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Corona: Informationen der Kreisverwaltung / Appelle Landrat

02.07.2021: Impfaufruf des Landrates

Landrat Thomas Brückmann ruft alle noch ungeschützten Bürger_innen auf, die Chance einer kurzfristigen Impfung zu ergreifen

Während noch im gesamten Monat Mai durch die damals einzuhaltende Priorisierung bei gleichzeitig zu geringen Impfstoffmengen nicht alle Berufs- und Altersgruppen versorgt werden konnten, hat sich mit Ablauf des Monats Juni die Situation komplett gedreht:

Die für das Impfzentrum in Brake vorliegende Warteliste ist so gut wie abgearbeitet. Personen, die sich noch darauf befinden, können etwa aufgrund der einzuhaltenden Wartezeit nach einer Infektion nicht unmittelbar versorgt werden. Erstmals seit Beginn des Impfbetriebs werden in das digitale Impfportal eingestellte freie Termine nicht mehr belegt. Die in der letzten Zeit dargestellte Anzahl von rund 2.600 tatsächlichen Impfungen pro Woche lässt sich so nicht weiter fortführen. In den vergangenen Tagen erscheinen immer mehr Personen nicht zu ihren Terminen im Impfzentrum und erklären auf Nachfrage gegenüber dem Personal der Johanniter, dass man sich nicht mehr impfen lassen wolle, da die Pandemie ja überstanden sei.

„Während in den vergangenen Monaten eine Hauptaufgabe darin bestand, die Leute zu vertrösten und um Geduld zu bitten, stehen nun für Juli sehr viele freie Plätze zur Verfügung“ stellt Torsten Dallmeyer, Leiter des Impfzentrums Brake, fest. Hierbei gehe es nicht um Kapazitäten mit dem Wirkstoff von AstraZeneca, bei denen man aufgrund der öffentlichen Diskussion schon über einen längeren Zeitraum viele Absagen erhalten habe. Die jüngst in das Portal für Juli eingepflegten Termine sind solche, die sich auf mRNA-Wirkstoffe beziehen, bisher also in der Terminvergabe kaum von Stornierungen betroffen waren.

„Auch wenn wir im Bereich des Impfens in den vergangenen sechs Monaten schon weit gekommen sind und insgesamt mehr als 85.000 Impfungen durch die Praxen und das Impfzentrum verabreicht wurden, so haben wir noch nicht den Grad der Durchimpfung erreicht, der uns langfristig vor einer möglichen neuen Welle schützt“, warnt Landrat Thomas Brückmann. “Ich rufe daher alle impfberechtigten Bürger_innen in der Wesermarsch auf, sich nun anzumelden und die Chance auf eine kurzfristige Impfung zu nutzen.“

Der Landrat denkt hierbei insbesondere an die Bevölkerungsgruppe, die sich aktuell nicht durch eine Impfung schützen kann, also Kinder unter 12 Jahren. Diese, zumeist Grundschüler, sollen im Herbst wieder im Präsenzunterricht in geschlossenen Räumen eng beieinandersitzen. Dieses wird dauerhaft nur möglich sein, wenn alle anderen Personengruppen, für die eine Impfung ohne Einschränkung möglich ist, geimpft sind und damit sich und auch die Kinder schützen. „Es wäre aus meiner Sicht fatal, wenn aufgrund einer temporär sehr guten Infektionslage die Impfbereitschaft nachlässt und dann im Herbst bei womöglich steigenden Zahlen die Schulen wieder schließen müssen. Jeder der aktuell noch zögert, sollte sich vor Augen führen, dass der Landkreis vor wenigen Wochen noch Hochinzidenzkommune war und welche Auswirkungen dieses auf das soziale und wirtschaftliche Leben
hatte“ erinnert Thomas Brückmann an die lange Phase der massiven Restriktionen, die von Schul- und Geschäftsschließungen bis zu nächtlichen Ausgangssperren geprägt war.

Da die Impfzentren in Niedersachsen nach aktuellem Stand Ende September schließen, wird die letzte Erstimpfung in Zentrum der Wesermarsch nach derzeitiger Planung am 19. August erfolgen. Danach werden nur noch Zweitimpfungen durchgeführt und die Zahlen, die im Mai und Juni bei jeweils über 10.000 Impfungen lagen, langsam runtergefahren. Das Zeitfenster, in dem sich die Bürger_innnen auf den Weg in das Impfzentrum in Brake machen können, um einen wertvollen Beitrag für die eigene Gesundheit und den Schutz ihrer Mitmenschen zu leisten, ist also nicht mehr sehr lang. Die letzten Monate haben gezeigt, dass durch die Nutzung aller Impfmöglichkeiten, also der Arztpraxen, der Betriebsärzte und der Impfzentren der schon lange angekündigte Impferfolg bis zum Herbst erreicht werden kann.

29.06.2021. Kreisverwaltung beendet Schichtarbeit

Mit dem Wegfall der in der Arbeitsschutzverordnung u.a. geregelten Bürogröße zur Nutzung durch Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen endet mit Ablauf dieses Monats der 2-Schichtbetrieb der Kreisverwaltung.

Ab dem 1. Juli (Donnerstag) gilt für alle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen wieder die vorherige Arbeitszeitregelung. Abstands- und Hygienevorschriften sowie die Pflicht zum Tragen einer Mund-NaseBedeckung im Kreishaus bleiben jedoch unverändert bestehen. Dies gilt natürlich auch für die Kundinnen und Kunden der Kreisverwaltung und unabhängig davon, ob man ungeimpft, geimpft oder genesen ist.

Ändern bzw. wieder in den bekannten Zustand zurückversetzen werden sich die Öffnungszeiten und damit auch die Erreichbarkeit des Kreishauses für den Kundenverkehr. Das Kreishaus ist dann wieder zu den üblichen Öffnungszeiten geöffnet:

Mo - Fr  von   08.30 h bis 12:00 h und
Mo - Do von  14:00 h bis 15:30 h.

Die Zulassungsstelle im Kreishaus ist weiterhin nur nach Terminvereinbarung zu folgenden Zeiten erreichbar:

Mo - Mi von   07:30 h bis 15:30 h
Do        von   07:30 h bis 16:30 h und
Fr         von   07:30 h bis 12:00 h


Auch die Führerscheinstelle im Kreishaus ist weiterhin nur nach Terminvereinbarung zu folgenden Zeiten erreichbar:

Mo - Fr von 08.30 h bis 12:00 h und
Mo - Do von 14:00 h bis 15:30 h.


Das Betriebsrestaurant im Kreishaus ist ab dem 01.07. auch wieder für externe Nutzerinnen und Nutzer geöffnet.

28.05.2021: Corona-Information aus der Kreisverwaltung

Corona-Verordnungsentwurf des Landes sieht vollständigen Präsenzunterricht aber keine
neue Allgemeinverfügung des Landkreises Wesermarsch vor.

Die gegenwärtige Corona-Verordnung läuft planmäßig zum 30.05.2021 aus.

Ab Montag, den 31.05. sollen in Landkreisen mit einer festgestellten stabilen 7-TageInzidenz unter 50 die Schulen automatisch wieder in den vollständigen Präsenzunterricht (Szenario A) und die Kindertagesstätten in den Regelbetrieb zurückkehren. Das sieht der aktuell vorliegende Entwurf der Nds. Corona-Verordnung (gültig ab 31.05.2021) vor.

Eine erneute Inzidenzfeststellung in Form einer Allgemeinverfügung durch den Landkreis ist allerdings (aufgrund der Regelung in § 1 a Abs. 4 des VO-Entwurfs) nicht erforderlich.

