaten geschlossen.

Der Landkreis Wesermarsch hatte Ende vergangenen Jahres die Johanniter-Unfall-Hilfe als Betreiberin des Impfzentrums eingesetzt, die Räumlichkeiten wurden vom St. Bernhard Hospital zur Verfügung gestellt. Matthias Wenholt, zuständiger Dezernent des Landkreises, zieht eine positive Bilanz: „Ich danke allen Beteiligten für die gute und konstruktive Zusammenarbeit. Gemeinsam haben wir in puncto Impfschutz für die Bevölkerung in der Wesermarsch viel erreicht.“ Belegen lässt sich dieses anhand der hohen Impfquote im Landkreis. Die Wesermarsch liegt nicht nur über der Impfquote des Bundes sowie des Landes, sondern steht auch im direkten Vergleich mit den anderen Flächenlandkreisen Niedersachsens ausgesprochen gut dar. „Wer hätte gedacht, dass wir im September eine Impfquote von mehr als 70 Prozent bei den Erstimpfungen und knapp 70 Prozent beim vollständigen Impfschutz haben?“, so Wenholt. 70 Prozent war zu Jahresbeginn die Wunschmarke. Und dass diese erreicht wurde, „ist ein großer Erfolg“. Das Land hatte bereits frühzeitig das Ende der Impfungen durch Impfzentren im September festgelegt und von den Kommunen bis Anfang August ein entsprechendes Rückbaukonzept eingefordert, welches mittlerweile für das Impfzentrum Brake auch bewilligt wurde. Die tatsächlichen Impfzahlen bestätigen dieses Vorgehen, denn nach hohen Impfleistungen im Mai und Juni war die Nachfrage seitens der Bevölkerung im Juli und August deutlich geringer.

An der Impfleistung in der Wesermarsch trägt das Impfzentrum mit rund der Hälfte an Erst- und Zweitimpfungen im Landkreis (die andere Hälfte steuerten die niedergelassenen Ärzte und auch Betriebsärzte bei) also einen bedeutsamen Anteil. Entsprechend zufrieden zeigt sich auch Landrat Thomas Brückmann: „Das Impfzentrum, die mobilen Impfteams und die Ärzte haben gemeinschaftlich einen sehr guten Job gemacht.“ Nun übernehmen die niedergelassenen Ärzte diese lebensrettende Aufgabe. An alle, die sich bisher noch nicht haben impfen lassen, appelliert Brückmann: „Lassen Sie sich impfen und tragen Sie damit dazu bei, sich und Ihre Mitmenschen zu schützen.“

Bevor wiederum am kommenden Dienstag das Impfzentrum in Brake der Vergangenheit angehört, stehen am Montag noch die letzten Impftermine an. 153 Personen erhalten eine Zweitimpfung mit dem Impfstoff von Biontech. 91 werden mit Moderna, 15 mit Johnson & Johnson geimpft. Auch wenn diese Impftermine bereits vergeben sind, lohnt es sich für Impfwillige trotzdem noch, mit dem Impfzentrum Kontakt aufzunehmen. „Für Biontech besteht eine Warteliste, falls jemand kurzfristig absagt“, berichtet Sabine Gleitsmann, Leiterin des Impfzentrums Wesermarsch von der Johanniter-Unfall-Hilfe. Kurzentschlossene, denen noch eine Zweitimpfung von Moderna fehlt oder die als Genesene nur eine Impfung benötigen und somit für eine Moderna-Impfung in Frage kommen, können sogar ohne Termin am Montag zwischen 13 und 16 Uhr beim Impfzentrum vorbeischauen. „Von Moderna haben wir noch eine Reserve“, so Gleitsmann. Dennoch ist auch hier eine vorherige kurze Kontaktaufnahme am Montag unter Telefon 04401 – 927 801 oder per Mail an iz.wesermarsch@johanniter.de zwecks besserer Koordinierung sinnvoll.

17.05.2021: Ablauf der Impfungen nach der Öffnung der Priorisierung neuer Berufs- und Personengruppen

Das Impfzentrum in Brake arbeitet seit Anfang Mai weiterhin im Bereich der durch das Land vorgegebenen Spitzenlast von rund 2.600 Impfungen pro Woche. Auch am Himmelfahrts-Feiertag hatte das Impfzentrum geöffnet und hier rund 400 Personen aus dem Bereich Schulen und rund 60 Angehörige der Feuerwehr geimpft. Hierbei handelt es sich - neben den Personen aus dem Bereich der Jugendhilfeeinrichtungen – um solche Gruppen, die seit Anfang Mai per Erlass durch das Land zur Impfung priorisiert sind. Parallel dazu werden nach wie vor die priorisierten Altersgruppen terminiert.

Nach nunmehr rund 4,5 Monaten Impfbetrieb und einer ständig wachsenden Zahl an Impflingen pro Monat liegt im Mai erstmals die Anzahl der gelieferten Impfdosen für die Zweitimpfungen auch im Landkreis Wesermarsch vor der Zahl für die Erstimpfungen – mehr als 60% werden daher im Mai Zweitimpfungen sein. Weiter in Richtung Zweitimpfungen verschieben wird sich die Situation ab Anfang Juni, da hierfür bisher fast ausschließlich Zweitimpfdosen angekündigt wurden. Somit können auch aus den hinzugekommenen neu priorisierten Personengruppen nicht so viele neue Impfwillige berücksichtigt werden, wie es sich viele aus diesem Bereich wünschen. Landrat Thomas Brückmann dazu: „Ich kann die Ungeduld in allen Gruppen nachvollziehen. Die Menschen erwarten, dass nach einer Erweiterung der Priorisierung die Impfung auch entsprechend schnell erfolgen kann. Das Impfzentrum wird aber auch im Mai über 10.000 Impfungen durchführen und damit die zur Verfügung stehenden Lieferungen wie vorgegeben vollständig verabreichen.“

Der Landkreis steht in engem Austausch mit den Führungskräften der Kreisfeuerwehr, wo der Unmut auch öffentlich artikuliert worden war, dass für die vornehmlich ehrenamtlichen Kräfte der Feuerwehren nach der Öffnung der Priorität nicht gleichzeitig auch zusätzlicher Impfstoff zur Verfügung gestellt wurde. Insgesamt konnten von etwa 980 impfwilligen Feuerwehrleuten bis einschließlich gestern rund 360 Feuerwehrkamerad_innen im Impfzentrum versorgt werden. „Leider sieht die Situation in benachbarten Landkreisen anders aus, da dort als zwischenzeitliche Hochinzidenzkommunen Sonderlieferungen an Impfstoffen erfolgt sind und hiermit alle Feuerwehren kurzfristig geimpft werden konnten“, erläutert Landrat Thomas Brückmann. Gleichzeitig bittet er um Verständnis, dass mit den normalen Impfstoffmengen, die sich an der Bevölkerungszahl eines Landkreises bemisst, keine Bevorzugung einer Gruppe stattfinden kann: „Nach einer so langen Zeit der Schulschließungen, die nicht nur die Schüler_innen, sondern die gesamten Familien belastet haben, war es wichtig, auch hier einen Fokus zu setzen. Wir haben in den letzten Monaten erlebt, wie schnell die Inzidenzzahlen steigen können und der Schulbetrieb dann besonders betroffen ist.“

