„Unser Dorf hat Zukunft“ - Landkreis verzichtet auf Durchführung des Kreiswettbewerbs 2021

Das Interesse am Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ ist groß.

„Ich freue mich sehr, dass sich nach unserer Auftaktveranstaltung Anfang letzten Jahres zahlreiche Dörfer für die Teilnahme am Wettbewerb angemeldet hatten – darunter auch etliche Neuzugänge,“ berichtet Landrat Thomas Brückmann erfreut. „Zeigt doch die rege Teilnahme, dass die Dörfer der Wesermarsch viel zu bieten haben und sich nicht scheuen, dieses auch zu zeigen.“

Leider hatte die Corona-Pandemie den tatsächlichen Beginn des Dorfwettbewerbs im letzten Jahr unmöglich gemacht. Nach Vorgabe des Landes wurde er zunächst um ein Jahr verschoben.

Im Dezember letzten Jahres berieten Bund und Länder erneut darüber, ob eine weitere Verschiebung des Wettbewerbs vor dem Hintergrund steigender Infektionszahlen in Betracht gezogen werden muss. In Erwartung positiver Entwicklungen gab das Bundesministerium dann Ende letzten Jahres bekannt, dass der Bundeswettbewerb nicht nochmals verschoben werde. Das Land zog nach und setzte bis Ende dieses Jahres eine neue Frist für die Benennung der aus den Kreiswettbewerben hervorgegangenen Siegerdörfer.

Gleichzeitig stieg der Inzidenzwert in der Wesermarsch. „Angesichts des hohen Interesses am Wettbewerb haben wir lange mit der Entscheidung gehadert, den Dorfwettbewerb in diesem Jahr ausfallen zu lassen. Aber die derzeitige Infektionslage lässt uns keine andere Wahl. Auch eine längerfristige Entwicklung lässt sich nicht verlässlich vorhersagen,“ bedauert Landrat Thomas Brückmann.

So hatte der Landkreis die angemeldeten Dörfer, Städte und Gemeinden bereits Ende des letzten Jahres darüber informiert, dass der Wettbewerb bei hoher Infektionslage ggf. nicht durchgeführt werden könne, man sich aber die Durchführung noch offenlassen wolle, wenn eine Lageveränderung dieses zulassen würde. „Da aber nach aktuellem Stand zumindest in der ersten Jahreshälfte noch nicht davon ausgegangen werden kann, dass es zur gewünschten Immunisierung der Bevölkerung kommt, sind Kontaktbeschränkungen nach wie vor das bisher wirksamste Mittel, der Ausbreitung des Virus entgegenzutreten. Angesichts der hohen Fallzahlen in der Wesermarsch sollten daher Zusammenkünfte von Dorfakteuren, die der Vorbereitung für die Teilnahme am Kreiswettbewerb dienen, nicht stattfinden.“ erläutert Matthias Wenholt, Dezernent und Leiter des Katastrophenschutzstabes.

Mithin könnte die Kreisverwaltung insbesondere auch denjenigen Dörfern, die sich erstmalig im Kreiswettbewerb aufstellen, keine direkte Unterstützung bei der Erarbeitung ihrer Bewerbungsunterlagen anbieten. Auch eine mehrtägige Busbereisung durch die Bewertungskommission mit der Vorortpräsentation in den jeweiligen Dörfern sind nach aktuellem Stand nicht durchführbar. Gleiches gilt für die Abschlussveranstaltung, die beim letzten Wettbewerb ebenfalls ein wichtiger Baustein des gesamten Wettbewerbes für alle teilnehmenden Dörfer war. All dieses hatte letztendlich dazu geführt, dass sich die Mehrzahl der am Kreiswettbewerb 2020 teilgenommenen Dörfer erneut aufgestellt haben und noch weitere Dörfer hinzugekommen sind.

„Ich kann Ihnen versichern, dass ich und meine Mitarbeiter_innen den Wettbewerb wieder sehr gerne durchgeführt hätten,“ bedauert Landrat Thomas Brückmann und hofft nunmehr auf eine rege Teilnahme beim nächsten Kreiswettbewerb. Dieser findet voraussichtlich 2024 statt.

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