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Corona: Informationen der Kreisverwaltung / Appelle Landrat

01.04.2021: Hinweise zum Thema Osterfeuer

Aufgrund der aktuellen Pandemielage und der allgemeinen Kontaktbeschränkungen in Niedersachsen sind öffentliche Veranstaltungen mit Osterfeuern leider auch in diesem Jahr nicht zulässig.

Die Kommunen des Landkreises Wesermarsch haben bereits entsprechend reagiert und Osterfeuer abgesagt bzw. Anzeigen zurückgewiesen.

Nicht angezeigte Osterfeuer bzw. nicht bestätigte Osterfeuer sind illegal und dürfen nicht abgebrannt werden.

Es wird darauf hingewiesen, dass das Abbrennen von Pflanzenmaterial (Gartenabfällen, Grünschnitt, pflanzliche Abfälle) grundsätzlich in Niedersachsen seit Abschaffung der allgemeinen Brenntage im Jahr 2014 verboten ist. Ausgenommen davon wären lediglich sogenannten Brauchtumsfeuer. Man spricht von einem Brauchtumsfeuer/ Osterfeuer, wenn das Feuer von Vereinen oder Organisationen traditionell veranstaltet wird, öffentlich zugänglich ist und damit der Brauchtumspflege dient. Demnach stellt das Abbrennen eines Feuers zu Ostern unter den diesjährigen Umständen (keine öffentlichen Veranstaltungen, keine Menschenansammlungen, Ausgangssperre) keine Brauchtumspflege dar.

Da über einen längeren Zeitraum angehäuftes Pflanzenmaterial gemäß Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) als Abfall eingestuft wird und ein Abbrennen eine illegale Abfallbeseitigung und eine Ordnungswidrigkeit darstellen würde, wird dringend von der Sammlung von Brennmaterial abgeraten. Nach § 3 Abs. 1 des KrWG sind Abfälle alle Stoffe oder Gegenstände, derer sich der Besitzer entledigt, entledigen will oder entledigen muss. Bei nicht abgebrannten Materialhaufen für Osterfeuer handelt es sich um solche Abfälle.

Pflanzenmaterial ist sachgerecht in dafür vorgesehenen Abfallentsorgungsanlagen zu entsorgen. Dabei sind der allgemeine Artenschutz und besondere Artenschutz (§§ 39 Abs. 1 und 44 Abs. 1 Bundesnaturschutzgesetz) zu beachten. Das heißt vor Beseitigung des Materials ist sicherzustellen, dass sich keine wildlebenden (besonders geschützten) Tiere oder Lebens-, Fortpflanzungs- oder Ruhestätten dieser Arten (Vogelnester, Höhlen etc.) in den Materialhaufen befinden.

01.04.2021: Landkreis erlässt Betretungsverbote für touristische Ziele in der Gemeinde Jade

Wie bereits für Orte in der Gemeinde Butjadingen erlässt der Landkreis Wesermarsch auch für touristische Ziele in der Gemeinde Jade von Karfreitag bis zum 11.04.21 für Personen, die weder ihren Erst- noch Zweitwohnsitz in Jade haben, ein Betretungs- und Befahrungsverbot.

In den Osterferien und über die Osterfeiertage ist in der Gemeinde Jade an den unter Nr. 1 in der Allgemeinverfügung aufgeführten Orten mit vermehrtem Tagestourismus zu rechnen. Es hat sich gezeigt, dass beim Zusammentreffen einer Vielzahl von Personen an Ausflugszielen und in Naherholungsgebieten die notwendigen Abstandsregelungen regelmäßig nicht eingehalten werden.

Vor diesem Hintergrund sollen daher insbesondere touristische Ausflüge verhindert werden. Um dies zu erreichen, wird ein Betretungsverbot für erfahrungsgemäß von Tagestouristen besonders frequentierten Orten in der Gemeinde Jade erlassen.

Die Allgemeinverfügung steht hier als Download zur Verfügung.   

30.03.2021: Ausgangssperre und in Butjadingen Betretungsverbote für touristische Ziele

Landkreis verhängt in 7 Kommunen Ausgangssperre und in Butjadingen Betretungsverbote für touristische Ziele!

Das NLGA gibt die heutige Inzidenz für die Wesermarsch mit 210 an. Damit liegt der Wert seit dem 26.03.21 über 150.