Soweit eine Unterschreitung der 7-Tage-Inzidenz von 50 in einem anderen Bereich wie beispielsweise für die Testpflicht im Einzelhandel bereits festgestellt wurde, gilt diese Feststellung auch in Bezug auf die anderen Maßnahmen in der neuen Verordnung. Das betrifft dann auch die Regelungen für die Schulen und Kindertagesstätten.

Der Landkreis Wesermarsch hat diese Feststellung im Zusammenhang mit der Testpflicht im Einzelhandel bereits am vergangenen Samstag (22.05. mit Wirksamwerden ab dem 25.05.2021) im Rahmen einer Allgemeinverfügung getroffen.

Nach dem vorliegenden Entwurf des Landes ist somit davon auszugehen, dass alle Schulen im Landkreis Wesermarsch ab dem kommenden Montag wieder vollständig öffnen und in den Präsenzunterricht zurückkehren. Eine entsprechende Information der Schulen ist bereits erfolgt.

Allerdings fehlt für eine gesicherte Aussage noch die verbindliche Landesverordnung.

Dies gilt auch für die über den Stufenplan 2.0 angekündigten weitergehenden Erleichterungen in den anderen Bereichen des privaten und öffentlichen Lebens.

Nur mit Vorlage der verbindlichen Verordnung kann abschließend bewertet werden, ob alle geplanten Regelungen getroffen worden sind oder ob ggf. noch Anpassungen erfolgten.

Auch für diese Maßnahmen des sonstigen privaten und öffentlichen Lebens gilt allerdings, dass (nach dem vorliegenden Entwurf) eine ergänzende Allgemeinverfügung des Landkreises nicht erforderlich ist. Alle Änderungen gelten damit unmittelbar ab dem 31.05.2021.

Für das Gebiet des Landkreises Wesermarsch ist zur Zeit davon auszugehen, dass am kommenden Montag eine 7-Tage-Inzidenz von unter 50 (aber mehr als 35) Grundlage für die dann geltenden Maßnahmen ist (abgestellt auf die letzte Allgemeinverfügung vom 22.05.2021).

Weitergehende Erleichterungen sind in dem Verordnungsentwurf bei einer stabilen Inzidenz von unter 35 vorgesehen. Nach den derzeitigen Vorgaben könnte dieser Fall (bei gleichbleibender Entwicklung) frühestens am kommenden Montag eintreten (fünf Werktage in Folge nach dem 25.05.2021).

Soweit diese Situation am Montag eintritt, stellt der Landkreis das Unterschreiten des Schwellenwertes (Inzidenz < 35) im Rahmen einer Allgemeinverfügung fest.

Die für diesen Fall in dem Entwurf der Landesverordnung vorgesehenen weitergehenden Erleichterungen würden dann am übernächsten Tag (Mittwoch, den 02.06.2021) in Kraft treten.

Sobald die Verordnung in der verbindlichen Fassung vorliegt, erfolgen ergänzende Hinweise der Kreisverwaltung zu den aktuellen Regelungen.

27.05.2021: Hilfeleistung durch Bundeswehr in den Alten- und Pflegeheimen durch positive Lageentwicklung beendet

Aufgrund der anhaltend guten Lageentwicklung, die sich besonders in den fallenden 7- Tagesinzidenzwerten ausdrückt, konnten im Landkreis Wesermarsch am letzten Wochenende die Soldatinnen und Soldaten ihre Hilfeleistung in den Alten- und Pflegeheimen beenden. Diese hatten in einigen Fällen über Monate hinweg darin bestanden, das Personal in den jeweiligen Einrichtungen im Bereich des Besuchermanagements und der Durchführung von Coronaschnelltests zu unterstützen.

Im Dezember waren die Infektionszahlen im Landkreis Wesermarsch stark gestiegen, die Impfungen hatten noch nicht begonnen und die Auflagen für den Betrieb der Heime zum Schutz der dort wohnenden Personen und tätigen Mitarbeiterinnen stellten eine erhebliche Mehrbelastung dar. Daher hatten die ersten Einrichtungen zum Jahresende beim Landkreis Wesermarsch den Bedarf an externer Unterstützung angezeigt, da man nicht mehr in der Lage war, den Betreibe allein mit eigenen Kräften sicher zu stellen. Dieses besonders vor dem Hintergrund, dass das eigene Personal bereits seit Monaten unter einer starken Arbeitsbelastung stand und die zusätzlichen coronabedingten Aufgaben auch durch anderes Personal nicht abgedeckt werden konnte.

Geeignetes Personal für solche Aufgaben war weder auf dem Arbeitsmarkt kurzfristig verfügbar, noch konnten Hilfsorganisationen aushelfen, da man dort ebenfalls mit Aufgaben zur Bewältigung der Pandemie beschäftigt war.

Nachdem das Bundeskanzleramt die Hilfe der Bundeswehr zur Bekämpfung der Pandemie auch im Bereich der Heime angeboten hatte, hat sich der Landkreis unmittelbar mit dem Kreisverbindungskommando (KVK) der Bundeswehr abgestimmt. Nach Einreichung der sogenannten Hilfeleistungsanträge von Seiten des Landkreises über das KVK an das Landeskommando Niedersachen konnten bereits Anfang Januar die ersten Soldat_innen in zwei Einrichtungen tätig werden. Hier stand aufgrund der strengen Hygienevorschriften im Zusammenhang mit den Besuchen in den Heimen eine Unterstützung bei der Organisation dieser Aufgaben im Vordergrund. Durch die Hilfeleistungsanträge des Landkreises war die Bundeswehr in Amtshilfe in den Einrichtungen tätig. Dieses erfolgte somit auf Grundlage des Grundgesetzes zur Bewältigung der besonderen Lage in ihrer Einstufung als Katastrophe (Art. 35 GG). Hierzu Landrat Thomas Brückmann: „Ich bin begeistert, wie gut hier auf den Strukturen des Katastrophenschutzes aufgebaut werden konnte und es damit möglich war, dass unsere Amtshilfeersuchen an die Bundeswehr kurzfristig und bedarfsgerecht umgesetzt wurden.“

Insgesamt konnten seit Anfang Januar bis zum Ende der Hilfeleistungen in der letzten Woche in insgesamt 11 Einrichtungen mit bis zu 21 Soldatinnen und Soldaten aus den Standorten Rotenburg (Wümme), Seedorf und Wilhelmshaven eine Unterstützung erfolgen. Der Schwerpunkt lag zuletzt im Bereich der Durchführung von Coronaschnelltests für Mitarbeiter_innen, Bewohner_innen und Besucher_innen. KVKLeiter Oberstleutnant d.R. Sven Dunker: „Wir konnten vor Ort schnell feststellen, dass die Unterstützung dringend benötigt wird, um den Betrieb in den Heimen zu stabilisieren. Daher waren wir froh, dass sich die Kamerad_innen vor Ort bei den für sie oftmals atypischen Aufgaben schnell eingefunden haben und die Hilfe sofort wirksam wurde.“

Nachdem die Heime Mitte März durchgeimpft worden waren, verbesserte sich die Lage ab Mitte April langsam und in den ersten Heimen konnte die Unterstützung zurückgefahren werden. Weil sich ab Mai auch in der Wesermarsch eine verlässliche Lageverbesserung ergeben hatte, ergab sich nicht mehr die Notwendigkeit der externen Unterstützung in den Heimen und die Hilfeleistungsanträge konnten auslaufen. Aufgrund des mehrmonatigen Einsatzes ist es für die Bundeswehr wichtig, sich nun auch wieder vermehrt den eigentlichen Kernaufgaben zu widmen und einen geregelten Ausbildungsund Übungsbetrieb vollziehen zu können.