Mitte dieser Woche wurde bekannt, dass offenbar über die Hausarztpraxen großen Mengen des Wirkstoffs AstraZeneca nicht abgerufen werden und so hohe Bestände in den Apotheken liegen würden. Wenn es tatsächlich so viele Bestände am freigegebenen Impfstoff AstraZeneca in Niedersachsen im Bereich der Apotheken gibt, dann hätte das Land diese nicht nur in die Impfzentren steuern sollen, sondern auch gleichzeitig hier ermöglichen müssen, dass dort auch Personen unter 60 Jahre geimpft werden dürfen. In der Altersgruppe unter 60 Jahre darf aktuell im Impfzentrum nicht mit AstraZeneca geimpft werden, sodass dieser Wirkstoff nur über die Arztpraxen ausgegeben werden kann. Die Feuerwehren der Wesermarsch haben diese Möglichkeit mittlerweile genutzt. Eine große Anzahl an Kräften wird in dieser und der kommenden Woche nunmehr in der Praxis von Dr. Schmid aus Nordenham entsprechend versorgt, da dort eine entsprechende Anzahl an Impfdosen von AstraZeneca geordert wurde. Organisiert wurde dieses maßgeblich über den stellvertretenen Kreisbrandmeister Ralf Hoyer aus Nordenham, der dort auch Stadtbrandmeister ist: „Ich freue mich, dass es nach meinem Weckruf in der letzten Woche gelungen ist, mit Unterstützung der Praxis von Dr. Schmid unmittelbar aktiv zu werden, sodass wir hoffentlich noch im Mai über die Praxis und das Impfzentrum insgesamt alle Kamerad_innen versorgen können. Ich bin auch von anderen Ärzten angerufen worden, die Ihre Unterstützung für die Feuerwehr angeboten haben und impfen wollten. Für mich ein wichtiges Signal, dass unsere Arbeit für die Gesellschaft wahrgenommen wird.“

Das parallele Impfen im Impfzentrum und den Hausarztpraxen hat die Schlagzahl insgesamt deutlich erhöht. Dadurch, dass sich viele Impfberechtigte aber sowohl beim Hausarzt als auch über das Portal des Landes und somit beim Impfzentrum anmelden, entstehen aber auch besondere Herausforderungen auf Seiten des Impfzentrums und der Kreisverwaltung. So hat sich im Falle der Schulen im Bereich der Sekundarstufe I und II, die ab Anfang Mai impfberechtigt waren, gezeigt, dass digitale Namenslisten des Schulpersonals aufgrund einer doppelten Anmeldung einzelner Personen, die schon auf der Warteliste des Landes standen, nicht hochgeladen werden konnten. Hier musste durch die Johanniter im Impfzentrum und den Fachdienst 40 Schulen im Kreishaus entsprechend nachgesteuert werden, um das Personal tatsächlich terminieren zu können. Nach diesen Anlaufschwierigkeiten werden aber bereits zu Beginn der nächsten Woche deutlich mehr als die Hälfte der Schulen im Bereich der Sekundarstufe I und II vollständig geimpft sein. Parallel erfolgt die Versorgung der ebenfalls neu priorisierten Beschäftigten in den Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Die Grund- und Förderschulen waren bereits im März und April versorgt worden.

Um einen zügigen Ablauf des Impfens zu ermöglichen, wird erneut darum gebeten, dass alle Impflinge die aktuellen Unterlagen möglichst schon ausgefüllt mitbringen. Diese sind etwa auf der Homepage des Landkreises abrufbar. Bei Rückfragen dazu stehen die Mitarbeiter der Johanniter beim Impftermin vor Ort gerne zur Verfügung. Weiterhin sollte versucht werden, Termine möglichst immer abzusagen, falls dieses aufgrund einer zwischenzeitlichen Impfung an anderer Stelle oder aus sonstigen Gründen erforderlich ist. Damit bietet sich für andere Personen die Chance, sich kurzfristig impfen zu lassen. In diesem Zusammenhang wird darauf verwiesen, dass das Land mittlerweile die Möglichkeit geschaffen hat, Termine auch online wieder zu stornieren: www.impfportal-niedersachsen.de. Unter dieser Adresse werden ebenfalls im Zusammenhang mit Stornierungen frei gewordene Termine zur sofortigen Buchung für Impfberechtigte nach der gültigen Priorisierung angeboten. Das Land hat diese sogenannte Terminbörse geschaffen, um stornierte Termine kurzfristig neu vergeben zu können. Eine gesonderte Warteliste im Impfzentrum wird nicht geführt.

Der Landkreis berichtet regelmäßig über das Impfgeschehen auf seiner Homepage. Weiterhin stehen die Mitarbeiter_innen der Johanniter über das Infotelefon des Impfzentrums unter der Nummer 04401 927 801 wochentags zwischen 8:00-15:00 Uhr für alle Bürger_innen zur Verfügung, die konkrete Nachfragen zu bestätigten Terminen haben. Dorthin ist auch der Kontakt per Mail - IZ.Wesermarsch@johanniter.de - möglich.

Der Landkreis und die Johanniter bitten in diesem Zusammenhang um Verständnis, dass an einigen Tagen ein hohes Aufkommen an Fragen vorherrscht, sodass diese nicht unmittelbar beantwortet werden können.

23.04.2021: Durchführung des Impfwochenendes am 24. und 25. April im Landkreis Wesermarsch

Per Erlass vom 14.04.2021 hat das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung die Landkreise und kreisfreien Städte, die im Auftrag des Landes Impfzentren betreiben, angewiesen, am Wochenende des 24. und 25. April Impfungen mit Vorgabe einer festgelegten Impfleistung zu vollziehen.

Das Land verfolgt hiermit das Ziel, möglichst schnell alle Personen ab 70 Jahre und die verbliebenen noch nicht geimpften Personen Ü80 zu impfen und mögliche Impfstoffbestände insbesondere der Firma AstraZeneca abzubauen. Dieser Wirkstoff soll mit absolutem Vorrang in dieser gemeinsamen, zusätzlichen konzertierten Impf-Aktion aller Impfzentren verwendet werden und damit die Gesamtimpfleistung deutlich gesteigert werden.

Für den Landkreis Wesermarsch liegt die Landesvorgabe an den beiden Tagen des bevorstehenden Wochenendes bei jeweils 388 Impfungen, die aufgrund des aktuellen Bestandes an Dosen und der Bereitstellung entsprechender Termine im digitalen Vergabesystem auf jeweils 444 also insgesamt 888 gesteigert werden soll. Um einen zügigen Ablauf des Impfens zu ermöglichen, wird darum gebeten, dass alle Impflinge möglichst die Unterlagen schon ausgefüllt mitbringen. Bei Bedarf liegen diese selbstverständlich auch noch einmal im Impfzentrum bereit und die dortigen Mitarbeiter stehen für Rückfragen zur Verfügung.

