Information der Kreisverwaltung zu Corona

Zurzeit befindet sich eine Meldung in den sozialen Medien im Umlauf, die sich an Bürgermeisterinnen und Bürgermeister richtet, die aufgefordert werden, die Impfungen für ältere Personen sofort zu stoppen. Außerdem kursiert eine Falschmeldung, wonach das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) festgestellt habe, dass kein Zusammenhang zwischen Sterbefällen und einer Corona-Infizierung hergestellt werden könne.

„Ich appelliere an Sie, solchen Meldungen nicht leichtgläubig zu vertrauen“, so Landrat Thomas Brückmann. „Wenn Sie unsicher sein sollten, ob für Sie eine Impfung ein Risiko darstellen könnte, halten Sie bitte Rücksprache mit Ihrem Hausarzt. Auch im Impfzentrum oder bei den Impfungen durch ein mobiles Impfteam ist eine ständige Beratung und Betreuung durch Ärzte gewährleistet. Sie werden vor einer Impfung durch einen Arzt eingehend aufgeklärt und können Ihre Fragen auch in diesem Gespräch direkt klären.“

Im Falle der angeblichen Feststellungen des Hamburger Universitätsklinikums Eppendorf lautet die tatsächliche Meldung (Zitatauszug):

"... hat das Institut für Rechtsmedizin seit Beginn der Pandemie im Auftrag der Hamburger Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration eine Evaluation von 735 SARS-CoV-2 assoziierten Todesfällen des Kalenderjahres 2020 durchgeführt – wobei rund zwei Drittel der Untersuchten während der zweiten Pandemie-Welle ab Oktober verstorben sind, die meisten im Dezember. Bei 618 Fällen stellten die UKE-Forschenden eine COVID-19-Erkrankung als Todesursache fest, konkret starben die meisten Infizierten an einer Pneumonie oder an den Folgen einer Thrombose. In sieben Prozent der Fälle waren die Verstorbenen zwar mit dem SARS-CoV-2-Erreger infiziert, die Infektion war aber nicht todesursächlich."

Die komplette Mitteilung des UKE finden Sie auf der Homepage des UKE. Unter folgendem Link gelangen Sie direkt zu der Mitteilung des Klinikums: 
https://www.uke.de/dateien/einrichtungen/unternehmenskommunikation/pressemitteilungen/
2021/martinipreis/covid19_sterbefallevaluation_pm20210218.pdf 

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