Der Landkreis Wesermarsch verhängt daher auf Grundlage der Corona-Verordnung des Landes für die Gemeinden Lemwerder, Berne, Stadland, Jade und die Städte Elsfleth, Brake und Nordenham vom 31.03. bis zum 18.04.2021 zwischen 21 und 5 Uhr eine Ausgangssperre. Die Inzidenzen für die Gemeinden Butjadingen und Ovelgönne liegen deutlich unter 100, so dass diese ausgenommen sind.

Um einen Eintrag des Corona-Virus durch den Tagestourismus in den Osterferien in die Gemeinde Butjadingen zu verhindern, wird das Betreten und Befahren verschiedener öffentlicher Plätze für Personen, die weder ihren Wohnsitz noch eine Zweitwohnung in der Gemeinde Butjadingen haben, verboten. Dieses Verbot erfolgt in Abstimmung mit der Gemeinde. Da auch umliegende Kommunen den Zugang für Touristen einschränken, soll ein Ausweichen nach Butjadingen verhindert werden.

Auch die Quarantäneverordnung, die die Absonderung in häusliche Quarantäne auf eigene Veranlassung ab Bekanntwerden eines positiven Befundes vorsieht, wird bis zum 31.05.21 verlängert. Die betroffenen Personen müssen ihre Kontaktpersonen umgehend über das positive Testergebnis informieren.

Außerdem erlässt der Landkreis eine Allgemeinverfügung zum Tragen einer medizinischen Maske bei der gemeinsamen Nutzung von privaten Kraftfahrzeugen durch Personen aus verschiedenen Haushalten, einschließlich beruflicher Fahrgemeinschaften. Diese gilt bis zum 18.04.21.

Der Landkreis muss nach aktuellen Erkenntnissen davon ausgehen, dass der hohe Inzidenzwert von Dauer ist. Lt. Landrat Thomas Brückmann zeigt die Entwicklung der letzten Tage, dass eine Verbreitung des Virus im privaten Umfeld und die britische Variante zunehmen, auch ohne das besondere Infektionsgeschehen rund um die Lürssen-Werft zu berücksichtigten. Wir müssen durch die Ausgangssperre in weiten Teilen der Wesermarsch und die Betretungsverbote für Gäste in Butjadingen versuchen, die Möglichkeit für Zusammenkünfte einzuschränken. Kontakte geben dem Virus die Möglichkeit, sich zu verbreiten! Dies müssen wir ihm schwer machen! 

Die Kreisverwaltung weist darauf hin, dass es mittlerweile diverse Testzentren in den Gemeinden (https://landkreis-wesermarsch.de/corona/corona-testungen.php) gibt, in denen sich jede Bürgerin und jeder Bürger einmal pro Woche kostenlos testen lassen kann. 

29.03.2021: Geänderte Verordnung der Landesregierung - gültig ab 29.03.2021

Der Landkreis Wesermarsch informiert über die neue Verordnung der Niedersächsischen Landesregierung vom 27.03.2021

  • zur Änderung über Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus SARS-CoV-2
    (Niedersächsische Corona-Verordnung)

 

Diese Verordnung tritt einen Tag nach Bekanntgabe in Kraft und steht hier als Download (Lesefassung mit den markierten Änderungen) zur Verfügung.

25.03.2021: Landkreis verlängert Allgemeinverfügung bis zum 18.04.2021

Der Landkreis Wesermarsch gibt die Verlängerung der Allgemeinverfügung vom 05.03.2021

  • zur Festlegung der Orte in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an denen 
    eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht.

bekannt.

Die neue - hier als Download bereitgestellteFassung vom 25.03.2021 tritt einen Tag nach Bekanntgabe in Kraft und hat eine Gültigkeit bis zum 18.04.2021.

25.03.2021: Kreisverwaltung verlängert Schichtbetrieb

Insbesondere aufgrund arbeitsschutzrechtlicher Vorgaben und der stagnierenden Fallzahlen im Landkreis verlängert die Kreisverwaltung den Schichtbetrieb für ihre Mitarbeitenden bis zum 30.04.2021.

Das Kreishaus bleibt geöffnet. BesucherInnen werden gebeten vor einem Besuch einen Termin zu  vereinbaren. Hierzu werden die Öffnungszeiten verlängert.

Sprechzeiten sind derzeit Mo. - Fr. von 07:30 - 12:30 Uhr und 14:00 - 19:00 Uhr.

