Corona: Impfzentrum in der Wesermarsch

Landrat Thomas Brückmann: „Wir haben nun Planungssicherheit, denn das Konzept des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sieht auch für die Wesermarsch ein Impfzentrum vor.“

Im Landkreis Wesermarsch wird ein Impfzentrum eingerichtet. Dieses geht aus dem Konzept des Landes hervor, welches das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung gestern auf seiner Homepage veröffentlicht hat. Dazu Landrat Thomas Brückmann: „Wir haben nun Planungssicherheit, denn das Konzept des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sieht auch für die Wesermarsch ein Impfzentrum vor.“ Bis zum gestrigen Tag war für den Landkreis Wesermarsch ein Impfzentrum vakant, liegt doch der vergleichsweise kleine Landkreis mit seinen 90.000 Einwohnern deutlich unter der vom Land festgelegten Richtlinie von 150.000 Einwohnern pro Impfzentrum. Thomas Brückmann weiter: „Da aber auch für die Bürgerinnen und Bürger der Wesermarsch eine Impflösung gefunden werden musste, haben wir uns bereits im Vorfeld mit dem Szenario eines eigenen Impfzentrums auseinandergesetzt und verschiedene Standorte sondiert. Dabei wurde die Inanspruchnahme von Sporthallen zurückgestellt, da der Schulbetrieb ohnehin schon eingeschränkt ist. So fiel der Blick sehr schnell auf das ehemalige Gymnasium am Sankt Bernhard-Hospital in Brake. Das Gebäude steht für die Einrichtung eines Impfzentrums zur Verfügung, verfügt über die erforderliche Ausstattung und es gibt bereits gute Erfahrungen aus der Flüchtlingszeit.“

Zuständig für die Errichtung dieses Zentrums wird auf Seiten des Landkreises Dezernent Matthias Wenholt sein. „Nach der gestrigen Pressekonferenz der beiden Niedersächsischen Ministerien für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung sowie Inneres habe ich gleich für heute den ´Stab für Außergewöhnliche Ereignisse´ (SAE) einberufen.“ Der SAE dient der Gefahrenabwehr und vereint die wichtigen Akteure der relevanten Behörden und Hilfsorganisationen der Wesermarsch von der Kreisverwaltung über die Polizei und Feuerwehr bis hin zum Deutschen Roten Kreuz. Wenholt weiter: „Der SAE hat bereits in der ersten Welle im Frühjahr eindrucksvoll unter Beweis gestellt, wie leistungsstark er ist. Ich erinnere exemplarisch an die Deckung der Materialnotbedarfe in den Arztpraxen und Seniorenheimen, den Aufbau einer Datenbank für Freiwillige Helfer aus dem medizinisch-pflegerischen Bereich und die Errichtung eines Behelfskrankenhauses. Dies alles sind erfolgreiche Projekte, die vom SAE auf den Weg gebracht und, in gutem Zusammenspiel mit weiteren Akteuren, umgesetzt werden konnten.“

Wenholt weiter: „Vor diesem Hintergrund bin ich zuversichtlich, dass es uns auch gelingen wird, zeitnah ein Impfzentrum für die Wesermarsch im ehemaligen Gymnasium am Sankt Bernhard-Hospital umzusetzen.“

Impfstoffbeschaffung, Impflogistik und Terminmanagement werden einheitlich zentral durch das Land organisiert. Sofern ein geeigneter Impfstoff bis Ende des Jahres zur Verfügung steht und die weitere Organisation durch das Land geregelt ist, könnte das Impfzentrum vielleicht schon Anfang des Jahres in Betrieb genommen werden. Hier bleibt es abzuwarten, welche genauen Vorgaben durch das Land an die Landkreise ergehen werden.

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