Bundesweiter Warntag: Landkreis zieht positive Bilanz


Zum ersten Mal fand am Donnerstag, 10. September, um 11 Uhr ein bundesweiter Warntag statt. Zentral wurden dabei deutschlandweit fest installierte und mobile Sirenen ausgelöst, Warn-Apps aktiviert und Mitteilungen über die sozialen Medien versendet. Der Landkreis Wesermarsch zieht eine positive Bilanz.

Matthias Wenholt, für Sicherheit und Ordnung zuständiger Dezernent des Landkreises, hebt dabei die hohe Bedeutung der Sirenen im Rahmen des Katastrophenschutzes hervor: „82 Sirenen stehen gegenwärtig im Eigentum der Städte und Gemeinden innerhalb des Landkreises zur Verfügung. Diese öffentlichen Sirenen werden durch die drei Städte und die sechs Gemeinden der Wesermarsch beschafft, installiert, betrieben, gewartet und als Warnmittel für die Bevölkerung sowie zur Alarmierung der Feuerwehren betrieben.“ Wenholt weiter: „Nachdem insgesamt in Deutschland über Jahre ein Abbau von Sirenen stattgefunden hatte, haben sich viele Regionen und die jeweils zuständigen Kommunen dazu entschieden, die Warnung mittels Sirenen wieder fest zu installieren. Im Landkreis Wesermarsch gab es frühzeitig ein solches Vorgehen. Und so haben bereits in den Jahren 2006 bis 2009 die kreisangehörigen Kommunen gemeinsam mit dem Landkreis eine Wiederinbetriebnahme und Erweiterung der Sirenen durchgeführt und gemeinsam finanziert“, blickt Wenholt zurück.

Gegenwärtig erfolgt die Umstellung der vorhandenen Sirenen auf eine digitale Technik. Wenholt hierzu: „Die Besonderheit bei der Umstellung der Sirenen liegt darin, dass diese durch die Großleitstelle Oldenburg Land und darüber hinaus über ausgewählte digitale Funkgeräte der Feuerwehren ausgelöst werden können. Diese Anpassung der Sirenentechnik ist eine bedeutsame Verbesserung im Katastrophenschutz.“ Gleichwohl ist diese digitale Umstellung Grund dafür, wieso beim bundesweiten Warntag nicht überall in der Wesermarsch die Sirenen zu hören waren. Wenholt berichtet: „Rund die Hälfte der Sirenen ist bereits auf die neue Technik umgestellt. Die andere Hälfte ist bisher nur für die herkömmliche Aktivierung einsatzbereit, soll aber bis Ende des Jahres umgerüstet sein.“ Insgesamt nehmen das Land Niedersachsen, der Landkreis Wesermarsch sowie seine neun kreiseigenen Städte und Gemeinden gemeinschaftlich auf Grundlage der Entscheidung des Kreisausschusses vom 11. März dieses Jahres circa 273.000 Euro für die Umrüstung in die Hand.

Neben den Sirenen ist die Katwarn-App für den Landkreis Wesermarsch ein bedeutsames Kommunikationsmittel: „Die im Landkreis Wesermarsch eingesetzte WarnApp KATWARN wurde beim bundesweiten Warntag über das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe angesteuert, um auch hier die Funktion zu testen“, berichtet Rainer Zon, Katastrophenschutzbeauftragter des Landkreises Wesermarsch und fügt abschließend hinzu: „Der Landkreis Wesermarsch wird seinerseits weiterhin seine üblichen Probealarme der Sirenen und KATWARN am vierten Donnerstag im April und November jeden Jahres durchführen.“ Ziel sei es, so Zon, „die Bevölkerung zu sensibilisieren, damit sich Bürgerinnen und Bürger in Notlagen auskennen und wissen, was nach einer Warnung zu tun ist.“

 

 

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