Im Kreishaus und den Nebenstellen gilt Maskenpflicht.

12.03.2021: Keine Erweiterung des Präsenzunterrichtes im Landkreis Wesermarsch

Die Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen sieht die Möglichkeit vor, den Präsenzunterricht ab dem 15.03.2021 auf die Schuljahrgänge 5 bis 7 und 12 sowie die Berufseinstiegsschule und einzelne Berufsschulklassen zu erweitern.

Maßgeblich für diesen Schritt ist der Wert der 7-Tage-Inzidenz des Kreisgebietes, den das Land Niedersachsen auf seiner Internetseite täglich für 9 Uhr veröffentlicht. Der Schwellenwert muss an drei aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 liegen, bevor am darauffolgenden Tag der Präsenzunterricht ausgeweitet werden darf.

Das Regionale Landesamt für Schule und Bildung Osnabrück (ehemals „Landesschulbehörde Regionalabteilung Osnabrück“) hat festgelegt, dass für die Entscheidung, den Präsenzunterricht am Montag wiederaufzunehmen, der Schwellenwert bereits von Donnerstag bis zum Sonnabend unterschritten sein muss, damit eine Entscheidung nicht erst am Sonntag feststeht. So wird den Schulen ein Tag mehr zur Vorbereitung eingeräumt.

Die 7-Tage-Inzidenz wurde für den gestrigen Donnerstag mit 127,6 und für heute mit 141,1 angegeben. Damit liegen die Werte über dem vom Land definierten Schwellenwert von 100. Daraus folgt, dass die vom Kultusministerium geplanten Öffnungsschritte am kommenden Montag, dem 15.03.2021, in der Wesermarsch leider nicht möglich sind.

Es bleibt damit bei der bisherigen Regelung des Wechselunterrichtes für die Grundschulen, Abschluss- und Abiturklassen, sowie die Förderschulen mit Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung. Die Notbetreuung für die 1. bis 6. Klassen bleibt ebenfalls aufrecht. Die übrigen Schülerinnen und Schüler lernen weiterhin auf Distanz.

09.3.2021: Stellungnahme des Landkreises zur Corona-Verordnung vom 08.03.2021

Über die neue Corona-Verordnung des Landes Niedersachsen ist Landrat Thomas Brückmann maßlos enttäuscht und macht aus seiner Verärgerung keinen Hehl. Nach der Bund/Länder-Video-Konferenz vom Mittwoch wurde mit Spannung die Umsetzung in Niedersachsen erwartet. Am Freitagmorgen um 8:17 Uhr erreichte die Kreisverwaltung der 36seitige Entwurf der neuen Corona-Verordnung. Frist zur Stellungnahme war der gleiche Tag 13:00 Uhr. In dieser Fassung war ein § 18a - der besondere Einschränkungen bei der Überschreitung eines Inzidenzwertes von 100 Neuinfektionen/7 Tage auf 100.000 Einwohner vorsieht – nicht enthalten.

Mit diesem Sachstand hatten bereits einige Verbände ihre Mitglieder informiert, dass zum Beispiel das sogenannte „Terminshopping auch bei einer Kreisinzidenz von über 100 möglich sein wird. Die Kreisverwaltung geht aktuell davon aus, dass die Durchführung von Bemusterungs- und Anprobeterminen in Betrieben und Einrichtungen jeglicher Art auch in der Wesermarsch zulässig ist. Auch hierfür ist jedoch eine vorherige Terminvereinbarung mit einer Kundin oder einem Kunden und jeweils einer Begleitperson notwendig. Am Samstag um 21:04 erreichte die Kreisverwaltung die endgültige Fassung der CoronaVerordnung mit Gültigkeit ab 7. oder 8. März. Alleine diese Unverbindlichkeit macht das Dilemma dieses Verfahrens deutlich. Zusätzlich wurde der besagte § 18 a erstmals eingefügt, der Regelungen für Gebiete mit einer Inzidenz von über 100 (Hochinzidenzkommunen) enthält. Dramatisch ist dies vor allem für den Handel, denn vorab hatte das Land Niedersachsen kommuniziert, dass für diesen Bereich die landesweite Inzidenzzahl herangezogen werden sollte. Dies auch vor dem Hintergrund, dass ein Einkaufstourismus in die weniger belasteten Kommunen nicht stattfinden sollte. Diese Entscheidung ist nun völlig kontraproduktiv, da zu befürchten ist, dass die Einwohner aus der Wesermarsch, aber auch aus Vechta und Cloppenburg zum Einkaufen in die Stadt Oldenburg ausweichen. Damit nicht genug, am Sonntagabend erreichte uns um 21:28 Uhr die Nachricht, dass die Corona-Verordnung mit Wirkung zum 08.03. wiederum geändert hat und zwar in dem für die Kommunen relevanten § 18 a.