Landrat Thomas Brückmann hatte in der Hochphase der Unterstützung die neu eingesetzten Bundewehrkräfte teilweise vor der fachlichen Einweisung im Bereich der Schnelltests persönlich begrüßt und zieht insgesamt ein positives Fazit des Einsatzes: „Für viele ist die Bundeswehr heute in der Fläche aufgrund der Reduzierung ihrer Standorte nicht mehr so präsent wie früher. Hier konnte die Bundeswehr in der Fläche unter Beweis stellen, welchen wichtigen Beitrag sie bei der Bewältigung einer Notlage leisten kann. Ich bin der Bundeswehr, dem Kreisverbindungskommando und allen vor Ort eingesetzten Soldat_innen für das gezeigte Engagement sehr dankbar."

10.05.2021: Bekanntgabe neuer Verordnungen von Bund und Land vom 10.05.2021

Der Landkreis Wesermarsch informiert über die Änderungsverordnung der Niedersächsischen Landesregierung* vom 08.05.2021

  • zur Änderung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2
    (Niedersächsische Corona-Verordnung)

sowie über die 
offiziell verkündete Rechtsverordnung des Bundesministeriums für Gesundheit

  • zur Regelung von Erleichterungen und Ausnahmen von Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der
    Verbreitung von COVID-19 (COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung – SchAusnahmV)

Beide Verordnungen wurde am 08.05.2021 verkündet und treten mit Wirkung vom 09.05. (Bundesverordnung) bzw. 10.05.2021 (Landesverordnung) in Kraft.   

Die geänderten Verordnungen stehen in der Lesefassung nachfolgend zum Download zur Verfügung.

________________________________

Ergänzend informiert die nachfolgende Aufstellung der Landesregierung über die 10 wichtigsten Änderungen aus der Nds. CoronaVerordnung ab dem 10.05.2021, die ebenfalls mit den entsprechenden Erläuterungen zum Download zur Verfügung steht:

  1. Kitas und Schulen
  2. Kontaktbeschränkungen
  3. Sport
  4. Einzelhandel
  5. Außengastronomie
  6. Beherbergung
  7. Zoos und botanische Gärten
  8. Weitere touristische Angebote
  9. Museen etc
  10. Kulturelle Veranstaltungen

Downloads

10wichtigsten_aenderungen_corona-vo_ab_10_05_2021.pdf

21-05-08_rechtsvo_banz_at_08-05-2021_v1.pdf

2021-05-10_corona-verordnung_ab_10-05-21.pdf

05.05.2021: Bekanntgabe zur Aufhebung der Schutzmaßnahmen nach § 28 b Infektionsschutzgesetz

Mit der heutigen 7-Tage-Inzidenz des Robert-Koch-Instituts (RKI) von 65,5 unterschreitet die Wesermarsch an 5 aufeinanderfolgenden Werktagen* den Wert von 100 seit Geltung der Schutzmahnahmen (28.04.) aus der Allgemeinverfügung vom 26.04.

In der Folge sind die Schutzmaßnahme nach § 28 b des Infektionsschutzgesetzes wieder aufzuheben.

Die Aufhebung für den Landkreis Wesermarsch wird mit nachfolgend zum Download stehender Allgemeinverfügung bekanntgegeben, die ab dem 07.05.2021, 00.00 Uhr, in Kraft tritt. 


Damit gilt wieder – ohne weitere Schutzmaßnahmen – die Corona-Verordnung Niedersachsen vom 24.04. u.a. mit folgenden Regelungsinhalten:

  • Keine Ausgangsbeschränkung
  • Zusammenkünfte sind nur mit Personen eines Haushalts und höchstens zwei Personen eines anderen Haushaltes zulässig. Kinder bis zu einem Alter von 14 Jahren werden nicht eingerechnet. Nicht zusammenlebende Paare gelten als ein Haushalt
  • Erlaubt ist die sportliche Betätigung von Personen eines Haushalts mit höchsten zwei Personen eines anderen Haushaltes. Kinder und Jugendliche bis einschließlich 14 Jahre dürfen unter freiem Himmel in einer festen Gruppenzusammensetzung von bis zu 20 Kindern und Jugendlichen mit zwei Betreuungspersonen Sport treiben
  • Gedenkstätten, Zoos, Tierparks, botanische Gärte, Museen, Freilichtmuseen Ausstellungen, Galerien oder ähnliche Einrichtungen können unter den Voraussetzung des § 7 der Nds. CoronaVO öffnen.
  • Click&meet im Einzelhandel ist unter den Voraussetzungen der Nds. CoronaVO und ohne Testnachweis zulässig
  • Körpernahe Dienstleistungen sind erlaubt. Es ist kein Test nötig, wenn medizinische Masken dauerhaft getragen werden können. Negativer Corona-Testnachweis für Friseur und Fußpflege entfallen damit wieder.
  • Beschränkung der Kundenzahl im erlaubten Einzelhandel auf pro Kunde/Kundin 10 m² (bis 800 m² Verkaufsfläche) bzw. pro Kunde/Kundin 20 m² (ab 800 m² Verkaufsfläche)
  • Mund-Nasen-Bedeckung nach § 3 Nds. CoronaVO. Im Rahmen des § 3 Abs. 3 Satz 3 sind nur medizinische Masken zulässig (Ausnahmen § 3 Abs. 4-6)

 

*Inzidenzen im Landkreis Wesermarsch

Tag 1: Do., 29.04. - 92,6
Tag 2: Fr.,  30.04. - 81,3
           Sa., (Feiertag), 01.05. - 76,8
           So., 02.05. - 74,5
Tag 3: Mo., 03.05. - 86
Tag 4: Di.,  04.05. - 83,5
Tag 5: Mi.,  05.05. -  65,5

04.05.2021: Aufhebung der Betriebsverbote in Kindertageseinrichtungen und Schulen

Mit der heutigen 7-Tage-Inzidenz des Robert-Koch-Instituts (RKI) von 83,5 unterschreitet die Wesermarsch an 5 aufeinanderfolgenden Werktagen* den Wert von 100.

In der Folge sind die Schutzmaßnahme nach der Nds. Corona-Verordnung in Bezug auf Kindertageseinrichtungen und Kinderhorte, Großtagespflegestellen und Schulen durch Allgemeinverfügung aufzuheben.

Der Landkreis Wesermarsch gibt somit die Allgemeinverfügung bekannt, die die Aufhebung der Betriebsverbote in Kindertageseinrichtungen und Schulen mit Wirkung vom 06.05.2021 regelt.


*Inzidenzen im Landkreis Wesermarsch

Tag 1: Mi.,  28.04.  - 93,7
Tag 2: Do., 29.04. - 92,6
Tag 3: Fr.,  30.04.  - 81,3

Sa., (Feiertag): 01.05. - 76,8
So.,                   02.05. - 74,5

Tag 4: Mo., 03.05. - 86,9
Tag 5: Di.,   04.05. - 83,5

30.04.2021: Luca-App jetzt auch im Landkreis Wesermarsch

Der Landkreis Wesermarsch teilt mit, dass die Luca App jetzt auch im Landkreis Wesermarsch nutzbar ist.

Durch die Nutzung der App können die unmittelbaren Kontakte einer mit Covid19-infizierten Person nachverfolgt werden, die diese z.B. beim Besuch einer Veranstaltung hatte. Auch bei einem etwaigen Restaurantbesuch müssen dann nicht mehr wie bisher Erfassungsbögen ausgefüllt und vom Betreiber aufbewahrt werden.

Gewerbetreibende und sonstige Betriebe und Institutionen mit Kundenverkehr können sich über das Internetportal www.luca-app.de/locations anmelden. Die Kundinnen und Kunden müssen im Besitz eines Smartphones sein, um die App nutzen zu können. Über das App-Store oder www.luca-app.de/app kann diese heruntergeladen werden. Es entscheidet also jeder selbst, ob er sich an diesem System beteiligt. Weitere Informationen zur Anwendung sind unter www.luca-app.de/system zu finden.