Der Erfolg jedes angesetzten Impftages steht und fällt mit dem Erscheinen der terminierten Personen. Leider kommt es auch im Impfzentrum in Brake immer wieder vor, dass Personen zu ihrem Termin ohne vorherige Absage nicht erscheinen. Das Team des Impfzentrums hat Verständnis dafür, dass dieses im Einzelfall vorkommen kann, da etwa jemand krank geworden ist und dann das Erreichen der Impfhotline des Landes nicht möglich war oder auch die Leitungen im Impfzentrum ausgelastet waren. Dennoch sollte versucht werden, Termine möglichst immer abzusagen und damit für andere Personen die Chance des Impfens zu bieten. In diesem Zusammenhang wird darauf verwiesen, dass das Land mittlerweile die Möglichkeit geschaffen hat, Termine auch online wieder zu stornieren: www.impfportal-niedersachsen.de. Unter dieser Adresse werden nunmehr im Zusammenhang mit Stornierungen frei gewordene Termine zur sofortigen Buchung für Impfberechtigte nach der gültigen Priorisierung angeboten. Das Land hat diese sogenannte Terminbörse geschaffen, da durch die Impfung in den Hausarztpraxen viele Termine in den Impfzentren nicht wahrgenommen werden und dann kurzfristig neu vergeben werden sollen.

Die kurzfristige Umplanung von Terminen war bisher jeweils mit einem hohen organisatorischen Aufwand verbunden, zumal bei einigen Wirkstoffen nur eine recht kurze Haltbarkeit vorliegt. Darum wird seitens des Landkreises das direkte Stornieren und die Buchung frei gewordener Termine über das Impfportal des Landes sehr begrüßt. Bisher ist es im Impfzentrum der Wesermarsch aber auch in der Vergangenheit immer gelungen, bei ausgefallenen Terminen für Ersatz zu sorgen, sodass bisher im Betrieb keine Dosen aufgrund des Ablaufs der Haltbarkeit verworfen werden mussten.

Landrat Thomas Brückmann zum bevorstehenden Impf-Wochenende: „Es freut mich, dass wir nach den Tagen zu Beginn des Monats, an denen wir aufgrund der zu geringen Mengen an Impfstoff keinen Betrieb im Impfzentrum hatten, nunmehr wieder die Impfzahlen im Landkreis und in ganz Niedersachsen durch das Impfwochenende nach oben bringen. Ich hoffe, dass sich dieses durch gesicherte Lieferungen im Mai verstetigt, zumal wir dann ja möglichst zügig neben unseren Bürger_innen der entsprechenden Altersgruppen auch die Schulen und Feuerwehren impfen wollen.“


Der Landkreis berichtet regelmäßig über das Impfgeschehen (s.Corona-Seiten). Auch das Impfzentrum steht über das Infotelefon unter der Nummer 04401 927 801 wochentags zwischen 8:00-15:00 Uhr zur Verfügung oder kann per Mail erreicht werden: IZ.Wesermarsch@johanniter.de.

Der Landkreis bittet in diesem Zusammenhang um Verständnis, dass an einigen Tagen ein hohes Aufkommen an Fragen vorherrscht, sodass diese nicht unmittelbar beantwortet werden können.

31.03.2021: Presseinformation des Landes Niedersachsen zu der seit dem 31. März geltenden Beschränkungen der Verwendung des Impfstoffes von AstraZeneca in den Niedersächsischen Impfzentren

Quelle: stk.niedersachsen.de

Impfungen mit AstraZeneca: Niedersachsen folgt STIKO-Empfehlung

In Niedersachsen wird der Impfstoff von AstraZeneca ab dem 31. März 2021 nur noch für Menschen ab 61 Jahren, die den Priorisierungsgruppen 1 und 2 angehören, zur Verfügung stehen. Damit folgt die Landesregierung der jüngsten Empfehlung der STIKO.

Als Grund für die Empfehlung weist die STIKO auf Gerinnungsstörungen hin, die im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung aufgetreten sind und in Einzelfällen einen tödlichen Verlauf nehmen. Beobachtet wurden diese seltenen schweren Nebenwirkungen überwiegend bei Menschen unter 60 Jahren. Die STIKO empfiehlt daher, die COVID-19 Vaccine AstraZeneca für Personen im Alter ab 61 Jahren zu verwenden. Ihr Einsatz unterhalb dieser Altersgrenze bleibt indes nach ärztlichem Ermessen und bei individueller Risikoakzeptanz nach sorgfältiger Aufklärung möglich.

Hierzu Gesundheitsministerin Daniela Behrens: „Wir folgen der STIKO-Empfehlung und sehen fortan für die bis 60-Jährigen einen anderen Impfstoff vor. Wir werden also kurzfristig umdisponieren und haben unseren Dienstleister bereits angewiesen, keine neuen Termine mehr für die entsprechende Personengruppe mit diesem Impfstoff zu vergeben. Zum Glück kam heute die Nachricht, dass BioNTech seine Lieferungsmengen erhöhen kann. Insofern hoffen wir, dass die heutige Entscheidung nicht zu allzu großen Verzögerungen im Impffortgang führen wird.“

Ministerpräsident Stephan Weil: „Ich bedauere sehr, dass jetzt viel Verunsicherung aufkommen wird. AstraZeneca bleibt dennoch ein wichtiger Impfstoff zur Eindämmung der Coronainfektionen. Ich bitte vor allem die Über-60-Jährigen herzlich, sich AstraZeneca gegenüber aufgeschlossen zu zeigen. Ich jedenfalls werde mich mit AstraZeneca impfen lassen, sobald ich an der Reihe bin. Eine möglichst rasche und möglichst vollständige Impfung aller Menschen in unserem Land ist nach wie vor die einzige wirkliche Brücke heraus aus der Pandemie.“

Hinsichtlich der zweiten Impfstoffdosis für die unter 61-Jährigen, die bereits eine erste Dosis der COVID-19 Vaccine AstraZeneca erhalten haben, wird die STIKO bis Ende April Stellung nehmen. Davon sind in Niedersachsen knapp 40.000 Menschen im April betroffen. Niedersachsen drängt hier auf eine baldige Entscheidung, so Gesundheitsministerin Daniela Behrens: „Die STIKO muss möglichst schnell eine Empfehlung für die zweite Impfung vorlegen. In Niedersachsen stehen eigentlich die ersten Zweitimpfungen ab dem 12. April 2021 an. Diese können wir um drei Wochen verschieben. Aber dann brauchen wir eine klare Empfehlung der Impfkommission, ob man die Zweitimpfung mit AstraZeneca oder einem anderen Impfstoff vollenden kann.“

Behrens: „Ich halte AstraZeneca weiterhin für einen guten Impfstoff. Wir impfen derzeit vor allem die über 70- und 80-Jährigen. Er kann hier problemlos eingesetzt werden. Dieser Impfstoff kann das Risiko, an Covid-19 zur erkranken oder daran zu versterben, wesentlich senken.“ Behrens verweist darüber hinaus auf die STIKO-Empfehlung, die deutlich macht, dass Personen unter 60 Jahren gemeinsam mit dem impfenden Arzt entscheiden können, mit AstraZeneca geimpft werden zu wollen.