Die Kreisverwaltung hat einen Überblick über die für die Wesermarsch als Hochinzidenzkreis geltenden Einschränkungen beigefügt, um die Auswirkungen der neuen Verordnung in der Wesermarsch weiter zu erläutern.

Ein Trauerspiel ist in Niedersachsen auch die Teststrategie. Es ist immer noch nicht klar, wie diese in Niedersachsen umgesetzt werden soll. Die Gespräche mit der Ärzteschaft und den Apotheken sind bis jetzt anscheinend ergebnislos verlaufen. Die Kreisverwaltung steht mit den Hilfsorganisationen und den Kommunen im Kontakt um schnellstmöglich eine eigene Struktur aufzubauen. Es muss aber Klarheit über die Kostenträgerschaft und vor allem eine klare Beauftragung erfolgen um Doppelstrukturen auszuschließen.

Mehr als unbefriedigend ist auch die Impfstrategie. Seit dem 15.12. letzten Jahres ist das Impfzentrum in Brake fertiggestellt. Was fehlte war zunächst der Impfstoff. Erst am 5. Januar konnte der Betrieb aufgenommen werden. Es folgte ein Hickhack um die Vergabe der Termine an Auswärtige und die unverständliche Entscheidung nicht dezentral impfen zu dürfen. Die dann überraschenderweise vor kurzem für die Personengruppe Ü80 aufgehoben wurde. In Rekordzeit haben die Kommunen in der Wesermarsch mit dem Aufbau der dezentralen Impfstationen bewiesen wie leistungsfähig sie sind, sodass an einem Wochenende mehr als 1.400 Personen versorgt werden konnten. Geimpft worden sind in der Wesermarsch mit Stand 7. März 7350 Personen (Erstimpfung), wovon bereits 2.270 auch eine zweite Impfung erhalten haben; in Summe wurden somit 9.620 Impfungen durchgeführt. Seit letzter Woche findet auch die Impfung des Personals der Kindertagesstätten, Grundschulen und Förderschulen statt. Hierbei zeigt sich bereits, dass das Pilotprojekt des Landes, Impfen in Hausarztpraxen einen wichtigen Beitrag leisten kann. Es ist daher jetzt an der Zeit, die Impfstrategie frei zu geben und Haus- und Betriebsärzten, Krankenhäuser, Medizinischen Versorgungszentren und den Hilfsorganisationen in den zentralen und dezentralen Impfstationen bzw. -zentren die Impfungen zu ermöglichen. Voraussetzung ist neben der Verfügbarkeit auch die Vereinfachung der bürokratischen Hemmnisse, nicht nur in Bezug auf die Bundesimpfverordnung, sondern auch in Bezug auf die Terminvergabepraxis. Die Forderung von Landrat Brückmann ist, so schnell wie weg von einer zentralen Steuerung des Landes und unverzügliche Übertragung an die Impfzentren bzw. die Landkreise. Hier bedarf es einer Verlässlichkeit, wie dieses in Zukunft ablaufen soll. Es zeigt sich, dass die Terminierung in der jetzigen Form oftmals viel mehr Aufwand bedeutet, als das eigentliche Impfen, die Aufklärung und die zugehörige Dokumentation.

08.03.2021: Neue Corona-Verordnung trifft die Wesermarsch wegen hoher Inzidenz

Der Landkreis Wesermarsch ist aktuell „Hochinzidenzkommune“ nach § 18 a Abs. 1 der Niedersächsischen Corona-Verordnung

(7-Tagesinzidenz pro 100.000 Einwohner über 100)

Die seit dem 08.03.2021 geltende Corona-Verordnung trifft für Hochinzidenzkommunen teilweise abweichende Vorgaben, die in den Kernaussagen nachfolgend dargestellt werden:


Kindertageseinrichtungen und Tagespflege (§§ 11 und 12 )

Der Betrieb von Kindertageseinrichtungen und Kinderhorten bleibt untersagt, bis der Schwellenwert von 100 an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten ist.
Ausgenommen ist die Notbetreuung in kleinen Gruppen.
In Großtagespflegestellen findet unter den gleichen Rahmenbedingungen ein eingeschränkter Betrieb entsprechend § 12 Abs. 1 statt.


