Organisationsstruktur


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Stelle:
Fachdienst 50 - Soziales
Postanschrift:
Poggenburger Straße 15
26919 Brake (Unterweser)
Fahrplan Fahrplan
Öffnungszeiten:

Mo - Fr   08:30-12:00 Uhr
Mo - Do  14:00-15:30 Uhr
und nach  Vereinbarung

AnsprechpartnerInnen

1 - 4 / 4
Name Funktion Telefon (tagsüber)
Mitarbeiter/in Eingliederungshilfe (Rechnungen), Rentenberatung
Nils Johannssen Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung in besonderen Wohnformen
Jana Steenmann Widersprüche, Klagen
Claudia Werner Grundsatz SGB XII 04401 927-490

Leistungsbeschreibung

Bezeichnung:
Kriegsopferfürsorge Gewährung für Beschädigte
Beschreibung:

Leistungsbeschreibung

Beschädigte, denen Versorgung nach dem Bundesversorgungsgesetz oder in entsprechender Anwendung dieses Gesetzes z.B. nach dem Soldatenversorgungsgesetz, dem Zivildienstgesetz, dem Häftlingshilfegesetz, dem Infektionsschutzgesetz oder dem Gesetz über die Entschädigung für Opfer von Gewalttaten oder dem Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetz gewährt wird (oder voraussichtlich gewährt werden kann), können auch Hilfen im Rahmen der Kriegsopferfürsorge erhalten.

Voraussetzung ist, dass die Beschädigten wegen der Schädigung nicht in der Lage sind, den anzuerkennenden Bedarf aus den übrigen Leistungen nach den bereits genannten Gesetzen und dem sonstigen Einkommen und Vermögen zu decken. Ob und in welcher Höhe Einkommen anzurechnen ist, richtet sich nach unterschiedlichen und individuellen Einkommensgrenzen. Vom Einsatz des Einkommens und Vermögens kann jedoch in bestimmten Fällen abgesehen werden.

Neben persönlicher Hilfe kommen Sachleistungen, einmalige und laufende Beihilfen sowie Darlehen in Betracht. Schulden werden in der Regel nicht übernommen. 

Die Kriegsopferfürsorge ist Teil des sozialen Entschädigungsrechts. Sie wird im Hinblick auf die größte Gruppe der Leistungsberechtigten so genannt, umfasst aber alle Fürsorgeleistungen im sozialen Entschädigungsrecht. Sie ist in den Paragrafen 25 bis 27j Bundesversorgungsgesetz geregelt und dient der Ergänzung der übrigen Leistungen des Bundesversorgungsgesetzes durch besondere Hilfen im Einzelfall.

Deshalb ist eine Voraussetzung für die Leistungsgewährung die Anerkennung eines Versorgungsanspruchs durch den Träger der Kriegsopferversorgung.

Zu den Leistungen gehören Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, Krankenhilfe, Hilfe zur Pflege, Hilfe zur Weiterführung des Haushalts, Altenhilfe, Erziehungsbeihilfe, ergänzende Hilfe zum Lebensunterhalt, Erholungshilfe, Wohnungshilfe und Hilfen in besonderen Lebenslagen.

Verfahrensablauf

  • Leistungen der Kriegsopferfürsorge werden grundsätzlich auf Antrag erbracht.
  • Die Hauptfürsorgestellen und Fürsorgestellen sind zuständig für die Kriegsopferfürsorge.

An wen muss ich mich wenden?

Spezielle Hinweise für - Landkreis Wesermarsch

Die Zuständigkeit der Gemeinsamen Fürsorgestelle liegt beim Landkreis Leer, der die Aufgaben in diesem Bereich für den Landkreis Wesermarsch wahrnimmt.

Die Fürsorgestelle des Landkreises Wesermarsch hilft bei Antragstellung und nimmt Unterlagen zur Weiterleitung an den Landkreis Leer entgegen. Eine fachliche Beratung erfolgt ausschließlich durch den Landkreis Leer.

Zuständige Stelle

Anders als die restlichen Leistungen des Bundesversorgungsgesetzes wird die Kriegsopferfürsorge nicht von den Versorgungsämtern gewährt, sondern in aller Regel von den kreisfreien Städten und Landkreisen sowie – je nach Leistung – dem überörtlichen Träger der Kriegsopferfürsorge.

Die Sonderfürsorge wird durch die Hauptfürsorgestellen gewährt.

Die Adressen der Hauptfürsorgestellen finden Sie auf der Seite der Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen.

Spezielle Hinweise für - Landkreis Wesermarsch

Die Zuständigkeit der Gemeinsamen Fürsorgestelle liegt beim Landkreis Leer, der die Aufgaben in diesem Bereich für den Landkreis Wesermarsch wahrnimmt (siehe Block 'An wen muss ich mich wenden?')

Die Fürsorgestellt des Landkreises Wesermarsch ist weiterhin zuständig im Bereich der Rehabilitation und Entschädigungsleistungen von Opfern rechtsstaatswidriger Strafverfolgungsmaßnahmen im Beitrittsgebiet nach dem Strafrechtlichen Rehabilitierungsgesetz (StrRehaG).

Voraussetzungen

Für den Erhalt von Fürsorgerischen Leistungen der Sozialen Entschädigung müssen die folgenden Voraussetzungen vorliegen:

  • Anerkennung eines Versorgungsanspruches durch die Versorgungsverwaltung
  • Bedürftigkeit (wirtschaftliche Kausalität)
  • Vorheriger Antrag

Welche Unterlagen werden benötigt?

  • Antrag (formlos möglich)
  • Anerkennungsbescheid als Beschädigter oder Schwerbeschädigter
  • Bescheidkopie der Versorgungsbehörde über die anerkannten Schädigungsfolgen
  • Nachweise über Einkommen des Antragstellers
  • Nachweise über laufende Verpflichtungen
  • Nachweise über Vermögen

Welche Gebühren fallen an?

Für die Bearbeitung des Antrages fallen keine Kosten oder Gebühren an.

Welche Fristen muss ich beachten?

Leistungen werden lediglich auf Antrag erbracht.

Bearbeitungsdauer

Über den Antrag wird so schnell wie möglich entschieden. Die Bearbeitungsdauer hängt unter anderem von der Vollständigkeit der Angaben und der Vorlage der für die Antragsbearbeitung erforderlichen Nachweise ab.

Anträge / Formulare

  • formloser Antrag ist möglich
  • Formulare können bei der nach jeweiligem Landesrecht zuständigen Behörde abgefordert werden oder sind bereits auf der Homepage hinterlegt.

Fachlich freigegeben durch

Niedersächsisches Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung

Keine Treffer

      Eigenständige Gesellschaften


Bei den Eigenbetrieben wurden die Aufgaben des Landkreises Wesermarsch an die eigenständigen Gesellschaften übertragen.

Bei einem Teil von ihnen ist der Landkreis alleiniger Gesellschafter.


 

Landkreis Wesermarsch
Poggenburger Straße 15
26919 Brake

Telefon:   04401  927-0
Telefax:   04401  3471
E-Mail:
landkreis-wesermarsch@lkbra.de

Öffnungszeiten:
Mo. - Fr.    08:30 - 12:00 Uhr
Mo. - Do.  14:00 - 15:30 Uhr
und nach Vereinbarung

> ... der Zulassungsstelle