19.03.2021: Wiederaufnahme der Impfungen mit dem AstaZeneca-Wirkstoff

Freigabe durch das Bundesgesundheitsministerium für Impfzentren.

Nach der Entscheidung der EMA, dass der Wirkstoff AstraZeneca weiterhin zugelassen ist, hat auch das Bundesgesundheitsministerium in Abstimmung mit dem Paul-Ehrlich-Institut entschieden, dass dieser Impfstoff ab sofort wiedereingesetzt werden soll.

Das Gesundheitsministerium des Landes Niedersachsen hat daraufhin am heutigen Morgen auch den Landkreis Wesermarsch gebeten, die Impfungen auch mit dem Impfstoff AstraZeneca wiederaufzunehmen. Hierbei sei nunmehr eine Aufklärung über das Risiko der Erkrankungen zu führen, die im Zusammenhang mit dem Impfstoff aufgetreten sind. Das nunmehr zu verwendende neue Aufklärungsblatt wird daher auch beim Weiterbetrieb im Impfzentrum Brake verwandt.

Die ausgefallenen Termine aus dieser Woche sollen im Impfzentrum bereits ab Anfang der kommenden Woche nachgeholt werden. Dieses wird nach aktueller Planung vornehmlich in den Abendstunden erfolgen, da die Termine mit den anderen Wirkstoffen schon tagsüber eingeplant wurden. Auch der Samstag der nächsten Woche soll hierfür genutzt werden. Soweit wie möglich, werden die Einrichtungen, deren Termine in dieser Woche eigentlich hätten geimpft werden sollen, heute und morgen, sowie Anfang der kommenden Woche durch das Impfzentrum angerufen, um die neuen Termine abzustimmen. Außerdem besteht die Möglichkeit, sich per Mail oder Telefon direkt an das Impfzentrum zu wenden: iz.wesermarsch@johanniter.de oder Tel. 04401 927 801. Aufgrund der aktuellen Lage im Zusammenhang mit der Nachholung von Terminen ist absehbar, dass nicht alle Bürger_innen das Impfzentrum direkt erreichen werden, wofür seitens des Impfzentrums um Verständnis gebeten wird.

Aufgrund der kurzfristigen Aussetzung der Impfungen wird es unvermeidbar zu einem Rückstau kommen, der aber von Seiten des Impfzentrums sehr kurzfristig wieder abgebaut werden soll. Die in dieser Woche nicht verimpften Dosen des Wirkstoffs sollen bis Ende des Monats nachgeholt werden. Dieses gilt auch für die 600 Impfdosen, die eigentlich am Dienstag dieser Woche hätten im Impfzentrum angeliefert werden sollen. Nach aktueller Meldung soll diese Lieferung ebenfalls kurzfristig nachgeholt werden und wird im Impfzentrum bis Monatsende terminiert.

Landrat Thomas Brückmann ist froh, dass es nun weitergehen kann: „Ich habe mir gewünscht, dass der Impfbetrieb mit AstraZeneca zügig wieder aufgenommen werden kann. Das Team der Johanniter des Impfzentrums hat sich einiges vorgenommen, um den verordneten Ausfall so schnell wie möglich wieder aufzuholen. Dort wird mit aller Kraft daran gearbeitet, um dieses in die Tat umzusetzen. Ich bitte aber um Verständnis, wenn es bei der erneuten Terminierung in einigen Fällen zu Verzögerungen kommen kann.“

Der Landkreis berichtet weiterhin regelmäßig über das Impfgeschehen auf seiner Homepage. Hier sind auch die aktuellen Informationen zum Wirkstoff AstraZeneca zu finden, die jede zu impfende Person ab heute bekommt (neues Aufklärungsblatt).

16.03.2021: Aussetzung der Impfungen mit dem AstraZeneca-Wirkstoff im Impfzentrum aufgrund der Vorgaben des Bundesgesundheitsministeriums

Für den Landkreis Wesermarsch und sein Impfzentrum in Brake kam die gestrige Mitteilung der vorübergehenden Aussetzung der Impfungen mit dem Wirkstoff AstraZeneca aufgrund der Entscheidung des Bundesgesundheitsministeriums völlig überraschend. Dieses auch vor dem Hintergrund, dass von Seiten des Landes Niedersachsen am gleichen Tag verkündet worden war, dass ab 15. März allen Impfberechtigten mit hoher Priorität (Prio2) ein Impfangebot gemacht werden sollte. Weiterhin wurde gestern per Erlass der weitere Umgang mit dem Wirkstoff AstraZeneca geregelt: Neben der Öffnung des Impfstoffs für die über 65-Jährigen wurde auch auf die Absicht des Bundes verwiesen, diesen Impfstoff langfristig komplett in den ambulanten Bereich zu geben und damit ab Anfang April keine Erstimpfungen mit diesem Wirkstoff in den Impfzentren mehr durchzuführen. Mit dieser Ankündigung war somit für den Landkreis erfreulicherweise absehbar, dass durch das zweigleisige Impfen in Praxen und dem Impfzentrum die Schlagzahl des Impfens deutlich erhöht werden würde.

Erst nach der Pressekonferenz des Bundesgesundheitsministeriums, also nach 16:00 Uhr, erreichte den Landkreis über das Land Niedersachsen die fachliche Einschätzung des Paul-Ehrlich-Instituts, nach der die Verimpfung von AstraZeneca vorübergehend auszusetzen sei. Im Impfzentrum wurde daraufhin unmittelbar in Abstimmung zwischen Kreisverwaltung, der Leitung des Impfzentrums und dem ärztlichen Leiter das Impfen mit dem Wirkstoff AstraZeneca gestoppt. Die im Impfzentrum befindlichen Personen, die just geimpft waren oder sich zur Impfung bereithielten, mussten direkt über die neue Sachlage aufgeklärt werden. Weiterhin wurde versucht, die anstehenden Termine kurzfristig telefonisch abzusagen. Leider war es nicht mehr möglich, alle betroffenen Personen zu erreichen, was von Seiten des Impfzentrums bedauert wird, aber aufgrund der Kurzfristigkeit der Vorgaben nicht anders umzusetzen war.

In diesem Zusammenhang hatte das Land am frühen Abend über das Unternehmen, welches für die digitale Terminvergabe verantwortlich ist, erklärt, dass die Absagen der Termine und die Neuvergabe grundsätzlich über das Land erfolgen würde. Daher ist aktuell davon auszugehen, dass die Bürger_innen der Wesermarsch, die nun keine Impfung erhalten haben, bezüglich des neu zu vergebenden Termins durch die zuständige Stelle des Landes benachrichtigt werden.

Weiterhin wurde das Impfzentrum im Nachgang der Nachricht über die vorübergehende Aussetzung der Impfungen ebenfalls darüber informiert, dass auch die aktuell vorgesehenen Lieferungen des Impfstoffs AstraZeneca mit sofortiger Wirkung, also ab dem 16. März, nicht mehr stattfinden werden. Hiervon betroffen ist auch das Impfzentrum in Brake, wo heute hätten 600 Dosen dieses Impfstoffes eintreffen sollen.