Schulen (§ 13)

Die weitergehenden Öffnungen des Schulbetriebes ab dem 15. und 22.03.2021 erfolgen nur, wenn der Schwellenwert von 100 im Vorfeld an drei aufeinanderfolgenden Tagen unterschritten war.


 Kontaktbeschränkungen/ Abstandsgebot (§ 2)

Es gelten weiterhin die Regelungen des § 2 Abs. 1 und § 6 in der bis zum 06.03.2021 geltenden Fassung.
Es gilt der Grundsatz (im öffentlichen Raum und bei privaten Zusammenkünften) eigener Hausstand mit einer weiteren Person oder als Einzelperson mit mehreren Personen aus einem gemeinsamen Hausstand sowie jeweils mit zugehörigen Kindern bis einschließlich 6 Jahren und erforderlichen Begleit- oder Betreuungspersonen.


 Der § 7 – Regelungen für den Betrieb von Einrichtungen findet keine Anwendung.

Es gelten somit die bisherigen Festlegungen des § 10 Abs. 1 Nnr. 4, 5 und 7 mit den Betriebsverboten für folgende Einrichtungen weiterhin: •

    • Theater, Opernhäuser, Konzerthäuser, Museen, Ausstellungen, Galerien, Bibliotheken und ähnliche Einrichtungen unabhängig von der jeweiligen Trägerschaft und den Eigentumsverhältnissen, ausgenommen wissenschaftliche Bibliotheken wie die Hochschulund Landesbibliotheken.

    • Kinos, Freizeitparks, Zoos, Tierparks, Angebote von Freizeitaktivitäten sowohl innerhalb als auch außerhalb von Gebäuden wie Indoor-Spielplätze, Kletterhallen und Kletterparks und ähnliche Einrichtungen sowie Seilbahnen,

    • Angebote des Freizeit- und Amateursportbetriebs auf und in öffentlichen und privaten Sportanlagen, wobei die sportliche Betätigung im Rahmen des Individualsports allein, mit einer weiteren Person oder den Personen des eigenen Hausstands auf und in diesen Sportanlagen zulässig bleibt.

    • Ebenfalls unzulässig ist die Sportausübung unter freiem Himmel für Kinder und Jugendliche in einem Alter bis einschließlich 14 Jahren in nicht wechselnden Gruppenzusammensetzungen von bis zu 20 Kindern und Jugendlichen.

Die im § 10 Abs. 1 Satz 5 neu getroffenen Regelungen zum Frühstücken in Speiseräumen dürfen ebenfalls aktuell noch nicht umgesetzt werden.


Das sogenannte „Terminshopping“ im Einzelhandel § 10 Abs. 1b Sätze 3 bis 5 ist abhängig von der jeweiligen Kreisinzidenz und kann somit in der Wesermarsch derzeit nicht erfolgen.


Sobald die 7-Tagesinzidenz an sieben aufeinanderfolgenden Tagen unter 100 Fälle sinkt und die Unterschreitung nach Einschätzung der Kreisverwaltung von Dauer ist, kann durch eine Allgemeinverfügung erklärt werden, dass der Landkreis Wesermarsch nicht länger Hochinzidenzkommune ist.

Für Kindertageseinrichtungen, Großtagespflegestellen und Schulen gilt abweichend eine Unterschreitung von drei Tagen (siehe oben).



Die Aufstellung steht nachfolgend auch zum Download zur Verfügung.


20.02.2021: Information der Kreisverwaltung zu Corona

Zurzeit befindet sich eine Meldung in den sozialen Medien im Umlauf, die sich an Bürgermeisterinnen und Bürgermeister richtet, die aufgefordert werden, die Impfungen für ältere Personen sofort zu stoppen. Außerdem kursiert eine Falschmeldung, wonach das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) festgestellt habe, dass kein Zusammenhang zwischen Sterbefällen und einer Corona-Infizierung hergestellt werden könne.