Der Landkreis bittet dringend darum, Nachfragen zur Luca App nicht an die Kreisverwaltung und das Gesundheitsamt oder das Impfzentrum zu richten, sondern das Internetportal der App zu nutzen. Die Nutzung der App ist für Nutzer und Betreiber kostenlos. Das Land Niedersachsen und der Landkreis Wesermarsch tragen die Kosten der Einrichtung und des Betriebs.

Landrat Thomas Brückmann hofft, dass möglichst viele in der Wesermarsch die Luca App verwenden. Das Verfahren reduziert sehr viel Aufwand und gilt auch unter Datenschutzexperten als sicher. Nur das Gesundheitsamt kann bei Bedarf die Daten namentlich zuordnen, um Kontakte von Infizierten zu ermitteln.

28.04.2021: Informationen zu Testpflichten

Die seit gestern geltenden Regelungen des § 28 b Infektionsschutzgesetz beinhalten für verschiedene Bereiche auch Testpflichten (z.B. Frisörbesuch/Fußpflegebesuche, Besuche Außenbereiche Zoos, Click & meet usw.)

Vor dem Hintergrund vielfältiger Nachfragen weist die Kreisverwaltung zur Klarstellung auf folgende rechtlichen Vorgaben hin:

  • Es besteht die Notwendigkeit zur Vorlage eines bestätigten negativen Testergebnisses auf eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV- 
  • Das Testergebnis darf nicht älter als 24 Stunden sein und muss durch geschultes Personal festgestellt und bestätigt sein (z.B. von einer anerkannten Teststelle wie Arzt, Apotheke oder Testzentrum etc.) Ein Selbsttest ist nicht ausreichend. 
  • Auf die vorgeschriebene Testung kann auch bei vollständig geimpften Personen nicht verzichtet werden. Das Infektionsschutzgesetz regelt (anders als das Landesrecht) keine Gleichstellung von vollständig geimpften Personen mit getesteten Personen.


Hilfreiche Informationen des Landes Niedersachsen zur Testung auf Corona nach Landesrecht: https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/Testung/

26.04.2021: Verschärfte Corona-Regeln im Landkreis Wesermarsch ab Mittwoch

Mit der Ergänzung des (Bundes-) Infektionsschutzgesetzes in der letzten Woche war der Landkreis Wesermarsch zunächst von den verschärfenden Regeln des u.a. eingefügten § 28 b nicht betroffen, da zum Zeitpunkt des Inkrafttretens der 7-Tage-Inzidenzwert nicht an drei aufeinanderfolgenden Tagen über 100 lag.

Das hat sich nun geändert. Seit Samstag liegt dieser Wert durchgehend an drei aufeinander folgenden Tagen (einschl. heute) über 100:
          Samstag: 100,5
          Sonntag:  112,9
          Montag:   117,4

Somit treten am übernächsten Tag - also Mittwoch, den 28.04. - die Verschärfungen in Kraft.

Hierzu wurde heute die hier zum Download zur Verfügung stehende neue Allgemeinverfügung erstellt.


Wesentliche Änderungen für die Bevölkerung sind u.a.:

  • Nächtliche Ausgangsbeschränkungen von 22 h bis 5 h am Folgetag (mit wenigen Ausnahmen und zur körperlichen Betätigung von Einzelpersonen bis 24 h)

  • Zusammenkünfte nur mit Personen eines Haushalts und max. einer Person eines weiteren Haushalts (Kinder bis 14 J werden nicht einberechnet)

  • Kontaktloser Sport im Freien, allein, zu zweit oder mit Angehörigen des gemeinsamen Haushalts; außerdem in kleinen Gruppen bis max. 5 Kindern/Jugendlichen bis zur Vollendung des 14 Lebensjahres

  • Click & meet im Einzelhandel (bis zu einer Inzidenz von 150) zulässig mit Vorlage eines negativen Corona-Testnachweises  Nicht medizinische, therapeutische oder pflegerisch notwendige körperliche Dienstleistungen sind untersagt

  • Friseurhandwerk und Fußpflege bleiben unter folgenden Auflagen erlaubt: FFP2- Maske (oder vergleichbar) und negativer Corona-Testnachweis

  • Beschränkung der Kundenzahl im erlaubten Einzelhandel auf pro Kunde/Kundin 20 m² (bis 800 m² Verkaufsfläche) bzw. pro Kunde/Kundin 40 m² (ab 800 m² Verkaufsfläche)

  • FFP2-Maske (oder vergleichbar) bei Personenbeförderung einschl. Taxen und Schülerbeförderung

23.04.2021: Viertes Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite

Am heutigen Tag ist das Vierte Gesetz zum Schutz der Bevölkerung bei einer epidemischen Lage von nationaler Tragweite in Kraft getreten.

Auf Grundlage des neuen § 28b (Anlage) werden zukünftig bundesweit einheitliche Schutzmaßnahmen zur Verhinderung der Verbreitung von (COVID-19) bei besonderem Infektionsgeschehen vorgesehen.

Die unmittelbare Anwendbarkeit der Maßnahmen nach § 28b Abs. 1 und 3 ab dem 24.04.2021 ist nur dann gegeben, wenn bei der betroffenen Kommune der Inzidenzschwellenwert von 100 bzw. 165 am 20., 21. und 22. April 2021 überschritten war (nach RKI Daten).

Das ist beim Landkreis Wesermarsch nicht der Fall, sodass die Schutzmaßnahmen nach der Neuregelung des Infektionsschutzgesetzes auf dem Gebiet der Wesermarsch derzeit keine Anwendung finden.

01.04.2021: Hinweise zum Thema Osterfeuer

Aufgrund der aktuellen Pandemielage und der allgemeinen Kontaktbeschränkungen in Niedersachsen sind öffentliche Veranstaltungen mit Osterfeuern leider auch in diesem Jahr nicht zulässig.

Die Kommunen des Landkreises Wesermarsch haben bereits entsprechend reagiert und Osterfeuer abgesagt bzw. Anzeigen zurückgewiesen.

Nicht angezeigte Osterfeuer bzw. nicht bestätigte Osterfeuer sind illegal und dürfen nicht abgebrannt werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass das Abbrennen von Pflanzenmaterial (Gartenabfällen, Grünschnitt, pflanzliche Abfälle) grundsätzlich in Niedersachsen seit Abschaffung der allgemeinen Brenntage im Jahr 2014 verboten ist. Ausgenommen davon wären lediglich sogenannten Brauchtumsfeuer. Man spricht von einem Brauchtumsfeuer/ Osterfeuer, wenn das Feuer von Vereinen oder Organisationen traditionell veranstaltet wird, öffentlich zugänglich ist und damit der Brauchtumspflege dient. Demnach stellt das Abbrennen eines Feuers zu Ostern unter den diesjährigen Umständen (keine öffentlichen Veranstaltungen, keine Menschenansammlungen, Ausgangssperre) keine Brauchtumspflege dar.

Da über einen längeren Zeitraum angehäuftes Pflanzenmaterial gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) als Abfall eingestuft wird und ein Abbrennen eine illegale Abfallbeseitigung und eine Ordnungswidrigkeit darstellen würde, wird dringend von der Sammlung von Brennmaterial abgeraten. Nach § 3 Abs. 1 des KrWG sind Abfälle alle Stoffe oder Gegenstände, derer sich der Besitzer entledigt, entledigen will oder entledigen muss. Bei nicht abgebrannten Materialhaufen für Osterfeuer handelt es sich um solche Abfälle.