Betroffen von der Absage sind aktuell nur die Impfungen mit AstraZeneca, die vergebenen Termine mit dem Wirkstoff BioNTec/Pfizer und Moderna dürfen weiteren durchgeführt werden. Hierbei handelt es sich vornehmlich um solche Termine, die ohnehin über das Landesportal vergeben wurden und die Personengruppe Ü80 betreffen. Mit diesen beiden Wirkstoffen sind für den Landkreis Wesermarsch aktuell für den Zeitraum dieser Woche bis Ende März 4000 Dosen zur Auslieferung angekündigt worden, wobei hiervon aber mehr als die Hälfte als Zweitimpfung geplant sind. Somit wird auch weiterhin im Impfzentrum der Betrieb aufrechterhalten und dort die Bevölkerung geimpft. Die Neuvergabe von Terminen läuft hierbei seit letzter Woche in der Prio 1 und Prio 2 ausschließlich über das Landesportal.

Eine Aussage darüber, wann mit einer Entscheidung über eine mögliche weitere Verabreichung des Wirkstoffs AstraZeneca zu rechnen ist, kann derzeit nicht getätigt werden. Landrat Thomas Brückmann bedauert die aktuelle Entwicklung: “Ich kann verstehen, wenn man auf Grundlage von Aussagen des Bundesinstituts und den bisherigen Vorfällen diese Entscheidung auf Bundesebene trifft. Für uns auf der kommunalen Ebene bedeutet dieses aber einen herben Rückschlag, da wir gerade intensiv dabei waren Beschäftigte aus den Grund- und Förderschulen sowie Kindertageeinrichtungen zu impfen, womit für die Bürger_innen ein gewisser Grad an Normalität im beruflichen und familiären Umfeld erreichbar gewesen wäre.“ Der Landrat hofft daher, ebenso wie das Team des Impfzentrums, dass die Untersuchungen zu möglichen Nebenwirkungen des Wirkstoffs kurzfristig abgeschlossen werden können und der Impfbetrieb möglichst bald wieder mit allen Impfstoffen und ohne gesundheitliche Risiken für die Impflinge fortgesetzt werden kann.

Der Landkreis berichtet regelmäßig über das Impfgeschehen auf seiner Homepage. Auch das Impfzentrum steht telefonisch und per Mail für Rückfragen zur Verfügung. Aufgrund der aktuellen unvorhersehbaren Lage werden aber nicht alle Fragen direkt beantwortet werde können, wofür alle Bürger_innen um Verständnis gebeten werden.

07.03.2021: Erste dezentrale Impfungen erfolgreich

Die erste dezentrale Impfung des Personenkreises Ü-80 ist erfolgreich abgeschlossen worden. In allen beteiligten Kommunen waren die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister persönlich im Einsatz. Landrat Thomas Brückmann und der zuständige Dezernent Matthias Wenholt waren ebenfalls vor Ort. Sie konnten sich von der hervorragenden Umsetzung der dezentralen Impfstrategie und dem großen Engagement der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer sowie des kommunalen Personals überzeugen. In den Gemeinden Berne, Butjadingen, Stadland und der Stadt Elsfleth konnte die Aktion bereits am Sonnabend abgeschlossen werden. Der Impfstoff wurde vollständig verimpft. In einem Fall konnten zwei Impfdosen wegen Verunreinigungen nicht aufgezogen werden. Trotzdem wurden auch in dieser Kommune alle angemeldeten Personen geimpft. Weitere besondere Ereignisse wurden nicht gemeldet.

In drei Wochen wird die Zweitimpfung ebenfalls dezentral in den Kommunen erfolgen. Da jetzt über 1.400 Impfungen dezentral abgewickelt wurden, verfügt das Impfzentrum Brake über zusätzliche Kapazitäten, um die Impfung der über 80jährigen insbesondere auch für Brake und Ovelgönne kurzfristig abschließen zu können.

In den persönlichen Gesprächen versicherten die Bürgermeisterinnen und Bürgermeister Landrat Thomas Brückmann auch für den Fall der Umsetzung einer dezentralen Teststrategie, zur Verfügung zu stehen. Das Land Niedersachsen beabsichtigt in Zusammenarbeit mit der Ärzteschaft und den Apothekern die von Gesundheitsminister Spahn angekündigte Teststrategie umzusetzen. Sollte dies nicht gelingen, stehen Kreisverwaltung und Kommunen kurzfristig bereit, die Testungen umzusetzen.

12.02.2021: Kurzfristig weitere Impfstofflieferung für das Impfzentrum in Brake

Durch eine weitere kurzfristige Impfstofflieferung wird eine Erhöhung der Schlagzahl im Impfzentrum und eine Impfung weiterer Personengruppen außerhalb der Heime ermöglicht.

Der Landkreis Wesermarsch ist zu Beginn der Woche durch das Niedersächsische Gesundheitsministerium darüber informiert worden, dass kurzfristig neben den bereits angekündigten Lieferungen von Impfstoffdosen des Unternehmens BioNTech/Pfizer und Moderna auch Dosen des Herstellers Astrazeneca an das Impfzentrum in Brake ausgeliefert werden sollen.

Kurzfristig weitere Impfstofflieferung für das Impfzentrum in Brake
Am Mittwoch sind bereits die ersten 400 von insgesamt 3500 Dosen dieses Impfstoffs, die in mehreren Chargen bis Anfang März geliefert werden, im Impfzentrum angekommen. Dieses erfolgte somit kurz nach Bekanntgabe der neuen Impfverordnung des Bundes am Montag. In dieser Verordnung wird insbesondere auch die Situation der unter 65-Jährigen Personen der entsprechenden priorisierten Gruppen beregelt, für die der neu zugelassene Impfstoff vorgesehen ist.

Hiermit ergibt sich die Möglichkeit, den Betrieb im Impfzentrum zu erweitern und den priorisierten Gruppen nach der neuen Bundesverordnung kurzfristig ein Impfangebot zu unterbreiten. Dadurch, dass dieser zusätzliche Impfstoff vorerst ausschließlich den derzeit priorisierten Berufsgruppen und impfberechtigten Personen unter 65 Jahren zur Verfügung steht, können die knappen Impfstoffmengen der mRNA-Impfstoffe den impfberechtigen Personen ab 65 schneller zu Gute kommen. Die nächste Lieferung des BioNTech/Pfizer-Impfstoffs ist für den 17. Februar angekündigt; dann soll es auch die ersten 100 Dosen von Moderna geben. Nach einem entsprechenden Erlass des Landes vom 10. Februar soll in den Heimen so verfahren werden, dass das Personal mit dem Impfstoff von Astrazeneca und die älteren Bewohner mit dem Impfstoff von BioNTec/Pfizer oder Moderna geimpft wird.

Seit der gesicherten Zusage, dass der Landkreis die erste Lieferung von Astrazeneca am 10. Februar bekommen soll, hat das Impfzentrum damit begonnen, die Arbeitgeber der Berufsgruppen der Priorität 1 und 2 der neuen CoronaImpfV des Bundes zu informieren. Hierbei handelt es sich insbesondere um die ambulanten Pflegeeinrichtungen, deren Mitarbeiter_innen zur höchsten Priorität gehören. Auch die Arztpraxen werden bereits informiert, auch wenn diese zur zweiten Kategorie, gehören. In dem Erlass des Landes vom 10. Februar wird in Bezug auf die Durchführung der Impfungen noch einmal vorgegeben, dass zunächst nur die Berufsgruppen der höchsten Priorität zu versorgen sind.