„Ich appelliere an Sie, solchen Meldungen nicht leichtgläubig zu vertrauen“, so Landrat Thomas Brückmann. „Wenn Sie unsicher sein sollten, ob für Sie eine Impfung ein Risiko darstellen könnte, halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Hausarzt. Auch im Impfzentrum oder bei den Impfungen durch ein mobiles Impfteam ist eine ständige Beratung und Betreuung durch Ärzte gewährleistet. Sie werden vor einer Impfung durch einen Arzt eingehend aufgeklärt und können Ihre Fragen auch in diesem Gespräch direkt klären.“

Im Falle der angeblichen Feststellungen des Hamburger Universitätsklinikums Eppendorf lautet die tatsächliche Meldung (Zitatauszug):

"... hat das Institut für Rechtsmedizin seit Beginn der Pandemie im Auftrag der Hamburger Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration eine Evaluation von 735 SARS-CoV-2 assoziierten Todesfällen des Kalenderjahres 2020 durchgeführt – wobei rund zwei Drittel der Untersuchten während der zweiten Pandemie-Welle ab Oktober verstorben sind, die meisten im Dezember. Bei 618 Fällen stellten die UKE-Forschenden eine COVID-19-Erkrankung als Todesursache fest, konkret starben die meisten Infizierten an einer Pneumonie oder an den Folgen einer Thrombose. In sieben Prozent der Fälle waren die Verstorbenen zwar mit dem SARS-CoV-2-Erreger infiziert, die Infektion war aber nicht todesursächlich."

Die komplette Mitteilung des UKE finden Sie auf der Homepage des UKE. Unter folgendem Link gelangen Sie direkt zu der Mitteilung des Klinikums: 
https://www.uke.de/dateien/einrichtungen/unternehmenskommunikation/pressemitteilungen/
2021/martinipreis/covid19_sterbefallevaluation_pm20210218.pdf 

16.02.2021: Landkreis, Kommunen und Polizei stimmen weiteres Vorgehen ab

In einer gestrigen Videokonferenz haben der Landkreis, die Kommunen und die Polizei ihr weiteres gemeinsames Vorgehen abgestimmt.

Die Kreisverwaltung berichtet zunächst über die Allgemeinverfügung vom heutigen Tage, die eine verbindliche Ausgangssperre für das Kreisgebiet ab dem 16.02. für zunächst eine Woche verfügt. Die Maßnahme resultiert aus dem hohen über 200 liegenden 7- Tages-Inzidenzzwert und soll auch dokumentieren, dass Landkreis, Kommunen und Polizei das Heft des Handelns nicht aus der Hand legen werden und der Bevölkerung nach einmal vor Augen führen wollen, dass man alles daransetzen wird, das gegenwärtig hohen Infektionsgeschehen rasch zu senken. Deutlich wurde aber auch, dass die hohen Infektionszahlen getragen werden von diversen Geschehen in Einrichtungen, egal welcher Art. „Aber auch das unnötige Fehl-Verhalten bei privaten Zusammenkünften hat uns in die Lage gebracht, in der wir heute sind und in die wir alle nicht hinein wollten“, so Landrat Thomas Brückmann.

Die Kommunen haben zugesagt, sich verstärkt zusammen mit dem Landkreis bzw. der Polizei in die Kontrollen einzubringen, was in der Vergangenheit auch schon punktuell stattgefunden hat.

„Wir möchten in diesem Zusammenhang der Bevölkerung auch noch einmal vor Augen führen, dass es in der Wesermarsch eine hohe Testkultur gibt, was bekanntermaßen in der Folge auch immer höhere „entdeckte“ Erkrankungsfälle zur Folge hat. Wir halten das jedoch für die richtige Strategie und auch die Tatsache, dass wir in geeigneten Fällen (z.B. in Einrichtungen) auch auf Virusmutationen testen lassen, die bis dato alle negativ waren. Unser Gesundheitsamt arbeitet jetzt seit rd. 1 Jahr im 7-Tagebetrieb; für die aufwendige Kontaktnachverfolgung wurden rd. 10 Personen nur für diesen Aufgabebereich neu eingestellt. Wir nutzen auch alle Amtshilfemöglichkeiten und setzen z.B. für die täglichen Testungen in den Alteneinrichtungen die Bundeswehr ein“, so der Landrat weiter.