Pflanzenmaterial ist sachgerecht in dafür vorgesehenen Abfallentsorgungsanlagen zu entsorgen. Dabei sind der allgemeine Artenschutz und besondere Artenschutz (§§ 39 Abs. 1 und 44 Abs. 1 Bundesnaturschutzgesetz) zu beachten. Das heißt vor Beseitigung des Materials ist sicherzustellen, dass sich keine wildlebenden (besonders geschützten) Tiere oder Lebens-, Fortpflanzungs- oder Ruhestätten dieser Arten (Vogelnester, Höhlen etc.) in den Materialhaufen befinden.

01.04.2021: Landkreis erlässt Betretungsverbote für touristische Ziele in der Gemeinde Jade

Wie bereits für Orte in der Gemeinde Butjadingen erlässt der Landkreis Wesermarsch auch für touristische Ziele in der Gemeinde Jade von Karfreitag bis zum 11.04.21 für Personen, die weder ihren Erst- noch Zweitwohnsitz in Jade haben, ein Betretungs- und Befahrungsverbot.

In den Osterferien und über die Osterfeiertage ist in der Gemeinde Jade an den unter Nr. 1 in der Allgemeinverfügung aufgeführten Orten mit vermehrtem Tagestourismus zu rechnen. Es hat sich gezeigt, dass beim Zusammentreffen einer Vielzahl von Personen an Ausflugszielen und in Naherholungsgebieten die notwendigen Abstandsregelungen regelmäßig nicht eingehalten werden.

Vor diesem Hintergrund sollen daher insbesondere touristische Ausflüge verhindert werden. Um dies zu erreichen, wird ein Betretungsverbot für erfahrungsgemäß von Tagestouristen besonders frequentierten Orten in der Gemeinde Jade erlassen.

Die Allgemeinverfügung steht hier als Download zur Verfügung.   

30.03.2021: Ausgangssperre und in Butjadingen Betretungsverbote für touristische Ziele

Landkreis verhängt in 7 Kommunen Ausgangssperre und in Butjadingen Betretungsverbote für touristische Ziele!

Das NLGA gibt die heutige Inzidenz für die Wesermarsch mit 210 an. Damit liegt der Wert seit dem 26.03.21 über 150.

Der Landkreis Wesermarsch verhängt daher auf Grundlage der Corona-Verordnung des Landes für die Gemeinden Lemwerder, Berne, Stadland, Jade und die Städte Elsfleth, Brake und Nordenham vom 31.03. bis zum 18.04.2021 zwischen 21 und 5 Uhr eine Ausgangssperre. Die Inzidenzen für die Gemeinden Butjadingen und Ovelgönne liegen deutlich unter 100, so dass diese ausgenommen sind.

Um einen Eintrag des Corona-Virus durch den Tagestourismus in den Osterferien in die Gemeinde Butjadingen zu verhindern, wird das Betreten und Befahren verschiedener öffentlicher Plätze für Personen, die weder ihren Wohnsitz noch eine Zweitwohnung in der Gemeinde Butjadingen haben, verboten. Dieses Verbot erfolgt in Abstimmung mit der Gemeinde. Da auch umliegende Kommunen den Zugang für Touristen einschränken, soll ein Ausweichen nach Butjadingen verhindert werden.

Auch die Quarantäneverordnung, die die Absonderung in häusliche Quarantäne auf eigene Veranlassung ab Bekanntwerden eines positiven Befundes vorsieht, wird bis zum 31.05.21 verlängert. Die betroffenen Personen müssen ihre Kontaktpersonen umgehend über das positive Testergebnis informieren.

Außerdem erlässt der Landkreis eine Allgemeinverfügung zum Tragen einer medizinischen Maske bei der gemeinsamen Nutzung von privaten Kraftfahrzeugen durch Personen aus verschiedenen Haushalten, einschließlich beruflicher Fahrgemeinschaften. Diese gilt bis zum 18.04.21.

Der Landkreis muss nach aktuellen Erkenntnissen davon ausgehen, dass der hohe Inzidenzwert von Dauer ist. Lt. Landrat Thomas Brückmann zeigt die Entwicklung der letzten Tage, dass eine Verbreitung des Virus im privaten Umfeld und die britische Variante zunehmen, auch ohne das besondere Infektionsgeschehen rund um die Lürssen-Werft zu berücksichtigten. Wir müssen durch die Ausgangssperre in weiten Teilen der Wesermarsch und die Betretungsverbote für Gäste in Butjadingen versuchen, die Möglichkeit für Zusammenkünfte einzuschränken. Kontakte geben dem Virus die Möglichkeit, sich zu verbreiten! Dies müssen wir ihm schwer machen! 

Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass es mittlerweile diverse Testzentren in den Gemeinden (https://landkreis-wesermarsch.de/corona/corona-testungen.php) gibt, in denen sich jede Bürgerin und jeder Bürger einmal pro Woche kostenlos testen lassen kann. 

29.03.2021: Geänderte Verordnung der Landesregierung - gültig ab 29.03.2021

Der Landkreis Wesermarsch informiert über die neue Verordnung der Niedersächsischen Landesregierung vom 27.03.2021

  • zur Änderung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2
    (Niedersächsische Corona-Verordnung)

 

Diese Verordnung tritt einen Tag nach Bekanntgabe in Kraft und steht hier als Download (Lesefassung mit den markierten Änderungen) zur Verfügung.

25.03.2021: Landkreis verlängert Allgemeinverfügung bis zum 18.04.2021

Der Landkreis Wesermarsch gibt die Verlängerung der Allgemeinverfügung vom 05.03.2021

  • zur Festlegung der Orte in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an denen 
    eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht.

bekannt.

Die neue - hier als Download bereitgestellteFassung vom 25.03.2021 tritt einen Tag nach Bekanntgabe in Kraft und hat eine Gültigkeit bis zum 18.04.2021.

25.03.2021: Kreisverwaltung verlängert Schichtbetrieb

Insbesondere aufgrund arbeitsschutzrechtlicher Vorgaben und der stagnierenden Fallzahlen im Landkreis verlängert die Kreisverwaltung den Schichtbetrieb für ihre Mitarbeitenden bis zum 30.04.2021.

Das Kreishaus bleibt geöffnet. BesucherInnen werden gebeten vor einem Besuch einen Termin zu  vereinbaren. Hierzu werden die Öffnungszeiten verlängert.

Sprechzeiten sind derzeit Mo. - Fr. von 07:30 - 12:30 Uhr und 14:00 - 19:00 Uhr.

Im Kreishaus und den Nebenstellen gilt Maskenpflicht.

12.03.2021: Keine Erweiterung des Präsenzunterrichtes im Landkreis Wesermarsch

Die Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen sieht die Möglichkeit vor, den Präsenzunterricht ab dem 15.03.2021 auf die Schuljahrgänge 5 bis 7 und 12 sowie die Berufseinstiegsschule und einzelne Berufsschulklassen zu erweitern.

Maßgeblich für diesen Schritt ist der Wert der 7-Tage-Inzidenz des Kreisgebietes, den das Land Niedersachsen auf seiner Internetseite täglich für 9 Uhr veröffentlicht. Der Schwellenwert muss an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 liegen, bevor am darauffolgenden Tag der Präsenzunterricht ausgeweitet werden darf.

Das Regionale Landesamt für Schule und Bildung Osnabrück (ehemals „Landesschulbehörde Regionalabteilung Osnabrück“) hat festgelegt, dass für die Entscheidung, den Präsenzunterricht am Montag wiederaufzunehmen, der Schwellenwert bereits von Donnerstag bis zum Sonnabend unterschritten sein muss, damit eine Entscheidung nicht erst am Sonntag feststeht. So wird den Schulen ein Tag mehr zur Vorbereitung eingeräumt.