Durch die direkte Kontaktaufnahme mit den Einrichtungen konnte sehr kurzfristig ein Start der Verimpfung der Astrazeneca-Dosen erfolgen, da das Impfzentrum umgehend Rückmeldungen erreicht haben. Am gestrigen Tag konnten so schon 90 Dosen dieses Impfstoffs verabreicht werden. Eine Besonderheit liegt darin, dass die angeschriebenen Einrichtungen, die entsprechend priorisierten Mitarbeiter_innen direkt beim Impfzentrum in Listenform melden und dort die Termine in das digitale System des Landes eingegeben werden können. Dieses erfolgt nach Erlass des Landes, um die Impfhotline und digitale Terminvergabe über das Landesportal weiterhin nur für die über 80-Jährigen bereit zu halten. Landrat Thomas Brückmann freut sich über die gute, wenn auch wieder einmal überraschend kurzfristige Neuigkeit, dass nunmehr eine erhebliche Anzahl an Impfdosen die Wesermarsch erreicht. „Wir mussten in den letzten Wochen seit Beginn der Impfungen vielen Leuten aus medizinischen und pflegerischen Einrichtungen, die engen Kontakt zu möglichen Infizierten haben, immer wieder mit Verweis auf die Bundesverordnung und die unzureichende Menge an Impfstoff absagen. Unser Fokus lag klar auf den Heimen. Durch den neuen Impfstoff ergeben sich Möglichkeiten, auch Personen aus bestimmten Berufsgruppen zu impfen, auch wenn weiterhin eine strenge Priorisierung ist und wir noch immer nicht alle Anfragen befriedigen können.“

Beim Anschreiben der Einrichtungen legt der Landkreis Wert darauf, dass die Zuordnung und Meldung der Personen nach den Kriterien der Ständigen Impfkommission beim RKI (STIKO) vorgenommen wird, um den Impfstoff ausschließlich den derzeit zu impfenden Prioritätengruppen zukommen zu lassen. Ein Missbrauch sei aufgrund der Knappheit unbedingt zu vermeiden. Weiterhin wird darauf hingewiesen, dass die digitale Abgabe einer Personenliste allein durch die jeweilige Einrichtung zu erfolgen hat und eine direkte Anmeldung von Einzelpersonen nicht zu erfolgen hat. Die Rückmeldung möglicher Termine erfolgt direkt durch das Impfzentrum auf Grundlage der tatsächlich zur Verfügung stehenden Impfstoffmengen.

Durch die nunmehr zur Verfügung stehenden drei Impfstoffe, die jeweils für die Erst- und Zweitimpfung verwendet werden müssen und jeweils unterschiedliche Haltbarkeiten aufweisen, werden durch die Mitarbeiter_innen des Impfzentrums aktuell die Betriebsabläufe überarbeitet und angepasst. Hierbei werden in Kürze auch die Betriebszeiten des Impfzentrums ausgeweitet werden, um zum einen weiterhin die über Achtzigjährigen und die Heime zu impfen und zum anderen den Impfstoff von Astrazeneca an berechtigte Personen unter 65 Jahre verabreichen zu können. Das Land hatte am 10. Februar angekündigt, dass nunmehr in Niedersachsen deutlich über 120.000 Impfungen pro Woche erfolgen sollen und daher die jeweiligen Impfzentren die Kapazitäten anzupassen hätten. Für das Zentrum in Brake bedeutet dieses, dass ab dem 18. Februar der Impfdurchlauf pro Stunde erhöht werden soll und Termine von 8-18 Uhr von Montag-Freitag zur Verfügung stehen. In diesem Zeitfenster werden die Altersgruppen 80plus versorgt, deren Termine weiterhin beim Land eingebucht werden. Daneben werden ebenfalls von Montag bis Freitag ab 18:30 Uhr Impftermine für die priorisierten Berufsgruppen vergeben, die dann bis ca. 21:30 Uhr durchgeführt werden. Insgesamt sollen so rund 200 Personen pro Tag geimpft werden. Außerdem soll es vor dem Hintergrund des Landeserlasses vom Mittwoch einen zusätzlichen Impftag geben. In Brake werden daher ab dem 27.02.2021 auch am Samstag die priorisierten Berufsgruppen nach der Meldung aus den Einrichtungen geimpft, wofür ein Zeitraum von rund 8 Stunden vorgesehen ist.

Das Impfzentrum hat bereits zahlreiche teilstationäre Einrichtungen und ambulante Pflegedienste sowie sonstige Einrichtungen der höchsten Priorität angeschrieben, um über die neue Sachlage aus dem Erlass des Landes und die zusätzlichen Impfdosen zu informieren. Dennoch kann es aufgrund der aktuellen Informations- und Datenmengen passieren, dass nicht alle Betriebe und Einrichtungen angeschrieben wurden. Auch liegen möglicherweise nicht alle Adressdaten vollständig vor, um die kurzfristige Kontaktaufnahme zu gewährleisten. Es wird deshalb darum gebeten, bei einer ausgebliebenen Meldung direkt Kontakt mit dem Impfzentrum aufzunehmen, um die Anmeldeliste abzufragen. Auch dieses sollte in digitaler Form per Mail an die Adresse des Impfzentrums erfolgen.

Der Landrat hat das Impfzentrum seit seinem Start mehrfach besucht und ist vom Konzept überzeugt. „Auch die positiven Rückmeldungen der Impflinge zeigen, dass sich der Aufwand gelohnt hat. Nunmehr haben wir auch die Chance, die Impfzahlen nach oben zu bringen, was wir uns schon seit Wochen gewünscht hätten“, so Landrat Thomas Brückmann.

Die Impfungen in den Heimen sollen im Landkreis nach der nächsten Lieferung des Impfstoffs für die Altersgruppe 80plus ab dem 17.02.2021 weitergeführt werden. Hier ist mit einem Abschluss der Erstimpfung am 22. Februar zu rechnen, sodass die personellen Kapazitäten der mobilen Teams dann zur Erhöhung der Schlagzahl des Impfzentrums beitragen können.

 

03.02.2021: Impfungen im Impfzentrum Brake starten am Donnerstag

Mit der nächsten Impfstofflieferung von knapp 1.100 Dosen im Laufe des morgigen Mittwochs steigt der Landkreis ohne weitere Verzögerungen ab Donnerstag in die Impfung der 80+- Personen im Impfzentrum in Brake ein.

Rund die Hälfte der Impfdosen ist nach den Vorgaben des Landes Niedersachsen für die weitere Impfung der prioritär zu impfenden Bewohner_innen in Einrichtungen und für Krankenhauspersonal zu verwenden.