„Die Öffentlichkeit wird von uns täglich mit Informationen über die Geschehnisse versorgt und unser Homepage ist als Informationsquelle für alle sehr aufschlussreich gestaltet. Den Schwerpunkt der Kommunikation sehen wir jedoch nicht darin, uns an nicht immer gut informierten und zuweilen auch sehr tendenziellen Meinungsäußerungen innerhalb der sozialen Medien zu beteiligen. Gleichwohl bedienen wir social media wie facebook und twitter mit den gleichen Inhalten wir die Presse. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass wir detailschärfer nicht berichten dürfen“, so Landrat Thomas Brückmann.

Wichtig bei allen Maßnahme ist es, ein gutes Augenmaß dabei zu behalten und stets sorgsam abzuwägen, denn allen Maßnahmen zur Verbesserung der Infektionslage gehen i.d.R. auch immer mit Sanktionen für alle einher.

15.02.2021: Allgemeinverfügung des Landkreises zur Ausgangssperre

Der Landkreis Wesermarsch gibt die Allgemeinverfügung 

zur Einschränkung des sozialen Lebens im Landkreis Wesermarsch zwecks Eindämmung der Atemwegserkrankung
„Covid-19“ durch den CoronaViruserreger SARS-CoV-2 vom 15.02.2021

bekannt.

Die Allgemeinverfügung tritt mit Wirkung vom 16.02.2021 in Kraft und mit Ablauf des 24.02.2021 außer Kraft. Die Allgemeinverfügung gilt für das gesamte Kreisgebiet des Landkreises Wesermarsch.

>> zu den aktuell geltenden Allgemeinverfügungen 

15.02.2021: Aktuelles Corona-Infektionsgeschehen in der Wesermarsch und Appell des Landrates

Am Wochenende ist es zu einer stark erhöhten Anzahl von Meldungen von CoronaNeuinfektionen gekommen, die den Inzidenzwert auf 245 Neuansteckungen je 100 Tsd. Einwohner in den letzten 7 Tagen (Stand: Sonntag) haben ansteigen lassen.

Die Kreisverwaltung hat unverzüglich reagiert und in einem ersten Schritt das Szenario C gemäß „Rahmenhygieneplan Schulen“ für die Grundschulen und die Abschlussklassen in Kraft gesetzt.

Am heutigen Montag werden weitergehende Maßnahmen nach Rücksprache mit dem Sozialministerium in Kraft gesetzt: Ab Dienstag, 16.02.2021, wird eine Ausgangssperre in Kraft gesetzt.

Diese gilt in der Zeit von Abends 21:00 Uhr bis morgens 05:00 Uhr. Vorläufig wird diese Maßnahme für eine Woche festgesetzt. Das Ausbruchsgeschehen ist sowohl auf die Situation in Einrichtungen wie Krankenhaus, Senioren- und Behinderteneinrichtungen und einen Verbrauchermarkt zurückzuführen, als auch auf die Nichteinhaltung der Kontaktbeschränkungen im privaten Umfeld.

Die Bekanntgabe dieser Maßnahmen ist mit dem dringenden Appell des Landrates Thomas Brückmann verbunden, „soweit wie möglich soziale Kontakte zu vermeiden, so schwer dies im Einzelfall auch fallen mag. Halten Sie Abstand, tragen Sie nach Möglichkeit eine FFP-2-Maske, beachten Sie bitte die allgemeinen Hygieneregeln, reduzieren Sie alle Aktivitäten außerhalb ihrer eigenen vier Wände auf ein absolutes Minimum. Nur so ist gewährleistet, dass wir schnellstmöglich diese sehr einschneidenden Maßnahmen wieder außer Kraft setzen können.“

12.02.2021: Geänderte Verordnung der Landesregierung ab 13.02.21

Geänderte Verordnungen der Landesregierung - gültig ab 13.02.2021

Der Landkreis Wesermarsch informiert über die mit Wirkung vom 13.02.2021 gültigen Verordnungen der Niedersächsischen Landesregierung zur Änderung

  • der Niedersächsischen Corona-Verordnung und
  • der Niedersächsischen Quarantäne-Verordnung

 

>> zu den aktuellen Vorschriften der Landesregierung

12.02.2021: Verlängerung der Allgemeinverfügung des Landkreises zur Maskenpflicht

Mit einer erneuten Verlängerung der z. Z. geltende Allgemeinverfügung des Landkreises Wesermarsch vom 27.01.2021

  • zur Festlegung der Orte in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel, an denen
    eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht,

wird diese ersetzt durch die Verfügung vom 12.02.2021 und tritt einen Tag nach Bekanntgabe in Kraft.