Die 7-Tage-Inzidenz wurde für den gestrigen Donnerstag mit 127,6 und für heute mit 141,1 angegeben. Damit liegen die Werte über dem vom Land definierten Schwellenwert von 100. Daraus folgt, dass die vom Kultusministerium geplanten Öffnungsschritte am kommenden Montag, dem 15.03.2021, in der Wesermarsch leider nicht möglich sind.

Es bleibt damit bei der bisherigen Regelung des Wechselunterrichtes für die Grundschulen, Abschluss- und Abiturklassen, sowie die Förderschulen mit Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Die Notbetreuung für die 1. bis 6. Klassen bleibt ebenfalls aufrecht. Die übrigen Schülerinnen und Schüler lernen weiterhin auf Distanz.

09.3.2021: Stellungnahme des Landkreises zur Corona-Verordnung vom 08.03.2021

Über die neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen ist Landrat Thomas Brückmann maßlos enttäuscht und macht aus seiner Verärgerung keinen Hehl. Nach der Bund/Länder-Video-Konferenz vom Mittwoch wurde mit Spannung die Umsetzung in Niedersachsen erwartet. Am Freitagmorgen um 8:17 Uhr erreichte die Kreisverwaltung der 36seitige Entwurf der neuen Corona-Verordnung. Frist zur Stellungnahme war der gleiche Tag 13:00 Uhr. In dieser Fassung war ein § 18a - der besondere Einschränkungen bei der Überschreitung eines Inzidenzwertes von 100 Neuinfektionen/7 Tage auf 100.000 Einwohner vorsieht – nicht enthalten.

Mit diesem Sachstand hatten bereits einige Verbände ihre Mitglieder informiert, dass zum Beispiel das sogenannte „Terminshopping auch bei einer Kreisinzidenz von über 100 möglich sein wird. Die Kreisverwaltung geht aktuell davon aus, dass die Durchführung von Bemusterungs- und Anprobeterminen in Betrieben und Einrichtungen jeglicher Art auch in der Wesermarsch zulässig ist. Auch hierfür ist jedoch eine vorherige Terminvereinbarung mit einer Kundin oder einem Kunden und jeweils einer Begleitperson notwendig. Am Samstag um 21:04 erreichte die Kreisverwaltung die endgültige Fassung der CoronaVerordnung mit Gültigkeit ab 7. oder 8. März. Alleine diese Unverbindlichkeit macht das Dilemma dieses Verfahrens deutlich. Zusätzlich wurde der besagte § 18 a erstmals eingefügt, der Regelungen für Gebiete mit einer Inzidenz von über 100 (Hochinzidenzkommunen) enthält. Dramatisch ist dies vor allem für den Handel, denn vorab hatte das Land Niedersachsen kommuniziert, dass für diesen Bereich die landesweite Inzidenzzahl herangezogen werden sollte. Dies auch vor dem Hintergrund, dass ein Einkaufstourismus in die weniger belasteten Kommunen nicht stattfinden sollte. Diese Entscheidung ist nun völlig kontraproduktiv, da zu befürchten ist, dass die Einwohner aus der Wesermarsch, aber auch aus Vechta und Cloppenburg zum Einkaufen in die Stadt Oldenburg ausweichen. Damit nicht genug, am Sonntagabend erreichte uns um 21:28 Uhr die Nachricht, dass die Corona-Verordnung mit Wirkung zum 08.03. wiederum geändert hat und zwar in dem für die Kommunen relevanten § 18 a.

Die Kreisverwaltung hat einen Überblick über die für die Wesermarsch als Hochinzidenzkreis geltenden Einschränkungen beigefügt, um die Auswirkungen der neuen Verordnung in der Wesermarsch weiter zu erläutern.

Ein Trauerspiel ist in Niedersachsen auch die Teststrategie. Es ist immer noch nicht klar, wie diese in Niedersachsen umgesetzt werden soll. Die Gespräche mit der Ärzteschaft und den Apotheken sind bis jetzt anscheinend ergebnislos verlaufen. Die Kreisverwaltung steht mit den Hilfsorganisationen und den Kommunen im Kontakt um schnellstmöglich eine eigene Struktur aufzubauen. Es muss aber Klarheit über die Kostenträgerschaft und vor allem eine klare Beauftragung erfolgen um Doppelstrukturen auszuschließen.

Mehr als unbefriedigend ist auch die Impfstrategie. Seit dem 15.12. letzten Jahres ist das Impfzentrum in Brake fertiggestellt. Was fehlte war zunächst der Impfstoff. Erst am 5. Januar konnte der Betrieb aufgenommen werden. Es folgte ein Hickhack um die Vergabe der Termine an Auswärtige und die unverständliche Entscheidung nicht dezentral impfen zu dürfen. Die dann überraschenderweise vor kurzem für die Personengruppe Ü80 aufgehoben wurde. In Rekordzeit haben die Kommunen in der Wesermarsch mit dem Aufbau der dezentralen Impfstationen bewiesen wie leistungsfähig sie sind, sodass an einem Wochenende mehr als 1.400 Personen versorgt werden konnten. Geimpft worden sind in der Wesermarsch mit Stand 7. März 7350 Personen (Erstimpfung), wovon bereits 2.270 auch eine zweite Impfung erhalten haben; in Summe wurden somit 9.620 Impfungen durchgeführt. Seit letzter Woche findet auch die Impfung des Personals der Kindertagesstätten, Grundschulen und Förderschulen statt. Hierbei zeigt sich bereits, dass das Pilotprojekt des Landes, Impfen in Hausarztpraxen einen wichtigen Beitrag leisten kann. Es ist daher jetzt an der Zeit, die Impfstrategie frei zu geben und Haus- und Betriebsärzten, Krankenhäuser, Medizinischen Versorgungszentren und den Hilfsorganisationen in den zentralen und dezentralen Impfstationen bzw. -zentren die Impfungen zu ermöglichen. Voraussetzung ist neben der Verfügbarkeit auch die Vereinfachung der bürokratischen Hemmnisse, nicht nur in Bezug auf die Bundesimpfverordnung, sondern auch in Bezug auf die Terminvergabepraxis. Die Forderung von Landrat Brückmann ist, so schnell wie weg von einer zentralen Steuerung des Landes und unverzügliche Übertragung an die Impfzentren bzw. die Landkreise. Hier bedarf es einer Verlässlichkeit, wie dieses in Zukunft ablaufen soll. Es zeigt sich, dass die Terminierung in der jetzigen Form oftmals viel mehr Aufwand bedeutet, als das eigentliche Impfen, die Aufklärung und die zugehörige Dokumentation.

08.03.2021: Neue Corona-Verordnung trifft die Wesermarsch wegen hoher Inzidenz

Der Landkreis Wesermarsch ist aktuell „Hochinzidenzkommune“ nach § 18 a Abs. 1 der Niedersächsischen Corona-Verordnung

(7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner über 100)

Die seit dem 08.03.2021 geltende Corona-Verordnung trifft für Hochinzidenzkommunen teilweise abweichende Vorgaben, die in den Kernaussagen nachfolgend dargestellt werden:


Kindertageseinrichtungen und Tagespflege (§§ 11 und 12 )

Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen und Kinderhorten bleibt untersagt, bis der Schwellenwert von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten ist.
Ausgenommen ist die Notbetreuung in kleinen Gruppen.
In Großtagespflegestellen findet unter den gleichen Rahmenbedingungen ein eingeschränkter Betrieb entsprechend § 12 Abs. 1 statt.


Schulen (§ 13)

Die weitergehenden Öffnungen des Schulbetriebes ab dem 15. und 22.03.2021 erfolgen nur, wenn der Schwellenwert von 100 im Vorfeld an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten war.