Im Zeitraum vom 04. bis 10.02. werden an 5 Arbeitstagen rd. 480 Personen im Impfzentrum geimpft, die vorab über die Hotline bzw. das Onlineportal des Landes einen Impftermin vereinbaren konnten. Derzeit können mit einer Impfstraße im Impfzentrum 96 Personen pro Tag geimpft werden. In allen Fällen kommt der Impfstoff von BionTech/Pfizer zum Einsatz. Sobald größere Impfstoffmengen zur Verfügung stehen bzw. kürzere Impfstofflieferungsintervalle möglich sind, kann die Zahl der Impfstraßen und damit die Zahl der täglichen Impfungen im Zentrum noch deutlich erhöht werden.

Landrat Thomas Brückmann: „Ich bin froh, dass wir unsere Impfungen jetzt fortsetzen und ab nun auch den ersten Impfwilligen im Impfzentrum die Impfungen anbieten können. Auch wenn der Start aufgrund der Wirren um die Impfhotline und die digitale Buchung mehr als holprig gewesen ist, ich kann den Ärger der Bürgerinnen und Bürger nur zu gut nachvollziehen. Wir arbeiten als Kreisverwaltung an einer Lösung, um zukünftig auch dezentrale Impfungen, am besten in den Hausarztpraxen, zu ermöglichen. Ebenfalls haben wir auch die Personen im Blick, die zu Hause gepflegt werden und nicht mobil sind und die schwer kranken Patientinnen und Patienten, die bislang von der Impfverordnung nicht erfasst wurden.“

Mit der ersten Lieferung vom 4. Januar und der Ergänzungslieferung vom 25. Januar für die 2. Impfung wurden von Seiten des Landkreises fast ausschließlich Alten- und Pflegeheime mittels mobiler Teams bedacht. Dieses entspricht der Priorisierung der Bundesverordnung und den jeweiligen Vorgaben des Landes. Die zu erwartende Lieferung vom 3. Februar stellt damit erst die zweite Lieferung für eine Erst-Impfung dar. Aufgrund geringen Liefermenge und der Vorgabe des Impfbeginns im Impfzentrum werden weiterhin nicht alle Personen in den Heimen geimpft werden können. Durch den Start des Zentrums mit einer Impfstraße ergibt sich nun aber die Möglichkeit, Abläufe im Echtbetrieb einzuüben und damit für Zeiten mit mehr Impfstoff vorbereitet zu sein.

Über die hier ebenfalls veröffentlichte Bildergalerie werden die im Impfzentrum von allen Impflingen zu durchlaufenden Stationen bebildert und textlich vorgestellt.

Die Kreisverwaltung hat auch das Informationsangebot für alle Impflinge weiter ausgebaut. Unter dem aufgeführten Downloadbereich zur Schutzimpfung kann eine Anfahrtsskizze zum Impfzentrum Brake in der Kirchenstraße 17 eingesehen werden. Außerdem stehen hier weitere hilfreiche Informationen zu allem Wissenswerten zur Verfügung. Auch das von allen Impflingen vor Ort auszufüllende Anamneseblatt steht bereits zur Verfügung und kann gerne ausgedruckt und – wenn gewünscht – vorher so weit wie möglich ausgefüllt mitgebracht werden. Vor Ort stehen aber auch ausreichend Betreuungskräfte bereit, die gerne bei allen anstehenden Fragen helfen und auch sonst mit Rat und Tat zur Seite stehen.

02.02.2021: Impfungen im Impfzentrum Brake starten am Donnerstag

Mit der nächsten Impfstofflieferung von knapp 1.100 Dosen im Laufe des morgigen Mittwochs steigt der Landkreis ohne weitere Verzögerungen ab Donnerstag in die Impfung der 80+- Personen im Impfzentrum in Brake ein. Rund die Hälfte der Impfdosen ist nach den Vorgaben des Landes Niedersachsen für die weitere Impfung der prioritär zu impfenden Bewohner_innen in Einrichtungen und für Krankenhauspersonal zu verwenden.

Im Zeitraum vom 04. bis 10.02. werden an 5 Arbeitstagen rd. 480 Personen im Impfzentrum geimpft, die vorab über die Hotline bzw. das Onlineportal des Landes einen Impftermin vereinbaren konnten. Derzeit können mit einer Impfstraße im Impfzentrum 96 Personen pro Tag geimpft werden. In allen Fällen kommt der Impfstoff von BionTech/Pfizer zum Einsatz. Sobald größere Impfstoffmengen zur Verfügung stehen bzw. kürzere Impfstofflieferungsintervalle möglich sind, kann die Zahl der Impfstraßen und damit die Zahl der täglichen Impfungen im Zentrum noch deutlich erhöht werden.

Landrat Thomas Brückmann: „Ich bin froh, dass wir unsere Impfungen jetzt fortsetzen und ab nun auch den ersten Impfwilligen im Impfzentrum die Impfungen anbieten können. Auch wenn der Start aufgrund der Wirren um die Impfhotline und die digitale Buchung mehr als holprig gewesen ist, ich kann den Ärger der Bürgerinnen und Bürger nur zu gut nachvollziehen. Wir arbeiten als Kreisverwaltung an einer Lösung, um zukünftig auch dezentrale Impfungen, am besten in den Hausarztpraxen, zu ermöglichen. Ebenfalls haben wir auch die Personen im Blick, die zu Hause gepflegt werden und nicht mobil sind und die schwer kranken Patientinnen und Patienten, die bislang von der Impfverordnung nicht erfasst wurden.“

Mit der ersten Lieferung vom 4. Januar und der Ergänzungslieferung vom 25. Januar für die 2. Impfung wurden von Seiten des Landkreises fast ausschließlich Alten- und Pflegeheime mittels mobiler Teams bedacht. Dieses entspricht der Priorisierung der Bundesverordnung und den jeweiligen Vorgaben des Landes. Die zu erwartende Lieferung vom 3. Februar stellt damit erst die zweite Lieferung für eine Erst-Impfung dar. Aufgrund geringen Liefermenge und der Vorgabe des Impfbeginns im Impfzentrum werden weiterhin nicht alle Personen in den Heimen geimpft werden können. Durch den Start des Zentrums mit einer Impfstraße ergibt sich nun aber die Möglichkeit, Abläufe im Echtbetrieb einzuüben und damit für Zeiten mit mehr Impfstoff vorbereitet zu sein.

Über die hier ebenfalls veröffentlichte Bildergalerie werden die im Impfzentrum von allen Impflingen zu durchlaufenden Stationen bebildert und textlich vorgestellt.

Die Kreisverwaltung hat auch das Informationsangebot für alle Impflinge weiter ausgebaut. Unter dem aufgeführten Downloadbereich zur Schutzimpfung kann eine Anfahrtsskizze zum Impfzentrum Brake in der Kirchenstraße 17 eingesehen werden. Außerdem stehen hier weitere hilfreiche Informationen zu allem Wissenswerten zur Verfügung. Auch das von allen Impflingen vor Ort auszufüllende Anamneseblatt steht bereits zur Verfügung und kann gerne ausgedruckt und – wenn gewünscht – vorher so weit wie möglich ausgefüllt mitgebracht werden. Vor Ort stehen aber auch ausreichend Betreuungskräfte bereit, die gerne bei allen anstehenden Fragen helfen und auch sonst mit Rat und Tat zur Seite stehen.