>> zu den Downloads der Verordnungen & Verfügungen

22.01.2021: Kreisverwaltung wechselt erneut in den Schichtbetrieb

Erreichbarkeit für Bürgerinnen und Bürger wird ausgedehnt.

„Um der weiteren Verbreitung des Corona-Virus entgegen zu treten sowie zugleich den politischen Empfehlungen zu folgen, Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, wird der Landkreis Wesermarsch ab Montag, 25. Januar, wieder in das Zwei-Schicht-ArbeitszeitModell wechseln“, berichtet Hans Kemmeries, Erster Kreisrat und zuständiger Personaldezernent des Landkreises Wesermarsch. „Ziel dieser Regelung ist es“, so Kemmeries, „den ÖPNV/SPNV zu entzerren, die Anzahl der Personen im Kreishaus spürbar zu verringern als auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu ermöglichen, grundsätzlich in Einzelbüros tätig zu sein“.

Landrat Thomas Brückmann befürwortet das Zwei-Schicht-Modell ebenfalls: „Dieses Modell hat sich bereits in der ersten Welle im Frühjahr 2020 bewährt. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Corona-Lage in der Wesermarsch sowie den BundLänder-Beschlüssen und der neuen Arbeitsschutzverordnung, erachten wir die erneute Einführung des Schicht-Modells als notwendig.“ Brückmann weiter: „Ich bin überzeugt, dass wir mit den getroffenen Maßnahmen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenso wie unsere Bürgerinnen und Bürger, die einen zwingenden Termin im Kreishaus haben, bestmöglich schützen.“

Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dieses Schichtmodell unterdessen keine Einschränkung, sondern – ganz im Gegenteil – eine Angebotserweiterung: „Mit Einführung der Schichtarbeit setzen wir die telefonische Erreichbarkeit sowie die Möglichkeit der Terminvereinbarung in den Bereichen mit Publikumsverkehr bedeutsam herauf. So sind insbesondere die Fachdienste mit engem Kundenkontakt, von der Zulassungsstelle bis hin zu den Bereichen Jugend und Soziales, in der Zeit von 7.00 bis 12.30 Uhr sowie von 13.30 bis 19.00 Uhr erreichbar“, erläutert Ines Mannagottera, zuständige Personalfachdienstleiterin des Landkreises Wesermarsch.

Man habe sich bewusst dazu entschieden, das Kreishaus nicht für den Publikumsverkehr zu schließen, fügt Martin Bolte, Pressesprecher des Landkreises Wesermarsch, hinzu. „Allerdings“, so Bolte weiter, „sollten sämtliche Anliegen, die nicht zwingend ein Vorsprechen im Kreishaus erfordern, telefonisch oder schriftlich per Post oder Mail abgewickelt werden.“ Ist wiederum ein Vor-Ort-Termin unerlässlich, so ist eine vorherige Terminvereinbarung notwendig.

Nähere Informationen zur Erreichbarkeit finden Sie auf den jeweiligen Seiten der entsprechenden Fachdienste.

>> Aus dem Archiv (2020) 

 


 

In der Zeit des Schichtbetriebes stehen die Mitarbeiter*innen der Kreisverwaltung telefonisch von Mo.-Fr. 07:30-12:30 Uhr (Frühschicht) Uhr bzw. von 14:00 -19:00 Uhr (Spätschicht) zur Verfügung.

Das Betreten des Kreishauses ist zur Zeit nur unter Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen und mit Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gestattet. Um eine vorherige Terminvereinbarung wird gebeten!

Landkreis Wesermarsch
Fachdienst Gesundheit
Rönnelstraße 10
26919 Brake


Fachdienstleiter:
Volker Blohm

Telefon:  04401 927-511
Telefax:  04401 4285
E-Mail:    volker.blohm@lkbra.de


Telefonische Sprechzeiten

Mo. - Fr.    08.30 Uhr - 12.00 Uhr
Mo. - Do.  14.00  Uhr - 15.30 Uhr
und nach Vereinbarung

Corona-Informationen der

 


Kontakt für Betriebe allgemein:

Kontakt für touristische Betriebe
(z. B. Hotels, Gastronomie):


>> über Unterstützungsangebote für durch Corona betroffene Betriebe aus dem Landkreis Wesermarsch