 Kontaktbeschränkungen/ Abstandsgebot (§ 2)

Es gelten weiterhin die Regelungen des § 2 Abs. 1 und § 6 in der bis zum 06.03.2021 geltenden Fassung.
Es gilt der Grundsatz (im öffentlichen Raum und bei privaten Zusammenkünften) eigener Hausstand mit einer weiteren Person oder als Einzelperson mit mehreren Personen aus einem gemeinsamen Hausstand sowie jeweils mit zugehörigen Kindern bis einschließlich 6 Jahren und erforderlichen Begleit- oder Betreuungspersonen.


 Der § 7 – Regelungen für den Betrieb von Einrichtungen findet keine Anwendung.

Es gelten somit die bisherigen Festlegungen des § 10 Abs. 1 Nnr. 4, 5 und 7 mit den Betriebsverboten für folgende Einrichtungen weiterhin: •

    • Theater, Opernhäuser, Konzerthäuser, Museen, Ausstellungen, Galerien, Bibliotheken und ähnliche Einrichtungen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft und den Eigentumsverhältnissen, ausgenommen wissenschaftliche Bibliotheken wie die Hochschulund Landesbibliotheken.

    • Kinos, Freizeitparks, Zoos, Tierparks, Angebote von Freizeitaktivitäten sowohl innerhalb als auch außerhalb von Gebäuden wie Indoor-Spielplätze, Kletterhallen und Kletterparks und ähnliche Einrichtungen sowie Seilbahnen,

    • Angebote des Freizeit- und Amateursportbetriebs auf und in öffentlichen und privaten Sportanlagen, wobei die sportliche Betätigung im Rahmen des Individualsports allein, mit einer weiteren Person oder den Personen des eigenen Hausstands auf und in diesen Sportanlagen zulässig bleibt.

    • Ebenfalls unzulässig ist die Sportausübung unter freiem Himmel für Kinder und Jugendliche in einem Alter bis einschließlich 14 Jahren in nicht wechselnden Gruppenzusammensetzungen von bis zu 20 Kindern und Jugendlichen.

Die im § 10 Abs. 1 Satz 5 neu getroffenen Regelungen zum Frühstücken in Speiseräumen dürfen ebenfalls aktuell noch nicht umgesetzt werden.


Das sogenannte „Terminshopping“ im Einzelhandel § 10 Abs. 1b Sätze 3 bis 5 ist abhängig von der jeweiligen Kreisinzidenz und kann somit in der Wesermarsch derzeit nicht erfolgen.


Sobald die 7-Tagesinzidenz an sieben aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 Fälle sinkt und die Unterschreitung nach Einschätzung der Kreisverwaltung von Dauer ist, kann durch eine Allgemeinverfügung erklärt werden, dass der Landkreis Wesermarsch nicht länger Hochinzidenzkommune ist.

Für Kindertageseinrichtungen, Großtagespflegestellen und Schulen gilt abweichend eine Unterschreitung von drei Tagen (siehe oben).



Die Aufstellung steht nachfolgend auch zum Download zur Verfügung.


20.02.2021: Information der Kreisverwaltung zu Corona

Zurzeit befindet sich eine Meldung in den sozialen Medien im Umlauf, die sich an Bürgermeisterinnen und Bürgermeister richtet, die aufgefordert werden, die Impfungen für ältere Personen sofort zu stoppen. Außerdem kursiert eine Falschmeldung, wonach das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) festgestellt habe, dass kein Zusammenhang zwischen Sterbefällen und einer Corona-Infizierung hergestellt werden könne.

„Ich appelliere an Sie, solchen Meldungen nicht leichtgläubig zu vertrauen“, so Landrat Thomas Brückmann. „Wenn Sie unsicher sein sollten, ob für Sie eine Impfung ein Risiko darstellen könnte, halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Hausarzt. Auch im Impfzentrum oder bei den Impfungen durch ein mobiles Impfteam ist eine ständige Beratung und Betreuung durch Ärzte gewährleistet. Sie werden vor einer Impfung durch einen Arzt eingehend aufgeklärt und können Ihre Fragen auch in diesem Gespräch direkt klären.“

Im Falle der angeblichen Feststellungen des Hamburger Universitätsklinikums Eppendorf lautet die tatsächliche Meldung (Zitatauszug):

"... hat das Institut für Rechtsmedizin seit Beginn der Pandemie im Auftrag der Hamburger Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration eine Evaluation von 735 SARS-CoV-2 assoziierten Todesfällen des Kalenderjahres 2020 durchgeführt – wobei rund zwei Drittel der Untersuchten während der zweiten Pandemie-Welle ab Oktober verstorben sind, die meisten im Dezember. Bei 618 Fällen stellten die UKE-Forschenden eine COVID-19-Erkrankung als Todesursache fest, konkret starben die meisten Infizierten an einer Pneumonie oder an den Folgen einer Thrombose. In sieben Prozent der Fälle waren die Verstorbenen zwar mit dem SARS-CoV-2-Erreger infiziert, die Infektion war aber nicht todesursächlich."

Die komplette Mitteilung des UKE finden Sie auf der Homepage des UKE. Unter folgendem Link gelangen Sie direkt zu der Mitteilung des Klinikums: 
https://www.uke.de/dateien/einrichtungen/unternehmenskommunikation/pressemitteilungen/
2021/martinipreis/covid19_sterbefallevaluation_pm20210218.pdf 

16.02.2021: Landkreis, Kommunen und Polizei stimmen weiteres Vorgehen ab

In einer gestrigen Videokonferenz haben der Landkreis, die Kommunen und die Polizei ihr weiteres gemeinsames Vorgehen abgestimmt.

Die Kreisverwaltung berichtet zunächst über die Allgemeinverfügung vom heutigen Tage, die eine verbindliche Ausgangssperre für das Kreisgebiet ab dem 16.02. für zunächst eine Woche verfügt. Die Maßnahme resultiert aus dem hohen über 200 liegenden 7- Tages-Inzidenzzwert und soll auch dokumentieren, dass Landkreis, Kommunen und Polizei das Heft des Handelns nicht aus der Hand legen werden und der Bevölkerung nach einmal vor Augen führen wollen, dass man alles daransetzen wird, das gegenwärtig hohen Infektionsgeschehen rasch zu senken. Deutlich wurde aber auch, dass die hohen Infektionszahlen getragen werden von diversen Geschehen in Einrichtungen, egal welcher Art. „Aber auch das unnötige Fehl-Verhalten bei privaten Zusammenkünften hat uns in die Lage gebracht, in der wir heute sind und in die wir alle nicht hinein wollten“, so Landrat Thomas Brückmann.

Die Kommunen haben zugesagt, sich verstärkt zusammen mit dem Landkreis bzw. der Polizei in die Kontrollen einzubringen, was in der Vergangenheit auch schon punktuell stattgefunden hat.

„Wir möchten in diesem Zusammenhang der Bevölkerung auch noch einmal vor Augen führen, dass es in der Wesermarsch eine hohe Testkultur gibt, was bekanntermaßen in der Folge auch immer höhere „entdeckte“ Erkrankungsfälle zur Folge hat. Wir halten das jedoch für die richtige Strategie und auch die Tatsache, dass wir in geeigneten Fällen (z.B. in Einrichtungen) auch auf Virusmutationen testen lassen, die bis dato alle negativ waren. Unser Gesundheitsamt arbeitet jetzt seit rd. 1 Jahr im 7-Tagebetrieb; für die aufwendige Kontaktnachverfolgung wurden rd. 10 Personen nur für diesen Aufgabebereich neu eingestellt. Wir nutzen auch alle Amtshilfemöglichkeiten und setzen z.B. für die täglichen Testungen in den Alteneinrichtungen die Bundeswehr ein“, so der Landrat weiter.

