Reiserückkehrer / Einreise aus Risikogebieten


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Hinweise für Einreisende bezüglich der Quarantänepflicht aus Hochrisikogebieten

Bitte beachten:

Laut Bundeseinreiseverordnung vom 30. Juli 2021 sind Personen, die aus einem Hochrisikogebiet in die Bundesrepublik Deutschland eingereist sind, verpflichtet, 

  • sich unverzüglich nach der Einreise auf eigene Kosten für einen Zeitraum von 10 Tagen abzusondern (Ohne Freitestung sind sie am 11. Tag aus der Quarantäne entlassen.)
  • Den absonderungspflichtigen Personen ist es in diesem Zeitraum nicht gestattet, Besuch von Personen zu empfangen, die nicht ihrem Hausstand angehören.
  • Die Personen sind verpflichtet, die zuständige Behörde unverzüglich zu informieren, wenn typische Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 innerhalb des jeweils maßgeblichen Absonderungszeitraums bei ihnen auftreten.
  • Personen, die sich zum Zeitpunkt der Einreise in einem als Hochrisikogebiet eingestuftem Gebiet aufgehalten haben, können sich frühestens fünf Tage nach der Einreise (Der Einreisetag wird nicht mitgezählt!) mittels PCR-Test mit negativem Ergebnis freitesten. Die Absonderung wird für die Dauer, die zur Durchführung eines Tests erforderlich ist, ausgesetzt.
  • Im Landkreis Wesermarsch wird zur Freitestung kein Antigen-Schnelltest anerkannt!
  • Um aus der Absonderung entlassen zu werden, muss das negative Testergebnis an die zuständige Behörde (Gesundheitsamt Landkreis Wesermarsch in Brake) übermittelt werden.
  • Die Absonderung kann vor dem Ablauf von zehn Tagen für genesene oder geimpfte Personen enden, wenn diese den Genesenennachweis oder den Impfnachweis an die zuständige Behörde übermitteln.  
  • Für Personen, die das 12. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, endet die Absonderung fünf Tage nach der Einreise, also ab 6. Tag, sofern keine Symptome einer Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 auftreten.
  • Einreisende werden gebeten, bei jedem Schriftverkehr, der ihre Reise betrifft, die Einreise-Formular-Identnummer anzugeben.


Nachfolgend die Verordnung für Ein- und Rückreisende vom 05.08.2021 zum Corona-Virus zum Download (pdf)

Verordnung
zum Schutz vor einreisebedingten Infektionsgefahren
in Bezug auf das Coronavirus SARS-CoV-2
(Coronavirus-Einreiseverordnung – CoronaEinreiseV)

 

Die Niedersächsische Landesregierung weist ausdrücklich darauf hin, dass Reisen in Risikogebiete ohne triftigen Grund unbedingt zu vermeiden sind und dass neben der Test- und Quarantänepflicht eine Verpflichtung zur digitalen Einreiseanmeldung bei Einreisen aus Risikogebieten besteht.

Das gilt erst Recht für Reisen in Virusvarianten-Gebiete! Bei Personen, die sich vor ihrer Einreise nach Deutschland in einem Virusvarianten-Gebiet aufgehalten haben, ist von einer erhöhten Ansteckungsgefahr auszugehen.

  • Der nachfolgend aufgeführte Link informiert über die Wichtigkeit der häuslichen Quarantäne und die damit verbundene Versorgung

Infoschreiben zum Thema Quarantäne [pdf]

 
 
Die Quelle sowie alle weiteren Informationen und Antworten auf häufig gestellte Fragen finden Sie auf der Webseite des NLGA.
 

 
Erläuterung:

In § 3 der Einreise-Verordnung des Bundes wird zwischen normalen Risikogebieten, Hochinzidenzgebieten und Virusvarianten-Gebieten unterschieden.

  • (Normale) Risikogebiete sind Gebiete, die im Sinne des § 2 Nr.17 des Infektionsschutzgesetzes mit einem erhöhten Risiko für eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-als Risikogebiet eingestuft und durch das Robert Koch-Institut veröffentlicht worden sind.

  • Hochinzidenzgebiete sind Risikogebiete, in denen eine besonders hohe Inzidenz für die Verbreitung des Coronavirus SARS-CoV-2 besteht.

  • Virusvarianten-Gebiete sind Risikogebiete, in denen bestimmte Varianten des Coronavirus SARS-CoV-2 verbreitet aufgetreten sind.

 


 

Landkreis Wesermarsch
Fachdienst Gesundheit
Rönnelstraße 10
26919 Brake


Ansprechpartner-/innen:

Herr Dr. Speck

Telefon:  04401 927-540
Telefax:  04401 92799 540

Claudia Leppin
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Telefax:  04401 92799 533

Doris Peters
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E-Mail: einreise@lkbra.de


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