21.01.2021: Schutzimpfung - Landkreis begrüßt Engagement der Kommunen

Hilfsangebot für die ältere Bevölkerung

Die Städte und Gemeinden in der Wesermarsch werden sich in Kürze an alle Bürgerinnen und Bürger ab 80 Jahre postalisch wenden, um sie über das Vorgehen bei der Corona-Schutzimpfung zu informieren und im Bedarfsfall Hilfestellungen anzubieten.

Dieses Hilfsangebot wurde in Abstimmung zwischen Landrat Thomas Brückmann und den neun Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Wesermarsch herbeigeführt.

„Ich begrüße den Einsatz der Kommunen ausdrücklich“, so Landrat Thomas Brückmann, für den es eine Herzensangelegenheit ist, die ältere Bevölkerung zu unterstützen. Brückmann: „Die Vereinbarung eines Corona-Impftermins ist nach vorheriger Benachrichtigung durch das Land Niedersachsen ausschließlich über die Kommunikationsplattformen des Landes möglich. Doch für den einen oder anderen älteren Menschen stellt die Terminvereinbarung über die modernen Medien womöglich eine Hürde dar. Hier kommen die Städte und Gemeinden ins Spiel, die ihren Einwohnerinnen und Einwohnern im Bedarfsfall unbürokratisch zur Seite stehen.
Der Landrat weiter: „Ziel muss es sein, insbesondere die ältere Bevölkerung als besonders gefährdete Personengruppe schnellstmöglich zu impfen. Und eine Impfung dürfe nicht daran scheitern, dass ein Impfwilliger seinen Impftermin nicht vereinbaren kann.“

Somit sollten sich die Wesermärschler ab 80 Jahre nicht wundern, wenn sie von ihrer Bürgermeisterin/ihrem Bürgermeister in den nächsten Tagen Post erhalten. Und sie sollten auch nicht zögern, im Bedarfsfall das Hilfsangebot anzunehmen. Die Hilfe kann derweil von der Unterstützung bei der Online-Impfterminvereinbarung bis hin – im Falle einer eingeschränkten Mobilität – zur Organisation einer Fahrt zum Impfzentrum nach Brake reichen. Dieses kann individuell im Gespräch mit der Heimatstadt/-gemeinde thematisiert werden.

08.01.2021: Stand der Impfsituation in der Wesermarsch

Durch die mittlerweile 2 mobilen Teams wurden seit Dienstag insgesamt 310 Personen in 3 Einrichtungen im Kreisgebiet geimpft, Heimbewohner*innen und impfbereites Personal. In der nächsten Woche sind Impfungen in weiteren Einrichtungen geplant, bis die vorhandenen Impfstoffdosen aufgebraucht sind.

Nach Information aus den mobilen Teams haben sich die Abläufe bereits gut eingespielt. Auch die Zusammenarbeit mit den Einrichtungen funktioniere gut und in positiver Atmosphäre. Für den engagierten Einsatz der Ärzte und freien Helfer sei man sehr dankbar.

07.01.2020: Gesundheitsamt nicht für Corona-Schutzimpfungen zuständig

Aus gegebenem Anlass weist die Kreisverwaltung darauf hin, dass die Verantwortung für die Corona-Schutzimpfungen beim Land Niedersachsen liegt. Das schließt u.a. die Organisation von Impfstofflieferungen und auch die Vergabe von Impfterminen ein.

Impftermine im Impfzentrum Brake, das von der Johanniter-Unfall-Hilfe und dem Deutschen Roten Kreuz betrieben wird, sind derzeit noch gar nicht möglich.

Die zugewiesenen Impfstofflieferungen werden zunächst dafür genutzt, durch ein mobiles Team Personen in Einrichtungen zu impfen.

Das Impfzentrum ist zwar einsatzfähig, kann aber seine Arbeit erst aufnehmen, wenn entsprechende Impfstofflieferungen eintreffen. Erst, wenn die Impfungen in allen Einrichtungen im Landkreis abgeschlossen sind, kommt auch die Impfung weiterer Personen aus der höchsten Prioritätsstufe der CoronaImpfstoffverordnung des Bundes (u.a. der Personen 80+) in Betracht, die dann im Impfzentrum erfolgen würde. Dieser Personenkreis wird über die Möglichkeit der Impfung vorher vom Land informiert, voraussichtlich nicht individuell, aber durch Bekanntmachungen des Landes und auf andere geeignete Art und Weise.

Erst danach sind Terminvereinbarungen für Impfungen im Impfzentrum über eine Telefonnummer des Landes oder über ein Online-Portal möglich. Beides wurde noch nicht vom Land Niedersachsen freigeschaltet.

Das Gesundheitsamt kann weder Impftermine vergeben, noch sonstige Auskünfte zum Impfablauf erteilen. Auch das Impfzentrum darf nur Personen impfen, die über die zentrale Terminvergabe des Landes einen Termin vereinbart haben (was derzeit noch nicht möglich ist).

Für allgemeine Auskünfte zum Thema Impfen hat das Land Niedersachen eine Impf-Hotline unter 0800 – 99 88 66 5 eingerichtet. Aktuelle schriftliche Informationen zu den Corona-Schutzimpfungen sind u.a. zu finden auf der Homepage des Landes Niedersachsen unter www.niedersachsen.de/coronavirus.

05.01.2021: Impfablauf in der Wesermarch

Die Impfung von Heimbewohner und Personal einer Einrichtung in der nördlichen Wesermarsch dauert planmäßig an.

Im Gegensatz zur vormaligen Ankündigung beginnen die Impfungen weiterer Personenkreise im Impfzentrum in Brake nicht am 08.01.. Zum einen wird die Impfung der Personen aus der höchsten Prioritätsstufe 1 dann mit dem vorhandenen Impfstoff noch nicht abgeschlossen sein, zum anderen wurde seitens des Landes bis einschl. 14.01. keine weitere Impfstofflieferung für die Wesermarsch angekündigt (über die 975 Impfdosen hinaus).

Insofern besteht für die Wesermärschler im Moment keine Veranlassung, sich eigenständig um einen Impftermin zu bemühen. Der jeweils zu impfende Personenkreis wird vom Land Niedersachsen informiert, sobald eine Impfung möglich ist. Erst danach können Impftermine vereinbart werden, entweder über eine noch mitzuteilende Telefonnummer des Landes oder ein Online-Portal. Beide Anmeldevarianten sind noch nicht freigeschaltet.

Es wird darum gebeten, keinen direkten Kontakt zum Impfzentrum in Brake aufzunehmen.

04.01.2021: Impfstart durch mobiles Team

Die für den 04.01.2020 angekündigte Impfstofflieferung ist im Impfzentrum gegen Mittag eingegangen.

Für den 05.01.2020 ist der Impfstart durch ein mobiles Team in einer Senioreneinrichtung in der nördlichen Wesermarsch eingeplant.


 

>> der Landesregierung
Die Hotline ist von Mo.-Sa. in der Zeit von 8 bis 20 Uhr erreichbar.
An Feiertagen ist die Hotline geschlossen.

oder: www.impfportal-niedersachsen.de