„Die Öffentlichkeit wird von uns täglich mit Informationen über die Geschehnisse versorgt und unser Homepage ist als Informationsquelle für alle sehr aufschlussreich gestaltet. Den Schwerpunkt der Kommunikation sehen wir jedoch nicht darin, uns an nicht immer gut informierten und zuweilen auch sehr tendenziellen Meinungsäußerungen innerhalb der sozialen Medien zu beteiligen. Gleichwohl bedienen wir social media wie facebook und twitter mit den gleichen Inhalten wir die Presse. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir detailschärfer nicht berichten dürfen“, so Landrat Thomas Brückmann.

Wichtig bei allen Maßnahme ist es, ein gutes Augenmaß dabei zu behalten und stets sorgsam abzuwägen, denn allen Maßnahmen zur Verbesserung der Infektionslage gehen i.d.R. auch immer mit Sanktionen für alle einher.

15.02.2021: Allgemeinverfügung des Landkreises zur Ausgangssperre

Der Landkreis Wesermarsch gibt die Allgemeinverfügung 

zur Einschränkung des sozialen Lebens im Landkreis Wesermarsch zwecks Eindämmung der Atemwegserkrankung
„Covid-19“ durch den CoronaViruserreger SARS-CoV-2 vom 15.02.2021

bekannt.

Die Allgemeinverfügung tritt mit Wirkung vom 16.02.2021 in Kraft und mit Ablauf des 24.02.2021 außer Kraft. Die Allgemeinverfügung gilt für das gesamte Kreisgebiet des Landkreises Wesermarsch.

>> zu den aktuell geltenden Allgemeinverfügungen 

15.02.2021: Aktuelles Corona-Infektionsgeschehen in der Wesermarsch und Appell des Landrates

Am Wochenende ist es zu einer stark erhöhten Anzahl von Meldungen von CoronaNeuinfektionen gekommen, die den Inzidenzwert auf 245 Neuansteckungen je 100 Tsd. Einwohner in den letzten 7 Tagen (Stand: Sonntag) haben ansteigen lassen.

Die Kreisverwaltung hat unverzüglich reagiert und in einem ersten Schritt das Szenario C gemäß „Rahmenhygieneplan Schulen“ für die Grundschulen und die Abschlussklassen in Kraft gesetzt.

Am heutigen Montag werden weitergehende Maßnahmen nach Rücksprache mit dem Sozialministerium in Kraft gesetzt: Ab Dienstag, 16.02.2021, wird eine Ausgangssperre in Kraft gesetzt.

Diese gilt in der Zeit von Abends 21:00 Uhr bis morgens 05:00 Uhr. Vorläufig wird diese Maßnahme für eine Woche festgesetzt. Das Ausbruchsgeschehen ist sowohl auf die Situation in Einrichtungen wie Krankenhaus, Senioren- und Behinderteneinrichtungen und einen Verbrauchermarkt zurückzuführen, als auch auf die Nichteinhaltung der Kontaktbeschränkungen im privaten Umfeld.

Die Bekanntgabe dieser Maßnahmen ist mit dem dringenden Appell des Landrates Thomas Brückmann verbunden, „soweit wie möglich soziale Kontakte zu vermeiden, so schwer dies im Einzelfall auch fallen mag. Halten Sie Abstand, tragen Sie nach Möglichkeit eine FFP-2-Maske, beachten Sie bitte die allgemeinen Hygieneregeln, reduzieren Sie alle Aktivitäten außerhalb ihrer eigenen vier Wände auf ein absolutes Minimum. Nur so ist gewährleistet, dass wir schnellstmöglich diese sehr einschneidenden Maßnahmen wieder außer Kraft setzen können.“

12.02.2021: Geänderte Verordnung der Landesregierung ab 13.02.21

Geänderte Verordnungen der Landesregierung - gültig ab 13.02.2021

Der Landkreis Wesermarsch informiert über die mit Wirkung vom 13.02.2021 gültigen Verordnungen der Niedersächsischen Landesregierung zur Änderung

  • der Niedersächsischen Corona-Verordnung und
  • der Niedersächsischen Quarantäne-Verordnung

 

>> zu den aktuellen Vorschriften der Landesregierung

12.02.2021: Verlängerung der Allgemeinverfügung des Landkreises zur Maskenpflicht

Mit einer erneuten Verlängerung der z. Z. geltende Allgemeinverfügung des Landkreises Wesermarsch vom 27.01.2021

  • zur Festlegung der Orte in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an denen
    eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht,

wird diese ersetzt durch die Verfügung vom 12.02.2021 und tritt einen Tag nach Bekanntgabe in Kraft.


>> zu den Downloads der Verordnungen & Verfügungen

22.01.2021: Kreisverwaltung wechselt erneut in den Schichtbetrieb

Erreichbarkeit für Bürgerinnen und Bürger wird ausgedehnt.

„Um der weiteren Verbreitung des Corona-Virus entgegen zu treten sowie zugleich den politischen Empfehlungen zu folgen, Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, wird der Landkreis Wesermarsch ab Montag, 25. Januar, wieder in das Zwei-Schicht-ArbeitszeitModell wechseln“, berichtet Hans Kemmeries, Erster Kreisrat und zuständiger Personaldezernent des Landkreises Wesermarsch. „Ziel dieser Regelung ist es“, so Kemmeries, „den ÖPNV/SPNV zu entzerren, die Anzahl der Personen im Kreishaus spürbar zu verringern als auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu ermöglichen, grundsätzlich in Einzelbüros tätig zu sein“.

Landrat Thomas Brückmann befürwortet das Zwei-Schicht-Modell ebenfalls: „Dieses Modell hat sich bereits in der ersten Welle im Frühjahr 2020 bewährt. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Corona-Lage in der Wesermarsch sowie den BundLänder-Beschlüssen und der neuen Arbeitsschutzverordnung, erachten wir die erneute Einführung des Schicht-Modells als notwendig.“ Brückmann weiter: „Ich bin überzeugt, dass wir mit den getroffenen Maßnahmen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenso wie unsere Bürgerinnen und Bürger, die einen zwingenden Termin im Kreishaus haben, bestmöglich schützen.“

Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dieses Schichtmodell unterdessen keine Einschränkung, sondern – ganz im Gegenteil – eine Angebotserweiterung: „Mit Einführung der Schichtarbeit setzen wir die telefonische Erreichbarkeit sowie die Möglichkeit der Terminvereinbarung in den Bereichen mit Publikumsverkehr bedeutsam herauf. So sind insbesondere die Fachdienste mit engem Kundenkontakt, von der Zulassungsstelle bis hin zu den Bereichen Jugend und Soziales, in der Zeit von 7.00 bis 12.30 Uhr sowie von 13.30 bis 19.00 Uhr erreichbar“, erläutert Ines Mannagottera, zuständige Personalfachdienstleiterin des Landkreises Wesermarsch.

Man habe sich bewusst dazu entschieden, das Kreishaus nicht für den Publikumsverkehr zu schließen, fügt Martin Bolte, Pressesprecher des Landkreises Wesermarsch, hinzu. „Allerdings“, so Bolte weiter, „sollten sämtliche Anliegen, die nicht zwingend ein Vorsprechen im Kreishaus erfordern, telefonisch oder schriftlich per Post oder Mail abgewickelt werden.“ Ist wiederum ein Vor-Ort-Termin unerlässlich, so ist eine vorherige Terminvereinbarung notwendig.

Nähere Informationen zur Erreichbarkeit finden Sie auf den jeweiligen Seiten der entsprechenden Fachdienste.

>> Aus dem Archiv (2020) 

 


 

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>> über Unterstützungsangebote für durch Corona betroffene Betriebe aus dem Landkreis Wesermarsch