Kreisverwaltung wechselt erneut in den Schichtbetrieb

Erreichbarkeit für Bürgerinnen und Bürger wird ausgedehnt.

„Um der weiteren Verbreitung des Corona-Virus entgegen zu treten sowie zugleich den politischen Empfehlungen zu folgen, Kontakte auf ein Minimum zu reduzieren, wird der Landkreis Wesermarsch ab Montag, 25. Januar, wieder in das Zwei-Schicht-ArbeitszeitModell wechseln“, berichtet Hans Kemmeries, Erster Kreisrat und zuständiger Personaldezernent des Landkreises Wesermarsch. „Ziel dieser Regelung ist es“, so Kemmeries, „den ÖPNV/SPNV zu entzerren, die Anzahl der Personen im Kreishaus spürbar zu verringern als auch den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zu ermöglichen, grundsätzlich in Einzelbüros tätig zu sein“.

Landrat Thomas Brückmann befürwortet das Zwei-Schicht-Modell ebenfalls: „Dieses Modell hat sich bereits in der ersten Welle im Frühjahr 2020 bewährt. Vor dem Hintergrund der gegenwärtigen Corona-Lage in der Wesermarsch sowie den BundLänder-Beschlüssen und der neuen Arbeitsschutzverordnung, erachten wir die erneute Einführung des Schicht-Modells als notwendig.“ Brückmann weiter: „Ich bin überzeugt, dass wir mit den getroffenen Maßnahmen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ebenso wie unsere Bürgerinnen und Bürger, die einen zwingenden Termin im Kreishaus haben, bestmöglich schützen.“

Für die Bürgerinnen und Bürger bedeutet dieses Schichtmodell unterdessen keine Einschränkung, sondern – ganz im Gegenteil – eine Angebotserweiterung: „Mit Einführung der Schichtarbeit setzen wir die telefonische Erreichbarkeit sowie die Möglichkeit der Terminvereinbarung in den Bereichen mit Publikumsverkehr bedeutsam herauf. So sind insbesondere die Fachdienste mit engem Kundenkontakt, von der Zulassungsstelle bis hin zu den Bereichen Jugend und Soziales, in der Zeit von 7.00 bis 12.30 Uhr sowie von 13.30 bis 19.00 Uhr erreichbar“, erläutert Ines Mannagottera, zuständige Personalfachdienstleiterin des Landkreises Wesermarsch.

Man habe sich bewusst dazu entschieden, das Kreishaus nicht für den Publikumsverkehr zu schließen, fügt Martin Bolte, Pressesprecher des Landkreises Wesermarsch, hinzu. „Allerdings“, so Bolte weiter, „sollten sämtliche Anliegen, die nicht zwingend ein Vorsprechen im Kreishaus erfordern, telefonisch oder schriftlich per Post oder Mail abgewickelt werden.“ Ist wiederum ein Vor-Ort-Termin unerlässlich, so ist eine vorherige Terminvereinbarung notwendig.

Nähere Informationen zur Erreichbarkeit finden Sie auf den jeweiligen Seiten der entsprechenden Fachdienste.

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